Politik Parteien

D_Linke_Demirel_07052019

Die Düsseldorferin Özlem Alev Demirel will in Brüssel viel bewegen

Europawahlkampf in Düsseldorf: Die Linke fordert ein soziales Europa

Der 7. Mai war für die Partei Die Linke ein Großkampftag. Mit gleich fünf Veranstaltungen in NRW hatten die Europawahlspitzenkandidaten Özlem Alev Demirel und Martin Schirdean ein umfangreiches Programm. Auf dem Düsseldorfer Schadowplatz wurden sie dabei von der Bundestagsfraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht und dem Bundesparteivorsitzenden Bernd Riexinger unterstützt.

D_Linke_Demirel1_07052019

Temperamentvoll beschrieb Demirel ihre Ziele

Nicht nur wegen der Musik von Awa Khiwe füllte sich der Schadowplatz am Dienstagnachmittag immer mehr. Auf der Bühne begrüßte der Kreisvorsitzende Udo Bonn die Besucher. Während der ganzen Veranstaltung übersetzten zwei Gebärdendolmetscher die Reden, was insbesondere beiEuropawahl-Spitzenkandidaten Özlem Alev Demirel eine Herausforderung war. Temperamentvoll und inhaltlich fundiert führte sie aus, wie sie und die Linken sich ein soziales Europa für alle Menschen vorstellen. Neben guten Löhnen für alle Menschen gehören bezahlbarer Wohnraum und saubere Energien dazu. Finanzieren lasse sich dies, durch eine gerechte Steuerpolitik, die verhindere, dass Großkonzerne Steuerschlupflöcher nutzten. Viel Geld werde in Aufrüstung investiert. Die EU-Kommission plane in den nächsten Jahren 6,5 Milliarden Euro in panzertaugliche Verkehrswege zu investieren. Geld das lieber in soziale Infrastruktur fließen solle, findet Demirel.

D_Linke_Sch_07052019

Er arbeitet bereits in Brüssel für ein solidarisches Europa: Martin Schirdean

Dem pflichtete auch ihr Kollege Martin Schirdean, bei, der bereits im EU-Parlament sitzt. Die Linke dürfe nicht nachlassen in ihrem Bemühen, sich für ein solidarisches Europa zu engagieren.

D_Linke_Riexinger_07052019

Auch der Bundesparteivorsitzende Bernd Riexinger war nach Düsseldorf gekommen

Bernd Riexinger beschrieb die Europawahlen als Richtungswahl für Europa. Die Wähler hätten zwischen der sozialen Ungerechtigkeit einer Angela Merkel und Emmanuel Macron oder den rechten Bestrebungen eines autoritären Kapitalismus zu entscheiden. Umso wichtiger sei es, von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen, um die Armut zu bekämpfen.

D_Linke_Bühne_07052019

Sahra Wagenknecht bei ihrer Rede

Offenbar übt die Linke Bundestagsfraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht immer noch eine große Anziehungskraft aus, denn zu ihrer Rede füllte sich der Schadowplatz nochmals mehr. Rund 300 Interessierte verfolgten ihre Ausführungen zum rauen Klima in Deutschland, bei dem Hasskommentare und Spaltung zur Tagesordnung gehörten. Resolut rief sie den Zuhörern zu, dass nur die Linke für soziale Politik in Europa stehe und bekam dafür Beifall. Die Aussagen Kevin Kühnerts, die aktuell für Schnappatmung bei den Politikern sorge, wären genau richtig, denn so eine Debatte werde gebraucht, betonte Wagenknecht. Egal ob Wohnungen oder Firmen, die Bürger seien die, die die Werte geschaffen hätten und nur einige wenige profitierten davon. Die neuste Studien belegten, dass es den oberen zehn Prozent in Deutschland gut gehe, aber die unteren zehn Prozent hätten heute wenige als Anfang der 90-er Jahr und das dürfe nicht sein.

Zurück zur Rubrik Parteien

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Parteien

D_Eller_Demo201902_Schild

Aktualisiert 14.07.2019, 22 Uhr: Erklärung der Grünen in der Bezirksvertretung 8 am Ende dieser Meldung |

Die Grünen haben in Düsseldorf Eller durch ihr Abstimmungsverhalten in der Bezirksvertretung 8 ein Fest für Humanität, Respekt und Vielfalt verhindert. CDU und FDP stimmten ebenfalls gegen das Fest, mit dem ein deutliches Zeichen gegen die „Bruderschaft für Deutschland“ gesetzt werden sollte. Das sind Rechtsradikale im Habitus einer Bürgerwehr, die nach Angaben der Düsseldorfer Polizei bei Demonstrationen bereits durch Gewalttaten auffielen. Dort herrscht dem Vernehmen nach große Freude darüber, dass Demokraten keine klare Kante hinbekommen.

D_Zivilcourage_Titel_20190706

Eine Kapitänin legt ihr Schiff im Hafen– und sich mit dem Innenminister an. Ein Mann im Düsseldorfer Hofgarten stupst einen Obdachlosen an, der regungslos auf einer Bank liegt. Eine Frau in Düsseldorf Flingern lacht laut los, als ihr bislang netter Nachbar sie zur nächsten Neonazi-Demo einladen will: So geht Zivilcourage, jeden Tag. Doch damit „Hinsehen! Hinhören! Einmischen!“ klappt, braucht es ein sicheres Fundament. Deshalb hatte die „Arbeitsgemeinschaft gegen Rechts und für Demokratie“ von Bündnis 90/Die Grünen jetzt ins Café du Kräh geladen. Die Botschaft: Wenn das mit der Zivilcourage im Alltag klappt, hat Supermann viele, ganz normal starke und schlaue Verbündete.

D_SPD-Ehrenamtspreis_Geehrte_20190630

Die vier Preisträger auf der Bühne strahlten – jede Person und jedes Team auf seine Weise. Bei der 18. Ehrenamtspreis-Verleihung der SPD standen sie im Mittelpunkt, beschrieben in engagierten Worten ihr Projekt und machten jeden Zuhörer stolz, Düsseldorfer*In zu sein. Betti Tielker, die Flüchtlingshilfe der Fachschaft Medizin der Heinrich-Heine-Universität, die Werkstatt Lebenshunger und das Projekt „mit Herzblut“ des Jugendrates Düsseldorf bekamen am Sonntag (30.6.) den bronzenen, von Ekkehard Arens geschaffenen Radschläger für besonderen ehrenamtlichen Einsatz.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D