Kultur Theater

D_Schauspielhaus_22032018

Wilfried Schulz, Michael Hoffmann-Becking, Bettina Siempelkamp und Thomas Geisel freuen sich über die Unterstützung der Düsseldorfer

Düsseldorfer spenden knapp sechs Millionen Euro für ihr Schauspielhaus

Ihr selbstgestecktes Ziel hat das Kuratorium „Schauspielhaus2020“ mit ihrer Kampagne „Schauspielhaus2020 – Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger für ihr Theater“ erreicht: 5.964.983 Euro wurden bis zum 22. März gespendet. Damit konnte die Hälfte der rund 12 Millionen Euro Kosten für die Modernisierung und Sanierung der öffentlichen Bereiche des Schauspielhauses durch Spenden gesammelt werden.

Im Mai 2017 hatte sich eine Reihe namhafter Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen zusammengefunden und ein Kuratorium zur Realisierung der Kampagne „Schauspielhaus 2020“ gegründet. Anfang September 2017 startete die Kampagne „Schauspielhaus2020 – Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger für ihr Theater“. Bettina Siempelkamp, Geschäftsführerin „Schauspielhaus2020“, und Michael Hoffmann-Becking vom Kuratorium „Schauspielhaus2020“ hatten mit zahlreichen Unterstützern eine Vielzahl an Aktionen, Initiativen und Veranstaltungen organisiert, um Gelder für die Sanierung des Schauspielhauses zu sammeln. Durch viele große und kleine Spenden kam die Hälfte der geschätzten Kosten zusammen und damit die Grundlage, um von der Stadt Düsseldorf und dem Land NRW die andere Hälfte der Mittel zu erhalten.

Insgesamt haben sich knapp 500 Bürgerinnen und Bürger an der Aktion mit Direktspenden beteiligt und viele weitere Menschen haben durch den Kauf eines Pins unterstützt. Es gab 34 Großspenden über 5.000 Euro von Privatpersonen, Unternehmen oder Stiftungen.

"Wir freuen uns, dass wir durch die Kampagne, Stadt und Land bestärken konnten, die Hälfte der Kosten für die Sanierung der Publikumsbereiche zu übernehmen. Dafür haben wir - das Kuratorium Schauspielhaus 2020 – uns alle gerne engagiert“, erklärte Prof. Dr. Michael Hoffmann-Becking.

D_Schauspielhaus_Schulz_22032018

Wilfried Schulz freut sich über das Engagement der Düsseldorfer

Wilfried Schulz, Generalintendant des Düsseldorfer Schauspielhauses, freute sich über das Spendenergebnis, das auf beeindruckende Weise die breite und tragfähige Unterstützung der Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger für ihr Schauspielhaus abbildet. Er sieht darin auch einen Vertrauensbeweis für die künstlerische Arbeit seines Teams.

Die Kampagne läuft weiter bis einschließlich Juli 2018. und auch jetzt sind Spenden noch willkommen. Im großen Foyer des Schauspielhauses am Gustaf-Gründgens-Platz sollen die Großspender auf einer Tafel genannt werden.

Zurück zur Rubrik Theater

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Theater

D_BiKOe_03052020

Man ist ja froh, dass sich irgendetwas rührt. Man möchte nicht gemein sein in diesen Zeiten, und man möchte es unbedingt schön finden, was die Theater und Konzerthäuser jetzt als digitales Notprogramm produzieren. Leider sind die technisch und atmosphärisch eher dünnen Aufnahmen kein Kino und nur mit Geduld und Hingabe zu genießen. Versuchen wir’s mal mit der Tonhalle und dem Düsseldorfer Schauspielhaus.

D_Traumspiel_12032020

Ist es nicht so, dass wir morgens, wenn wir erwachen, kurz denken, alles sei normal? Dann fällt uns ein: Es herrscht ja Corona, die Covid-19-Krise. Das Virus verbreitet sich, die Einrichtungen des öffentlichen Lebens werden nach und nach abgeschaltet, niemand weiß, was uns noch bevorsteht. Die Szenarien aus überforderten italienischen Krankenhäusern wirken wie ein böser Traum, aus dem wir zu erwachen wünschen. Doch er geht weiter. Genau so wie in August Strindbergs „Ein Traumspiel“, dessen für Samstag (14.3.) geplante Premiere im Düsseldorfer Schauspielhaus jetzt wegen der Theaterschließungen ausfällt, und dessen Voraufführung am Mittwoch (11.3.) ich zufällig gesehen habe. Ein geradezu unheimlich passender Stoff ...

D_junges_Schauspiel_Bild3_05032020

Ob es sinnvoll ist, bereits mit Zweijährigen ins Theater zu gehen? Aber selbstverständlich, glaubt der Leiter des Jungen Schauspiels, Stefan Fischer-Fels. Denn Kinder haben noch keine Konventionen im Kopf und lassen sich vollkommen auf das ein, was auf der Bühne geboten wird. Dass dies gut für die Entwicklung der Kinder ist, findet auch Diakonie-Chef Thorsten Nolting. Deshalb genossen in der vergangenen Woche mehr als 1000 Kita-Kinder der Diakonie ein besonderes Erlebnis. Sie besuchten die Vorstellung „Was die Sonne nachts macht“ im Jungen Schauspiel an der Münsterstraße.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D