Page Prima Idee

D_Wanka_16112016

(v. l.) Kammerhauptgeschäftsführer Dr. Axel Fuhrmann, Professorin Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung und Kammerpräsident Andreas Ehlert, Foto: Wilfried Meyer

Prima Idee, Andreas Ehlert!

Georg Schulhoff hätte seine Freude an Ministerin Wanka gehabt

Das Handwerk hat zwar meistens immer noch goldenen Boden, die Anerkennung der mit diesem Berufsstand verbundenen Qualifizierung bleibt jedoch häufig aus. So beklagt die Wissenschaftsbeamte der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) immer wieder, dass Deutschland eine zu geringe Akademikerquote habe. Und damit wird, so Andreas Ehlert, Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf, impliziert, dass es sich um einen sozialen Abstieg handele, wenn ein Kind von Akademikern „nur“ eine berufliche Ausbildung durchläuft. Ehlert widerspricht dem energisch. Ebenso wie Johanna Wanka, Professorin und Frau Dr. sowie Bundesministerin für Bildung und Forschung. Für sie ist ein Design-Studium nicht grundsätzlich mehr wert als eine Ausbildung zum Goldschmied. Die Gleichrangigkeit einer akademischen und einer handwerklichen Ausbildung ist ihr halt besonders wichtig.

Die Handwerkskammer Düsseldorf hörte diese Worte gerne – und zeichnete deshalb die CDU-Politikerin mit dem Georg Schulhoff-Preis aus. Das war eine prima Idee, denn der Namensgeber für diesen Preis, der 2016 zum 20. Mal vergeben wurde, hätte seine Freude an der tatkräftigen und aufmüpfigen Ministerin gehabt. Als ihr die Kritik am angeblichen Akademikermangel zu nervig wurde, ging sie einfach nicht mehr zur jährlichen Pressekonferenz der OECD in Deutschland: „Das muss ich mir nicht Jahr für Jahr anhören.“

Stattdessen fühlte sich Johanna Wanka angespornt, das Handwerk mehr denn je zu stützen. So ist es vor allem ihrer Initiative zu verdanken, dass das sogenannte Meister-Bafög, das in den letzten 20 Jahren rund 1,9 Millionen Frauen und Männer zu Führungskräften, zu Unternehmern und zu Ausbildern von Fachkräften machte, in diesem Jahr novelliert wurde – und damit die Rahmenbedingungen für den handwerklichen Nachwuchs noch einmal deutlich verbessert wurden. Andreas Ehlert war deshalb auch voll des Lobes: „Das ist ein wichtiges Zeichen der Anerkennung, ein Zeichen der Wertschätzung unseres hochqualifizierten und notwendigen Fachkräftenachwuchses im Handwerk.“

Zurück zur Rubrik Prima Idee

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Prima Idee

D_Werbung_Kö_07012017

Der U-Bahn-Bau hat den Corneliusplatz, einem ehemaligen Schmuckstück der Stadt, über Jahrzehnte verschandelt. Die grüne Idylle am Anfang der Kö wurde mit gigantischen Containern zugestellt oder als Lager für Baumaterial missbraucht. Gut, diese Notwendigkeit haben wir Düsseldorfer eingesehen, irgendwo muss während der Bauphase dafür Platz sein.

D_beschisseneBank_20161222

Bänke sind zum Sitzen da. Das gilt leider nicht für die Düsseldorfer Kö. Die dortigen Sitzgelegenheiten sind häufig derartig mit Vogelkot verdreckt, dass sich niemand mehr zu einer kleinen Pause niederlässt – schon gar nicht der Kö-Besucher, dem weltstädtische Eleganz versprochen wurde.

D_D_Kampagne_06122016

Nee, Freunde! Nah dran ist immer noch knapp vorbei. Und das wollen wir doch nicht. Oder?

Ach, Sie wissen nicht, wovon ich rede?

report-D: Social Media / RSS

Düsseldorf, Helau!

Tausend und ein Karnevalsbild