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Bei den Ratssitzungen weiterhin Seite an Seite: Manfred Neuenhaus und Marie Agnes Strack-Zimmermann

Marie Agnes Strack-Zimmermann weiterhin im Düsseldorfer Stadtrat

Die FDP im Düsseldorfer Rat hat gleich nach der Bundestagswahl den Fraktionsvorsitz neu geregelt, da Marie Agnes Strack-Zimmermann Abgeordnete in Berlin wird. Aber dem Düsseldorf Rat bleibt sie als Ratsfrau ebenfalls erhalten. In Doppelfunktion übernimmt Manfred Neuenhaus neben der Geschäftsführung nun auch den Fraktionsvorsitz.

Kein Abschied von Düsseldorf

Eigentlich war allen klar, dass die turbulente Ratssitzung in der vergangenen Woche die Abschiedsvorstellung von Marie Agnes Strack-Zimmermann sein würde. Ihr Platz ganz vorne auf der Landesliste sicherte ihr den Einzug in den Bundestag, sobald die fünf Prozent Hürde genommen war. Doch am Dienstag (26.9.) teilte Strack-Zimmermann mit, künftig neben ihrer Aufgabe als Abgeordnete in Berlin auch weiterhin dem Düsseldorfer Rat anzugehören. Lediglich ihre Aufgaben im Ältestenrat, Haupt- und Finanzausschuss (HFA), Jugendhilfeausschuss, Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung und ihre Posten als Aufsichtsrat wird sie künftig nicht mehr wahrnehmen.

Die Fraktion wählte einstimmig Manfred Neuenhaus zum neuen Fraktionsvorsitzenden, der damit auch die Funktionen im Ältestenrat und HFA übernehmen wird. Ann-Cathrin Freise wird in den Jugendhilfeausschuss nachrücken. Lediglich beim Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung wird es eine längere Übergangszeit geben, da Strack-Zimmermann hier noch einige Themen zu Ende begleiten möchte.

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Marie Agnes Strack-Zimmermann will ändern, dass Berlin oft an den Kommunen vorbei regiert

Kontakt zur Kommune wichtig für den Bund

Sie begründete ihre Doppelfunktion, die durchaus von vielen Bundestagsabgeordneten so wahrgenommen würde, mit dem klaren Wunsch, sich in Berlin für Düsseldorf und die Kommunen einzusetzen. Dafür sei ein Bezug vor Ort notwendig. Als Beispiel nannte sie das Kooperationsverbot des Bundes mit den Städten im Bereich Schule. Viele Kommunen könnten sich die wünschenswerte Bildung nicht mehr leisten und es sei nicht einzusehen, warum der Bund da nicht tätig werden solle. „Wenn es den Kommunen schlecht geht, werden wir ein großes Problem mit rechten und linken Randgruppen bekommen und eine Spaltung der Gesellschaft muss verhindert werden“, führte sie aus. Bildung sei der Schlüssel dafür und es gelte für alle Menschen gute Startbedingungen zu schaffen. Gerade in Berlin würden viele Verordnungen erlassen, unter deren Umsetzung die Kommunen zu leiden hätten. Dies aktiv anzugehen könne im Bundestag nur gelingen, wenn man den Kontakt zur Basis in den Städten hat und mitbekommt, wenn etwas schief läuft.

Ein halber Umzug nach Berlin

Privat wird Maria Agnes Strack-Zimmermann gemeinsam mit ihren Mann zwischen Berlin und Düsseldorf pendeln. Eine kleine Wohnung in Berlin Mitte hat das Paar bereits. Der erste Wohnsitz bleibt aber in Düsseldorf. Die FDP-Politikerin hofft in Düsseldorf auch weiterhin Zeit für ihr ehrenamtliches Engagement zu haben. Den nächsten Motorradkorso mit den Biker4kids hat sie bereits im Kalender vermerkt und da dieser immer samstags startet, steht auch der Teilnahme nichts im Weg.  

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