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Verzichtet auf seinen Dienstwagen: Rheinbahnchef Michael Clausecker fährt Bus und Bahn

Herr Clausecker fährt Bus und Straßenbahn

Das ist mal ein Zeichen: Der neue Rheinbahn-Chef Michael Clausecker verzichtet auf den noch gut erhaltenen Dienstwagen, der ihm von seinem Vorgänger hinterlassen wurde. An der Qualität des Modells kann es nicht liegen - es handelt sich immerhin um einen Audi AG, mit einem Drei- Liter-Motor und 245 PS. Das Herz so mancher Autofreunde würde bei dieser Ausstattung höher schlagen. Nun ja, im innerstädtischen Verkehr bringen 245 PS nicht wirklich was.

Clausecker will seine neue Aufgabe als Chef des städtischen Nahverkehrsuntemehmens völlig verinnerlichen und fährt konsequent mit der Rheinbahn - morgens zur Arbeit, abends nach Hause und auch zwischendurch, wenn er sich in der Stadt von A nach B bewegen muss. Zum Beispiel. um von der alten Hauptverwaltung des Unternehmens in Oberkassel zur neuen Zentrale in Lierenfeld zu kommen.

Das ist eine prima Idee, Herr Clausecker.

Denn anders als viele Düsseldorfer Chefs der gleichen Liga (300.000 Euro im Jahr aufwärts). die sich im abgedunkelten Auto durch die Stadt fahren lassen, den Tiefgaragenplatz direkt neben dem Aufzug ins Büro haben und somit vom wahren Leben gar nichts mitbekommen, stellt sich Clausecker der Alltagswirklichkeit. Und die kann in Sachen Rheinbahn für den Kunden durchaus auch mal unangenehm sein.
Nicht jede Bahn entspricht in Sachen Sauberkeit den Vorstellungen einer zivilisierten Gesellschaft, nicht immer (aber durchaus immer öfter) kann man sich auf ihre Pünktlichkeit verlassen, und auch die Informationen bei Störungen sind durchaus noch ausbaufähig. Aber das alles kann der Rheinbahnchef ja jetzt live erleben. Na dann, gute Fahrt!

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