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Fahrgemeinschaft spontan - Marie-Agnes Strack Zimmermann im Einsatz an der Umweltspur

Düsseldorf: Stauerfahrung Umweltspur - Strack-Zimmermann stockt Fahrgemeinschaft auf

Da staunten die Autofahrer am Freitagmorgen (22.11.), als die FDP-OB-Kandidatin Marie-Agnes Strack-Zimmermann kurz nach 8 Uhr an der Umweltspur in Höhe Südpark stand und ihr Schild in die Höhe reckte: „Mal wieder im Stau? Ich hole Sie da raus. Als dritte Mitfahrerin. MASZ MACHT'S“. Es dauerte keine drei Minuten, da wurde ihr Angebot angenommen und ein lächelnder BMW-Fahrer wechselte auf die Umweltspur.

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Ob diese Art der Bildung von Fahrgemeinschaften zur Nachahmung anspornt?

Bereits zum Karnevalsauftakt hatte Marie-Agnes Strack Zimmermann mit einem Banner an der Fußgängerbrücke an der Haltestelle Christophstraße die Umweltspur und Oberbürgermeister Thomas Geisel kritisiert. Am Freitagmorgen, der Verkehr staute sich erneut zurück bis auf die A46, verhalf die FDP-OB-Kandidatin einem Wuppertaler zur Fahrt auf der Umweltspur. Der BMW-Fahrer stand im Stau vor der Ampel, als Strack-Zimmermann mit ihrem Schild das Angebot zur Bildung einer Fahrgemeinschaft offerierte. Da der Fahrer alleine unterwegs war, stieg der persönliche Referent der FDP-Frau, Cord C. Schulz, noch mit ein. Zu dritt war die Fahrt auf der Umweltspur erlaubt und rasch ging es am Stau vorbei. Da offenbar zahlreiche Fahrer die Umweltspur missachten und widerrechtlich benutzen, zeigte die Düsseldorfer Polizei am Freitagmorgen deutliche Präsenz und kontrollierte immer wieder Fahrzeuge.

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Der allmorgendliche Stau in Richtung Innenstadt

Die FDP kritisiert die Einführung der Umweltspur und nennt sie Chaosspur. Für die Ratssitzung am 28. November haben sie einen Antrag vorbereitet, die Umweltspur sofort zu stoppen. „Ein Ausweichen auf den ÖPNV ist für die meisten Menschen nicht möglich, da die Kapazität des ÖPNV in Spitzenzeiten in Düsseldorf und NRW schon jetzt nicht ausreichend ist. Ziel der Politik muss daher der schnelle und massive Ausbau des ÖPNV und die gleichzeitige Bereitstellung einer erheblichen Anzahl von Park&Ride-Plätzen sein“, heißt es in der Begründung.

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