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(Von links oben nach rechts unten): Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Philipp Tacer (SPD), Thomas Jarzimbek (CDU), Paula Elsholz (Grüne).

Düsseldorf Nord: Der report-D Kandidaten-Check - wer soll nach Berlin?

Was die Direktkanddiaten denken, was sie wollen, was sie antreibt – die report-D Wahlinterviews, geführt von Joachim Umbach.

Thomas Jarzombek, CDU, IT-Berater, geboren 1973, Platz 12 der NRW-Liste


Philipp Tacer, SPD, Referent, geboren 1983, Platz 46 der NRW-Liste


Paula Elsholz, Grüne, Referentin, geboren 1987


Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, FDP, selbstständig, geboren 1958, Platz 2 der NRW-Liste


Udo Adam Bonn, Die Linke, technischer Angestellter, geboren 1953

Guido Dietel, AfD, selbstständig, geboren 1963
Herbert Nussbaum, MLPD, Diplom-Ingenieur, geboren 1958

Der Düsseldorfer Norden – 263.000 Einwohner haben die Wahl

Wer es sich grob vorstellt, teilt Düsseldorf da, wo es die leckerste Currywurst gibt: Am Berliner Imbiss auf dem Graf-Adolf-Platz. Alles nördlich davon ist der Wahlkreis 106, auch Düsseldorf-Nord oder Düsseldorf 1 genannt.
Der Bundeswahlleiter nennt folgende Daten für Düsseldorf Nord: Dort lebten Ende 2015 demnach 324.000 Menschen, knapp jeder fünfte davon kam aus aller Welt und darf zwar Steuern zahlen, aber den Bundestag nicht wählen. Die Parteien buhlen um die Gunst von rund 263.000 Menschen.

Gut die Hälfte hat einen christlichen Glauben

Was den Glauben anbetrifft, machen es sich die Statistiker einfach. Sie erfassen drei Kategorien: „Sonstige, keine, ohne Angabe“ –das sind gemäß den Zahlen des Bundeswahlleiters 47,1 Prozent. Als „katholisch“ werden knapp 32 Prozent der Nord-Düsseldorfer geführt, 21,2 Prozent tragen das Etikett „evangelisch“. Wir drücken uns so komisch aus, weil niemand weiß, was die Menschen aktuell glauben.

Jeder Vierte besitzt Wohneigentum

Jeder Vierte der 324.000 Nordlichter besitzt Wohneigentum. Im Schnitt verfügte jeder Haushalt über ein Durchschnittseinkommen von 24.128 Euro, kein Unterschied zwischen Nord und Süd.
Im Jahr 2015 verließen 5 Prozent aller Schulabgänger im Düsseldorfer Norden die Schule ohne einen Abschluss. Einen Hauptschulabschluss konnten 13 Prozent vorweisen, die Realschule verließen 39,3 Prozent der Schulabgänger und 42,8 Prozent hatten die allgemeine, mindestens aber die Fachoberschulreife in der Tasche.

Nur jeder Zehnte bekommt Hartz IV

Von jeweils 1000 Einwohnern waren Ende 2016 exakt 663,2 sozialsicherungspflichtig beschäftigt. Harz IV bekamen 104,9 von 1000 Einwohnern. Ende März 2017 lag die Arbeitslosenquote im Düsseldorfer Norden demnach bei 7,7 Prozent. Davon besonders betroffen: Menschen im Alter zwischen 55 und 64 Jahren mit einem Anteil von 9,4 Prozent. Und Frauen mit einem Anteil von 8,2 Prozent. 

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