Politik Parteien

D_Hebeler_21032019

Angela Hebeler ist Sprecherin der Grünen Ratsfraktion

Düsseldorfer Grüne fordern transparente und effiziente Dialogmöglichkeiten für die Bürger mit der Stadt

Die Grüne Ratsfraktion fordert ein Konzept, um den Bürgern eine transparente und effiziente Möglichkeit zu bieten, Anliegen, Ideen und Beschwerden an die Stadt heranzutragen. Denn aktuell gibt es eine unübersichtliche Anzahl von Wegen.

Für die Meldung von Müll gibt es eine App, doch können dort auch verschneite und ungeräumte Flächen gemeldet werden? Schlaglöcher können im Internet angezeigt werden. Gibt man auf der Homepage der Stadt unter der Suchfunktion das Stichwort „Beschwerde“ ein, werden einem 224 Antwortmöglichkeiten geboten. Dies sieht auch die Grüne Ratsfraktion kritisch. Teils muss man sich bei Beschwerden, Mängeln oder Anliegen mit der Stadt in Verbindung setzen, teils in einzelnen Ämtern selbst, im Anregungs- und Beschwerdeausschuss, bei Ombudsleuten, in den Bezirksvertretungen oder Bürgerbüros, über die zahlreichen digitalen Mängelmelder wie z. B. den RADschlag oder die Sauberkeits-App oder nicht zuletzt im Büro des Oberbürgermeisters.

„Schon seit Längerem bemerken wir immer wieder, dass die Kommunikation mit Bürger*innen in Düsseldorf wenig transparent oder effizient vonstatten geht“, sagt Jörk Cardeneo, Grüner Ratsherr und stellvertretender Vorsitzender im Personal- und Organisationsausschuss. „Oft ist nicht ersichtlich, wie die Stadtverwaltung Beschwerden oder Anliegen von Bürgern bearbeitet, welche Mitarbeitenden und welche Zeiträume dafür zur Verfügung stehen. Wir wollen nun wissen, wie hier die Workflows in der Verwaltung sind, wie alle Bürger*innen, anonym und unkompliziert Beschwerden oder Anliegen einreichen können und wie der Bearbeitungsstand kommuniziert wird?“

Die Grünen loben die Partizipation durch neue Dialogformate, wie Onlinebeteiligungen oder Diskussionsveranstaltungen zu bestimmten Themen in der Stadtplanung, zu Mobilität, Radverkehr oder beim Wohnen. Allerdings vermissen sie ein Konzept für ein zukunftsgerichtetes Anliegen- und Beschwerdemanagement und wünschen sich übersichtliche Beteiligungs- und Kontaktmöglichkeiten an einer zentralen Stelle im Internet. Wenn ein Bürger einer Anliegen formuliert hat, müsse im Rahmen eines modernen Dialogmanagements die Transparenz bei der Bearbeitung ersichtlich sein.

Daher haben die Grünen am Donnerstag (21.3.) eine Anfrage im Personal- und Organisationsausschuss gestellt, um den aktuellen Sachstand in der Gesamtverwaltung zu erfahren. „Wir wünschen uns einen besseren Service und einen Dialog, in dem die Stimmen der Bürger*innen ernst genommen werden. Durch Effizienz und Transparenz ist es möglich, die Stadtverwaltung als Dienstleisterin zur Zufriedenheit der Düsseldorfer*innen bei gleichzeitiger Entlastung der Verwaltungsmitarbeitenden umzugestalten“, erläutert Ratsfrau Angela Hebeler.

Zurück zur Rubrik Parteien

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Parteien

Wie verrottet muss eigentlich ein bürgerliches Lager sein, um sich breit grinsend einem Faschisten Höcke anzudienen? Sowohl die CDU als auch die FDP in Thüringen haben alle Beteuerungen von angeblichen Brandmauern zur AFD feixend über Bord geworfen. Für die Düsseldorfer Wahlen am 13. September ist spätestens jetzt klar: Es gibt genug Alternativen, nicht die zu wählen, die sich für ein bisschen Macht unanständig machen. Ich halte es mit Erich Kästner:

„Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Später war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf.“

D_Geisel_31012020

Nachdem Amtsinhaber Thomas Geisel in der vergangenen Woche sein Wahlkampfteam, zahlreiche Unterstützer und seine Webseite zur Oberbürgermeisterwahl präsentiert hatte, startete er am Freitagabend (31.1.) ein neues Format. „Mensch Thomas“ heißt die Reihe, die Thomas Geisel in alle zehn Stadtbezirke führen wird und bei der er den direkten Kontakt zu den Bürgern sucht.

Ähnlich wie beim OB-Dialog steht das Gespräch im Vordergrund. Verbunden werden die Termine mit der Vorstellung der SPD-Kandidaten im jeweiligen Bezirk für die Kommunalwahlen am 13. September. Das führte bei der Premiere gleich zu Diskussionen, denn durch den neuen Zuschnitt der Wahlbezirke müssen die Bewohner der Benrather Paulsmühle im September einen Kandidaten aus Garath wählen.

D_Keller_k_31012020

Es ging am Donnerstag alles etwas schnell für die CDU, denn eigentlich sollte die Personalie Stephan Keller als CDU-OB-Kandidat erst am Dienstag (4.2.) offiziell werden. So ist auch die ruckelnde Kommunikation zu erklären, entschuldigte sich der CDU-Vorsitzende Thomas Jarzombek, auf der am Freitag (31.1.) eilig einberufenen Pressekonferenz. Das wird besser versprach er und stellte Keller als absoluten Wunschkandidaten vor: Dr. Stephan Keller sei jung, ein erfolgreicher Kommunalmanager, ein unaufgeregter Problemlöser und werde gemeinsam mit der CDU eine klaren Plan für Düsseldorf entwickeln.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D