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Große Diskussion, aber der Name bleibt: Merkur-Spielarena

Düsseldorf: Kontroverse Diskussion zur Merkur Spielarena im Stadtrat

Von vielen bereits als Tatsache verstanden, führte neue Name der Spielstätte der Fortuna bei den Mitgliedern des Düsseldorfer Rats in der Sitzung am Donnerstag (11.10.) zu Diskussionen. Ausgelöst wurden sie durch einen Antrag der Ratsfraktion Die Linke, der die Vertragsauflösung um den Namen „Merkur-Spielarena“ forderte.

Dass die Linken im Rat für ihre Anträge Zustimmung von anderen Fraktionen erhalten, kommt nicht oft vor. Doch der Antrag, dass die D-LIVE GmbH Verhandlungen mit der Gauselmann-Gruppe aufnehmen solle, den Sponsorenvertrages bezüglich der Fußball-Arena aufzulösen, wurde bei verschiedenen Ratsvertretern sehr positiv aufgenommen.

Während die Mitglieder der SPD die finanziellen Vorteile des Vertrags hervorhoben, kritisierten Annelies Böcler (CDU), Norbert Czerwinski (Grüne) und Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) die damit verbundene Aussage zur Spielsucht und Glücksspiel. Strack-Zimmerman kann nicht verstehen, dass die Stadt große Bemühungen betreibe, sich ein positives, weltoffenes Image zu geben und dies nun aus finanziellen Anreiz von jährlich 3,75 Millionen Euro Sponsorengeld konterkariert.

Die Meinungen in der Fraktionen waren nicht einheitlich und die Ratsmitglieder stimmten schließlich mit 45 Nein-Stimmen, bei 24 Ja-Stimmen und vier Enthaltungen, gegen den Antrag und damit für die Weiterführung des Namens Merkur-Spielarena.

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