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Die Köpfe wurden aus dem Transparent geschnitten, die Christdemokraten sind schockiert

Düsseldorf Kaiserswerth: Wahlkampfstart und Zerstörungswut

Die Vertreter der CDU im Düsseldorfer Norden sind schockiert. Ein am Freitagabend (31.7.) aufgestellte Wahlplakat wurde zerstört, die Köpfe der abgebildeten Personen herausgeschnitten. Diese Art von Vandalismus hat nichts mit politischer Auseinandersetzung zu tun, es ist verletzend und schockierend, sagen die ehrenamtlichen Politiker.

Benedict Stieber, Dr. Florian Hartmann und Nicole Perger kandidieren als CDU-Vertreter für die Bezirksvertretung 5 im Düsseldorfer Norden. Andreas Paul Stieber strebt eine weitere Amtszeit als Ratsherr für die CDU an. Gemeinsam haben sie das Plakat entworfen, auf dem sich die vier als Team für Kaiserswerth vorstellen, dass gemeinsam die Zukunft des Stadtteils gestalten möchte.

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So sollte das Plakat bis zur Kommunalwahl am 13. September für Benedict Stieber, Dr. Florian Hartmann, Nicole Perger und Andreas Paul Stieber werben (v.l.)

Das Großplakat ist nicht auf eine Werbewand gekleistert, sondern als Transparent am Kaiserswerther Kreisverkehr aufgestellt. Am frühen Samstagmorgen müssen der oder die Täter mit einem Messer ans Werk gegangen sein und die vier Köpfe der Christdemokraten herausgeschnitten haben. Eine Anzeige bei der Polizei wurde bereits erstattet und die CDU hofft, dass Zeugen Hinweise geben können, wer für die Tat verantwortlich ist.

Die CDU im Düsseldorfer Norden verurteilt die Aktion. Auf Facebook postet sie: „Klar ist ein Wahlkampf auch eine Auseinandersetzung. Mit konstruktiver Kritik können wir immer gut leben. Aber: Solche Sachbeschädigungen - zu Lasten egal welcher Partei - haben mit Wahlkampf und mit politischer Argumentation nichts mehr zu tun. Die Schonungslosigkeit, mit der unser Wahlplakat zerstört wurde, ist eine neue Art des Vandalismus und einfach nur unfassbar. So wird die Mühe der ehrenamtlich Engagierten für unseren Stadtbezirk mit Füßen getreten. Diese Art der Auseinandersetzung zeigt aber auch, dass Einigen anscheinend die Argumente ausgehen.“

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