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Alle Düsseldorfer Ortsvereine und Arbeitsgruppen suchen das Gespräch mit den Bürgern

Düsseldorfer SPD setzt auf Inhalte und Dialog mit den Bürgern

Nach dem wenig erfolgreichen Wahljahr 2017 hat die Düsseldorfer SPD in zwei Erneuerungsparteitagen ihre Aufstellung überarbeitet und geht nun mit Schwung an die Inhalte und den Dialog mit dem Bürger. Alle 25 Ortsvereine suchen in der Aktionswoche noch bis zum 17. November das Gespräch mit den Bürgern und präsentieren dabei, was schon geschafft wurde.

Andreas Rimkus, Vorsitzender der SPD Düsseldorf, beschreibt die Stimmung seiner Partei als „geschlossen, aktiv und zuversichtlich“. Das vergangene Jahr war nicht einfach, habe aber viele Prozesse angestoßen und erreicht, dass sich die Partei und ihre Mitglieder neu orientiert haben. Dazu hätten auch die Jusos beigetragen, die auf Veränderungen drängten. Nach struktureller Erneuerung geht es nun an die Inhalte, betont Rimkus.

Dazu haben die 25 Ortsvereine Themen gesammelt und in Flyern aufbereitet, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Denn es wurde bereits viel erreicht, aber zu wenig darüber gesprochen, so die SPD. Das will man nun ändern. Bereits am 10. November gab es im Rahmen der Aktionswoche „Wir machen Düsseldorf“ zehn Info-Stände mit Aktionen und vielen Gesprächen. Die Bürger sollen nicht nur zu Wahlkampfzeiten die SPD-Mitglieder erleben, sondern die Menschen als Gesprächspartner begreifen, die ein offenes Ohr für die Probleme im Stadtviertel haben. Es gibt jeweils Schwerpunkte in den Stadtteilen, aber auch Themen wie Mobilität, Wohnungsbau und Bildung, die in ganz Düsseldorf für Diskussionen sorgen. Neben den Ortsvereinen gehen auch die Arbeitsgruppen der SPD auf die Menschen zu und suchen das Gespräch. So stellt SPDqueer unter der der Überschrift „Wir machen Vielfalt“ ihre Aktionen gegen Homo- und Transphobie, die Beratung von Regenbogenfamilien und die Stärkung der Erinnerungskultur vor.

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Peter Rasp, Karl-Heinz Krems und Andreas Rimkus stellten die Kampagner "Wir machen Düsseldorf" vor

„Die großen Ziele muss die Partei politisch setzen, aber mit den Flyern und Gesprächen versuchen wir die Schwarmintelligenz der Bürger einzufangen“, führt der Düsseldorfer SPD-Chef Rimkus aus. Zum SPD-Profil gehöre es, gerade auch für die Menschen da zu sein, die wenig Geld und keine Lobby haben. Auch beim Wohnraum wehrt sich die SPD gegen die Einstellung anderer Parteien, die propagieren, wer sich Düsseldorf nicht leisten können, müsse eben ins Umland ziehen. Wohnraum für alle ist der Maßstab für die Aktivitäten der SPD, stellen auch Karl-Heinz Krems und Peter Rasp klar, die die Kampagne „Wir machen Düsseldorf“ leiten. Für Samstag (17.11.) sind weitere Aktionen geplant.

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