Kultur Musik

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Jazz im New Orleans Style spielten die Band Red Beans Ragtime

Düsseldorf jazzt das usselige Pfingstwetter weg

Es war die 24. Ausgabe der Jazz Rally Düsseldorf und sie begeisterte wieder die Musikfans. Zwar war nach dem sommerlichen Freitag das Wetter für Open-Air etwas kühler, dennoch genossen viele tausend Besucher sämtliche Stilrichtungen des Jazz.

Einige Eindrücke hier in der Report-D Bildergalerie

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"Schräge" Töne con Combo Combo auf dem Rathausplatz

Von den 87 Veranstaltungen waren 26 frei und ohne Eintritt zu besuchen. Viele Düsseldorfer freuten sich über diese Angebote. Allein beim Uerige spielten über die Tage fünf Bands fast zwanzig Stunden Musik. Selbst das Kopfsteinpflaster wurde da zum Tanzparkett.

Schwof auch am Pfingstfreitag am Carsch-Haus. Die Tanzsportgruppe der Rheinbahn lud zum Mitmachen ein. Egal ob Anfänger oder Könner, zu jeder vollen Stunde zeigte Tanzlehrer Jürgen Quandt die Schritte und Bewegungen zu Boogie-Woogie, Jive und Bebop. Musikalisch begleitete die Rheinbahn Bigband die aus der Hüfte installierte Tanzstunde.

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Wem das Hören nicht reichte, konnte vor dem Carsh-Haus das Tanzbein schwingen

Wie im vergangenen Jahr sorgte am Kö-Bogen am Samstagnachmittag eine Frauen-Band dafür, dass die Passanten eine Pause einlegten. Brassappeal ließen ihre Saxophone, Trommeln und die Tuba erklingen und präsentierten viel Musik, die gute Laune machte.

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Für die Kleinen gab es als Extra von Brassappeal das Lied von Pippi Langstrumpf

Und das waren nur die spontanen, kostenfreien Acts der Jazz-Rallye. Gut besuchte waren auch die 70 Prozent der Veranstaltungen, bei denen ein Button oder Tagesticket verlangt wurden. Irritationen gab es am Freitag bei den Menschen am Burgplatz, die für das Konzert von Seven eine Reservierungsticket gekauft hatten. Mit dem Glauben, nun mit Priorität eingelassen zu werden, stellten sie sich brav in die Schlange der Wartenden. Erstaunt mussten sie feststellen, dass alle anderen ohne Reservierung bereits in das Zelt durften. Erklärungsversuche des Personals waren da wenig erfolgreich. Für insgesamt fünf Highlights war der Kauf von „Reservierungstickets“ zu sechs Euro möglich. Damit war der Einlass zwar garantiert, aber bei freier Platzwahl blieben für viele dann doch nur die hinteren Plätze.

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Ein Schweizer begeisterte Düsseldorf: Seven

Während sich die Besucher bei SEVEN im Burgplatzzelt drängten, ging es bei Natalia Klitschko und Band in den Rheinterrassen deutlich ruhiger zu. Die Frau des Boxers Vitali Klitschko sang Lieder von ihrem Debüt-Album „Naked Soul“.

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Am Freitagabend in den Rheinterrassen: Natalia Klitschko

Die Organisatoren der Jazz Rally hatten nach der kurzfristigen Absage von Jeff Cascaro zu improvisieren. Doch das gelang hervorragend und Nils Wülker und Band begeisterten am Samstag auf dem Burgplatz. Das Programm des Festivals wurde vom künstlerischen Beirat, bestehend aus Dieter Falk, Nils Gropp und Reiner Witzel, zusammengestellt. Sie bewiesen auch in diesem Jahr wieder ein gutes Händchen.

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Premiere: bewachter und kostenloser Fahrradparkplatz neben dem Lokal „En de Canon“ auf der Zollstraße

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