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Die Düsseldorferin Özlem Alev Demirel will in Brüssel viel bewegen

Europawahlkampf in Düsseldorf: Die Linke fordert ein soziales Europa

Der 7. Mai war für die Partei Die Linke ein Großkampftag. Mit gleich fünf Veranstaltungen in NRW hatten die Europawahlspitzenkandidaten Özlem Alev Demirel und Martin Schirdean ein umfangreiches Programm. Auf dem Düsseldorfer Schadowplatz wurden sie dabei von der Bundestagsfraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht und dem Bundesparteivorsitzenden Bernd Riexinger unterstützt.

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Temperamentvoll beschrieb Demirel ihre Ziele

Nicht nur wegen der Musik von Awa Khiwe füllte sich der Schadowplatz am Dienstagnachmittag immer mehr. Auf der Bühne begrüßte der Kreisvorsitzende Udo Bonn die Besucher. Während der ganzen Veranstaltung übersetzten zwei Gebärdendolmetscher die Reden, was insbesondere beiEuropawahl-Spitzenkandidaten Özlem Alev Demirel eine Herausforderung war. Temperamentvoll und inhaltlich fundiert führte sie aus, wie sie und die Linken sich ein soziales Europa für alle Menschen vorstellen. Neben guten Löhnen für alle Menschen gehören bezahlbarer Wohnraum und saubere Energien dazu. Finanzieren lasse sich dies, durch eine gerechte Steuerpolitik, die verhindere, dass Großkonzerne Steuerschlupflöcher nutzten. Viel Geld werde in Aufrüstung investiert. Die EU-Kommission plane in den nächsten Jahren 6,5 Milliarden Euro in panzertaugliche Verkehrswege zu investieren. Geld das lieber in soziale Infrastruktur fließen solle, findet Demirel.

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Er arbeitet bereits in Brüssel für ein solidarisches Europa: Martin Schirdean

Dem pflichtete auch ihr Kollege Martin Schirdean, bei, der bereits im EU-Parlament sitzt. Die Linke dürfe nicht nachlassen in ihrem Bemühen, sich für ein solidarisches Europa zu engagieren.

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Auch der Bundesparteivorsitzende Bernd Riexinger war nach Düsseldorf gekommen

Bernd Riexinger beschrieb die Europawahlen als Richtungswahl für Europa. Die Wähler hätten zwischen der sozialen Ungerechtigkeit einer Angela Merkel und Emmanuel Macron oder den rechten Bestrebungen eines autoritären Kapitalismus zu entscheiden. Umso wichtiger sei es, von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen, um die Armut zu bekämpfen.

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Sahra Wagenknecht bei ihrer Rede

Offenbar übt die Linke Bundestagsfraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht immer noch eine große Anziehungskraft aus, denn zu ihrer Rede füllte sich der Schadowplatz nochmals mehr. Rund 300 Interessierte verfolgten ihre Ausführungen zum rauen Klima in Deutschland, bei dem Hasskommentare und Spaltung zur Tagesordnung gehörten. Resolut rief sie den Zuhörern zu, dass nur die Linke für soziale Politik in Europa stehe und bekam dafür Beifall. Die Aussagen Kevin Kühnerts, die aktuell für Schnappatmung bei den Politikern sorge, wären genau richtig, denn so eine Debatte werde gebraucht, betonte Wagenknecht. Egal ob Wohnungen oder Firmen, die Bürger seien die, die die Werte geschaffen hätten und nur einige wenige profitierten davon. Die neuste Studien belegten, dass es den oberen zehn Prozent in Deutschland gut gehe, aber die unteren zehn Prozent hätten heute wenige als Anfang der 90-er Jahr und das dürfe nicht sein.

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