Kultur Musik

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Keine Angst - die wollen nur spielen: Venusbrass aus Berlin wuppte im Rahmen der Düsseldorfer Jazz Rally den Kö-Bogen

Samstag bei der Düsseldorfer Jazz Rally: Frauen machen gute Musik – das ist ja frech!

Grauer der Himmel, aber bunter das Programm: Das ist die Überschrift zum Jazz Rally Samstag. Für die Unerschrockenen gab es Venusbrass als Marching Band am Kö-Bogen, für die Neugierigen eine ganze junger Jazz-Bands im FFT an der Kasernenstraße, für die, die auch gerne was zu gucken haben: Max Merseny und Band auf dem Burgplatz und, und, und.

Die Bildergalerie von Tag zwei der Jazz Rally Düsseldorf – bitte hier klicken

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Junger Jazz - Einem.Art im FFT Juta an der Kasernenstraße

Keine Angst – die wollen nur spielen – die Damen aus Berlin von Venusbrass. Sie fanden ihr Publikum bereit am Mittag unter den Flaneuren am Kö-Bogen. Und machten – wie frech – ganz einfach gute Musik.
Gegen den bösen Satz, dass Jazz lediglich etwas für alte Leute sei, setzte diese Rally ein Programm mit jungen Bands im FFT Juta, wobei auch hier der Bogen ganz entspannt so weit wie möglich gespannt wurde. Die 28 Jahre alte Johanna Schneyder aus Bamberg holte Trompeter Ack van Rooyen zu ihrem Quartett hinzu und begeisterte mit einer raumtragenden Stimme. Direkt im Anschluss zeigte Max von Einem mit „Einem.Art“ was Posaune und elektronische Loops im gekonnten Zusammenspiel so alles bewirken können.

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Schnuckel zum gucken und hören: Max Merseny aus München

Zwei Acts aus dem Riesenprogramm standen in der Altstadt an: Max Merseny aus München, coole R&B Saxophon ließ mit seiner Band das Zelt am Burgplatz vibrieren. Zum selbstzufriedenen Sound und Lebensgefühl gehört bei ihm die Dauerkarte fürs Fitnessstudio, was optisch orientierte Damen und Herren zusätzliche Seufzer entlockte.

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Homemade Jazz aus Düsseldorf: das Barbara Oxenfort Trio

Quasi aus der Mische der Brasserie an der Mühlenstraße heraus, und mit minimaler Unterstützung von Klavier und Bass verzauberte die singende Wirtin Barbara Oxenfort ihr Publikum, dass die Wahl hatte: Entweder die Sängerin auf der kleinsten Bühne des Festivals sehen und dabei ein mehrgängiges Menü genießen. Oder gewissermaßen „um die Ecke lauschen“ – aus der benachbarten Bar heraus. Vor allem das war nicht jedermanns Sache – weshalb einige am Anfang schnell wieder gingen. Wer blieb, hörte Jazz aus Düsseldorf at its best.

Die report-D Tipps für den letzten Tag der Rally: Jazz als Sonntagsspaziergang

Kaffee und Kuchen fallen aus – denn am Landtag spielen ab 15 Uhr Dauner und Dauner – Vater und Sohn oder auch: Jazzpianist trifft Popschlagzeuger.
Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte um 16 Uhr vor der Bühne am Rathaus sein. Denn dort gibt es den einzigen Termin für Kinder: Der blaue Hund will tanzen – mit Volker Rosin.
Danach muss man sich entscheiden – entweder für Duke Ellington: dann es zu 18 Uhr in die Rheinterrasse, wo Pee Wee Ellis & Danny Grisset den Meister ehren – oder für die Sinatra Tribute Band& Max Meisendorfer im Konzertzelt auf dem Burgplatz; Beginn 18.30 Uhr.
Zum Abschluss kann man sich ebenda – auf dem Burgplatz – einen großen Namen als Trophäe an den Button dieser Jazz Rally heften: Matt Bianco spielt ab 20.30 Uhr das Finale der 23. Düsseldorfer Jazz Rally.

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