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In einem Protestzug gingen die Gegner der AfD über die Hansaallee zum Veranstaltungsort der Wahlparty

Düsseldorf: Proteste gegen Wahlparty der AfD

Aus ihrer Wahlparty machte die AfD am Sonntag (14.5.) bis zuletzt ein großes Geheimnis. Ausgewählte Medienvertreter sollten erst am Nachmittag per Mail informiert werden, wo die Partei feiert. Zu groß war offensichtlich die Angst vor Protesten.

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Hinter der Polizeikette beobachten AfD-Anhänger und der Besitzer der Bianco's die Protestler

Doch schon am Samstag hatte sich die Eventlocation Bianco’s, Hansaallee 159, als der Ort herumgesprochen, an dem die Alternative für Deutschland ihren Einzug in den NRW-Landtag feiern wollte. Der Betreiber des Lokals wollte das zwar nicht bestätigen, aber seine telefonisch gegenüber report-D geäußerte Hoffnung, die Polizei würde sich um die kümmern, die nicht begeistert über diesen Wahlausgang waren, sprach für sich.

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Die Polizei griff hart durch

So waren es rund ein Dutzend Einsatzfahrzeuge und ihre Besatzungen die draußen wachten, während drinnen auch der Düsseldorfer Kandidat Nic Peter Vogel sein Landtagsmandat feierte. Die Initiative Düsseldorf stellt sich Quer (DSSQ) zeigte, wie Gruppierungen in vielen anderen Städten NRWs, dass der Einzug der AfD kein Grund ist, mit den Protesten aufzuhören. Mit Sprechchören und Transparenten taten sie ihre Meinung kund.

17.519 Zweitstimmen (6,33 Prozent) haben Pretzell und seine Mitstreiter in den vier Düsseldorfer Wahlkreisen errungen. Das liegt deutlich unter den Landesschnitt. 16 AfD-Abgeordnete werden in den kommenden fünf Jahren im NRW-Landtag agieren.

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Düsseldorf, Helau!

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