Politik Parteien

D_heeran_Nebel_20180528

Kein leichtes Pflaster für Balladensänger Ed Sheeran: Die Grüne Ratsfraktion von Düsseldorf lehnte es, für möglicherweise nur ein Konzert mehr als 100 Bäume zu fällen. Sondergenehmigung verweigert!

Düsseldorf: 100 Bäume sollen fallen für ein Konzert - Grüne Ratsfraktion lehnt Sheeran-Pläne ab

Die Grüne Ratsfraktion in Düsseldorf hat mit Ablehnung auf die Pläne für das Ed Sheeran-Konzert auf dem Messeparkplatz reagiert. Planungsdezernentin Cornelia Zuschke und Umweltdezernentin Helga Stulgies haben am Montag (28.5.) den augenblicklichen Stand des Genehmigungsverfahrens in der grünen Ratsfraktion vorgestellt. Hauptkritikpunkt der Grünen: In einem ersten Schritt soll es lediglich eine Ausnahmegenehmigung für nur das eine Sheeran-Konzert am 22. Juli geben. Dafür wurden rund 80.000 Eintrittskarten verkauft. Mehr als 100 Bäume müssten fallen.

_D_NorbertCzerwinski_20180528

Kritisiert die Ratshausspitze und will Sheeran -wenn überhaupt - nur in der Esprit Areana sehen - der Grüne Norbert Czerwinski.

Ob die Asphaltfläche in der unmittelbaren Start- und Landeschneise des Düsseldorfer Flughafens jemals zum größten Open-Air-Areal in Nordrhein-Westfalen werden wird, steht völlig in den Sternen. Schon mit der Ausnahmegenehmigung tun sich die Düsseldorfer Ämter schwer. Denn gut zwei Wochen vor der Sondersitzung von Bezirksvertretung und Ratsausschüssen a, 13. Juni haben die Beamten im Rathaus noch keine endgültige Antwort darauf, ob der britische Balladensänger kommen darf.

Viel Baumsterben für nur ein Konzert

Knackpunkt bei den Düsseldorfer Rathaus-Grünen: Mehr als 100 Bäume sollen abgesägt werden – möglicherweise für nur ein Konzert. Norbert Czerwinski, Fraktionssprecher: „Nach wie vor liegen der Verwaltung noch nicht alle erforderlichen Unterlagen vor. Klar ist hingegen, dass die Entscheidung zum Openair-Gelände am 13. Juni nur eine Ausnahmegenehmigung für das Konzert von Ed Sheeran umfassen wird. Die Diskussion und Abstimmung in unserer Fraktionsversammlung hat eindeutig gezeigt, dass wir dieses Vorgehen ablehnen. Der Aufwand, insbesondere die über 100 zu fällenden Bäume, ist unverhältnismäßig für nur ein Konzert.“ Die Grünen betonen, dass dies keine Ablehnung von Großkonzerten und anderen Events in Düsseldorf ist. Der Blick auf den Tourplan von Ed Sheeran zeige, dass er an fast allen Stationen mehrere Konzerte in Stadien spielt, beispielsweise in München, Amsterdam, Zürich, London und Paris.

Sorgfältiger planen!

Die Grüne Fraktionssprecherin Angela Hebeler sagte: „Wir unterstützen die Neuausrichtung der Düsseldorf Congress Sport & Event, DCSE, und die Bemühungen, mehr Konzerte und Events nach Düsseldorf zu holen. Dafür sind aber eine bessere Kommunikation und eine sorgfältigere Planung gefordert.“

Zurück zur Rubrik Parteien

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Parteien

D_CDU_nachher_02082020

Die Vertreter der CDU im Düsseldorfer Norden sind schockiert. Ein am Freitagabend (31.7.) aufgestellte Wahlplakat wurde zerstört, die Köpfe der abgebildeten Personen herausgeschnitten. Diese Art von Vandalismus hat nichts mit politischer Auseinandersetzung zu tun, es ist verletzend und schockierend, sagen die ehrenamtlichen Politiker.

D_CDUKeller_Tablett_20200730

Mit fünf Themen eröffnet der CDU-Bewerber um den Posten des Oberbürgermeisters, Stephan Keller, die heiße Phase des Kommunalwahlkampfs 2020. Am 13. September wird gewählt. Keller bewirbt sich mit den Themen Sicherheit, Verkehr, Kita-Betreuung, Klimaschutz und Breitbandausbau um eine Mehrheit bei den voraussichtlich rund 475.000 wahlberechtigten DüsseldorfInnen. Am Donnerstag (30.7.) zog Keller den Schleier von seinen Ansätzen. Das Gimmick: Wer die „getbaff“- App auf sein Smart-Phone lädt und ein Keller-Plakat fotografiert, bekommt einen Erklär-Film zum Motiv auf sein Telefon oder Tablett eingespielt.

D_FDP_Wohnen_3_26072020

„Aufbruch-Dialog“ sollte eine Veranstaltungsreihe der FDP vor der Kommunalwahl am 13. September werden. Die Corona-Pandemie hat die Planung durchkreuzt. Doch am Donnerstag (23.7.) lud Marie-Agnes Strack-Zimmermann zum Dialog zum Thema „Wohnen“ ein. Als Experte diskutierte Architekt Stefan Forster über Ideen für die Stadt. Die FDP will auf dem Gelände der Bergischen Kaserne einen neuen Stadtteil mit 5.000 Wohnungen schaffen.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D

SONDER-
VERÖFFENTLICHUNG