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CDU-Fraktions-Chef Rüdiger Gutt hat keinen guten Eindruck von Dorothee Schneider

CDU-Düsseldorf bezweifelt Kompetenz der Kämmerer-Kandidatin

Dorothee Schneider ist unter den Bewerbern um die Nachfolge auf Kämmerer Manfred Abrahams die Nummer eins und stellte sich in dieser Woche den Fraktionen vor. Die Begeisterung im Lager der CDU hielt sich in Grenzen. „Wir als CDU werden sie im Rat nicht mitwählen“, sagte Fraktions-Chef Rüdiger Gutt. Der Vorwurf der CDU: OB Geisel schaue nicht auf Qualifikation, sondern nur aufs Parteibuch. Rüdiger Gutt zweifelt an der Qualifikation von Dorothee Schneider, die seit drei Jahren die Kämmerei in Köln leitet.

Das Büro von Thomas Geisel nimmt keine Stellung zur Pressemitteilung der CDU-Ratsfraktion. Frank-Ulrich Wessel, SPD-Fraktionsgeschäftsführer, findet „die Stellungnahmen der CDU nur noch peinlich“. Es werde keine politische Debatte geführt, sondern nur der Oberbürgermeister attackiert und statt Diskussion gebe es nur das Schlagwort „Schuldenfreiheit“, das als Zauberwort zu allen Themen präsentiert wird.

Der Kölner Oberbürgermeister Joachim Roters bescheinigt Dorothee Schneider hervorragende Kenntnisse und großen Engagement und deshalb habe er sie 2012 zur Kämmereileiterin gemacht. Dort habe sie sich als exzellente Finanzfachfrau bewährt.

Ob die Ratsmehrheit Dorothee Schneider das Amt zutraut, wird sich am 10. September entscheiden. Welche Änderungen es im Verwaltungsvorstand der Stadt noch geben wird, hängt auch von den Alternativen ab, die so manchen Beigeordneten angeboten werden. Baudezernent Gregor Bonin könnte die Arbeit in seiner Heimatstadt Mönchengladbach der andauernden Kritik in Düsseldorf vorziehen.

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