Theater

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Eine Premiere feiert das Schauspielhaus Düsseldorf am Freitag, 10. November nicht mit einem Stück, sondern für ein bestimmtes Publikum. Denn blinde und sehbehinderte Menschen sind eingeladen die Inszenierung der Bürgerbühne „Verlorene Lieder“ zu erleben.

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Ein grenzenloser Ort der Möglichkeiten – das kann das Theater sein. Aber man muss hingehen. Und mitdenken. Das Schauspielhaus lädt dazu jetzt tausend Düsseldorfer Schüler aus den Klassen 6 bis 9 ein und will sie zu „Theater.Entdeckern“ machen. Die Expedition Bühne ist auf knapp zwei Jahre angelegt. Wenn alles gut geht, halten weder die Lehrer*innen noch die Theaterleute den Kompass, sondern das junge Publikum. Und besonders wichtig: Gefragt sind nicht nur Milchbubis, denen die Eltern ihren Seitenscheitel mit einem Hunderter ziehen, sondern – shocking – auch Hauptschüler.

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Beim Pokern würde man sagen: „Einen Fünfer zum Sehen!“ Im Düsseldorfer Schauspielhaus wird gepokert – und für einen Fünfer gab es am Samstagabend Häppchen der kommenden Spielzeit zu sehen. Musik, Tanz, Theater – mit dem 24/7-verschmitzt dreinblickenden Intendanten Wilfried Schulz ist ein neues Format auf Düsseldorfs höchster Bühne eingezogen: Man lässt sich für einen kleinen Obolus vorab in die Karten schauen, um danach Theaterkarten verkaufen zu können.

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Das Schauspielhaus ist zwar immer noch Baustelle, aber das hindert Theaterchef Wilfried Schulz  und sein Team nicht daran, die neue Spielzeit 2017/18 mit zwei großen Festen zu beginnen. Am Samstag (9.9.) wird im Central gefeiert und zur Welcome-Sommerparty lädt am Montag (11.9.) das Junge Schauspiel und das Café Eden ein.

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Das Düsseldorfer Schauspielhaus hat einen Summenstrich unter die Spielzeit 2016/17 gezogen. Mit 193.800 Zuschauern in 907 Vorstellungen sei dies die erfolgreichste Spielzeit der vergangenen sieben Jahre gewesen, sagte Intendant Wilfried Schulz. Drei von vier Theaterstühlen waren besetzt – Platzausnutzung 76 Prozent.

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Industrie, die Immobilienbranche, der Fußball, die Politik, die Kunst – sie kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen Düsseldorfs. Viele von ihnen sind reich. An Geld und/oder Einfluss. Gemeinsam haben sie ein Kuratorium zur Unterstützung der Kampagne „Schauspielhaus 2020“ gegründet. Ziel ist es, einen Teil der Modernisierung und Sanierung im und am Schauspielhaus bis zum Jahr 2020 durch Spenden zu finanzieren.

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Das Stahlwerk ist bekannt für Events vieler Art. Im Juni betreten Stefan Prill, Betriebsleiter des Stahlwerks, und Regisseur Sascha Dücker Neuland und bringen das Theaterstück „Spiel um Zeit“ in die ehemalige Fabrikhalle. Das Junge Ensemble Mariengarden führt das Stück um das Mädchenorchester von Auschwitz auf, das auf wahren Begebenheiten beruht.

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Caveman kommt zurück. Der ganz eigene Blick auf die Beziehung zwischen Mann und Frau. Der Broadway-Klassiker ist vom 7. bis zum 9. April im Club des Capitol Theaters Düsseldorf zu sehen.

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Die 400 Plätze im Central am Hauptbahnhof reichten nicht aus für die zahlreichen Menschen, die am Samstag (12.11.) mehr über die Zukunft des Düsseldorfer Schauspielhauses erfahren wollten. Zumindest im Zuschauerraum war man sich einig: Man würde auch Geld für den Erhalt spenden.

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Das Schauspielhaus bleibt auf dem Spielplan des Rathauses. Die CDU-Ratsfraktion drängt auf eine Resolution gemeinsam mit Rot, Gelb und Grün zum Erhalt des Theaters. Intendant Wilfried Schulz forderte in einem Gastbeitrag für die Rheinische Post: „Düsseldorf muss sein Theater schützen“.

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Die Diskussion über „Sein oder nicht Sein“ des Gebäudes für das Düsseldorfer Schauspielhaus bewegt neben den Bürgern auch die Düsseldorfer Parteien. Sie sprechen sich für einen Verbleib des Sprechtheaters am Gustaf-Gründgens-Platz aus.

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Thomas Geisel ist Oberbürgermeister. Keine Abrissbirne. „Um es ganz deutlich zu sagen: Die Gebäude Dreischeibenhochhaus, das nun entstehende Ingenhoven-Tal und das heutige Schauspielhaus sollen erhalten bleiben.“ Der erste Bürger der Stadt verleiht dem Zitat mit einem Faustschlag auf den Tisch Nachdruck. Es geht um die Zukunft des Hauses für das Schauspielhaus.

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Es dauerte nicht einmal fünf Tage, um die Diskussion über das Schauspielhaus in den Düsseldorfer Morast zu fahren. Besonderes Kennzeichen: Was da drin steckt, bewegt sich erst einmal gar nicht mehr. In diesem Fall wäre schade drum. Und – nur um es vorweg zu sagen: Den Oberbürgermeister trifft keine Schuld daran. Im Gegenteil: Er hat alles richtig gemacht.

Nicht auf die Fassade kommt es an, sondern auf die Schätze im Inneren. Jeanne Morau

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Der Gerichtssaal als Ort für Theater ist ein Projekt des Landesgerichts Düsseldorf, das am Montag (24. Oktober, 19 Uhr) zum zweiten Mal zur Aufführung bittet. Diesmal wird das antike Theaterstück „Die Schutzflehenden – die Töchter des Danaos“ im Schwurgerichtssaal des Landgerichts an der Werdener Straße aufgeführt.

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Das Marionetten Theater in Düsseldorf feiert seinen 60. Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür am Samstag (10.9.) und einer Ausstellung im den Räumen der Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

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