Politik Parteien

D_strack-zimmermann_20171120

Die Düsseldorfer FDP-Chefin und stellvertretende FDP Bundesvorsitzende Maria-Agnes Strack-Zimmermann: "Zu viele Widersprüche nach vier Wochen Sondierung."

Die Düsseldorfer FDP-Chefin Strack-Zimmermann im report-D Interview: „Jamaika hatte keine gemeinsame Zukunftsperspektive“

Marie-Agnes Strack-Zimmermann sagte im Kurzinterview mit report-D in der Nacht (20.11., 0.25 Uhr), jetzt sei sie erst einmal müde. Da hatte die FDP zehn Minuten zuvor nach vier Wochen die Jamaika-Sondierung abgebrochen. „Es sei besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren“, hatte FDP-Chef Christian Lindner erklärt; in den Berliner Sondierungsgesprächen habe keine Vertrauensbasis aufgebaut werden können. Und seine Stellvertreterin aus Düsseldorf, Strack-Zimmermann, bekräftigte, dem sei nichts hinzuzufügen. Sie habe ihrem Düsseldorfer Parteiverband aber noch keine SMS geschickt mit der Anweisung, jetzt mit den Vorbereitungen zur nächsten Bundestagswahl zu beginnen: „Dafür ist es noch zu früh.“

Nun hat Angela Merkel das Wort

Es sei nun an Kanzlerin Angela Merkel, die Situation zu bewerten und andere Möglichkeiten zur Regierungsbildung auszuloten. Marie-Agnes Strack-Zimmermann sagte: „Die FDP hat sich in den vergangenen vier Jahren etwas aufgebaut. Wir haben uns in den Bundestag zurückgekämpft. Das setzen wir nicht aufs Spiel für 67-seitiges Papier voller Widersprüche und ungelöster Fragen.“ Die Düsseldorferin spielte damit auf das Papier an, über das am Sonntag in Berlin verhandelt wurde.

Keine Schuldzuweisung,aber...

Wie Lindner wollte sich Strack-Zimmermann nicht auf eine Schuldzuweisung für das Scheitern der Jamaika-Verhandlungen einlassen. Aber: „Zwischen CDU, CSU und FDP hat es in den vergangenen Wochen schon einiges an Annäherung gegeben. Man hat sich besser kennengelernt.“ Dies gelte für europäische Fragen, in der Bildungspolitik und bei der Digitalisierung. Doch genauso habe man festgestellt, dass die Grünen wesentliche Zukunftsthemen völlig anders denken. „Da hat man es mit einer völlig anderen Philosophie zu tun.“

Offene Themen

„Aus der Sicht der FDP braucht Deutschland eine stabile Regierung. Und die wäre mit einer Jamaika-Koalition nicht darstellbar gewesen“, fasste Marie-Agnes Strack-Zimmermann zusammen. Neben Fragen der Einwanderung seien auch Finanzthemen bis zuletzt strittig gewesen.

Zurück zur Rubrik Parteien

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Parteien

D_CDU_nachher_02082020

Die Vertreter der CDU im Düsseldorfer Norden sind schockiert. Ein am Freitagabend (31.7.) aufgestellte Wahlplakat wurde zerstört, die Köpfe der abgebildeten Personen herausgeschnitten. Diese Art von Vandalismus hat nichts mit politischer Auseinandersetzung zu tun, es ist verletzend und schockierend, sagen die ehrenamtlichen Politiker.

D_CDUKeller_Tablett_20200730

Mit fünf Themen eröffnet der CDU-Bewerber um den Posten des Oberbürgermeisters, Stephan Keller, die heiße Phase des Kommunalwahlkampfs 2020. Am 13. September wird gewählt. Keller bewirbt sich mit den Themen Sicherheit, Verkehr, Kita-Betreuung, Klimaschutz und Breitbandausbau um eine Mehrheit bei den voraussichtlich rund 475.000 wahlberechtigten DüsseldorfInnen. Am Donnerstag (30.7.) zog Keller den Schleier von seinen Ansätzen. Das Gimmick: Wer die „getbaff“- App auf sein Smart-Phone lädt und ein Keller-Plakat fotografiert, bekommt einen Erklär-Film zum Motiv auf sein Telefon oder Tablett eingespielt.

D_FDP_Wohnen_3_26072020

„Aufbruch-Dialog“ sollte eine Veranstaltungsreihe der FDP vor der Kommunalwahl am 13. September werden. Die Corona-Pandemie hat die Planung durchkreuzt. Doch am Donnerstag (23.7.) lud Marie-Agnes Strack-Zimmermann zum Dialog zum Thema „Wohnen“ ein. Als Experte diskutierte Architekt Stefan Forster über Ideen für die Stadt. Die FDP will auf dem Gelände der Bergischen Kaserne einen neuen Stadtteil mit 5.000 Wohnungen schaffen.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D

SONDER-
VERÖFFENTLICHUNG