Kultur Theater

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Düsseldorfs Schauspielhaus-Intendant Norbert Schulz: Erfolgreichste Spielzeit seit sieben Jahren 

Düsseldorf macht Theater: Schauspielhaus spricht von erfolgreichster Spielzeit seit sieben Jahren

Das Düsseldorfer Schauspielhaus hat einen Summenstrich unter die Spielzeit 2016/17 gezogen. Mit 193.800 Zuschauern in 907 Vorstellungen sei dies die erfolgreichste Spielzeit der vergangenen sieben Jahre gewesen, sagte Intendant Wilfried Schulz. Drei von vier Theaterstühlen waren besetzt – Platzausnutzung 76 Prozent.

Zusätzlich hat eine Vielzahl von Besuchern und Freunden Angebote des Schauspielhauses wahrgenommen: Allein 6.500 Menschen sind an 40 Montagen ins Café Eden an der Münsterstraße gekommen, dem Treffpunkt für Geflüchtete und Düsseldorfer. 10.300 Schülerinnen, Schüler und Lehrer nahmen an theaterpädagogischen Veranstaltungen teil, 6.800 Gäste besuchten Theaterfeste, Informations- und Diskussionsveranstaltungen und 12.400 Zuschauer sahen in 33 Vorstellungen auswärtige Gastspiele des Düsseldorfer Schauspielhauses.

"Eine glückliche Spielzeit"

„Es ist eine glückliche Spielzeit“, bilanziert Wilfried Schulz. „Die Zuschauer sind in unsere Inszenierungen geströmt. Wir sind angekommen. Jetzt gilt es – auch in baulicher Hinsicht – die Zukunft des Düsseldorfer Schauspielhauses zu entwerfen und zu sichern.“

"Der Sandmann" führt

In der Publikumsgunst ganz oben – mit häufig ausverkauften Vorstellungen: „Der Sandmann“ in der Inszenierung von Robert Wilson; „In 80 Tagen um die Welt“, „Heisenberg“ von Simon Stephens und „Gesellschaftsmodell Großbaustelle“ von Rimini Protokoll. Ebenfalls beliebt: Sönke Wortmanns Regiearbeit „Willkommen“ (Autor: Lutz Hübner), die mobile Produktion „Faust (to go)“ und der „Sommernachtstraum“ der Bürgerbühne mit Düsseldorfer Jugendlichen.  

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(Der Berichterstatter kommt von links auf die Bühne und stolpert über ein aufgeweichtes Reclam-Heft, das auf dem Boden liegt)
„Man muss vor diesem Wilfried Schulz warnen. Gewiss, er ist nicht groß an Gestalt und schaut auf den ersten Blick intellektuell drein. Abgehoben und durchgeistigt, irgendwie, wenn Sie mich fragen. Doch lassen Sie sich nicht täuschen, er ist ein gemeingefährlicher Mann. Schauen Sie sich dieses verschmitzte Schmunzeln an! Mit dem wird das nichts mit dem populistischen Säurebad für Anstand und Werte und Demokratie. Der springt glatt mitten rein ins ätzende Vollbad und holt alle drei da raus.“

(Der Leser schaut stirnrunzelnd auf. Er hat sein Tablet in eine Zeitung eingeschlagen und legt gerade eine virtuelle Bildschirm-Patience, während er so tut, als würde er den Leitartikel studieren)
„Nun machen Sie aber mal einen Punkt. Wieso springen sie hier so auf und ab? Beruhigen Sie sich doch erst einmal. Sie machen immer entschieden zu viel Alarm da, mit diesem…äh, in dieser Gazette…Sie sollten ihre Mitte finden, ihr Central.“

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