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Der ÖPNV in Düsseldorf soll weiter ausgebaut werden: Die U81 kommt

Düsseldorf: Monsterbrücke oder innovative Stadtbahntrasse - Stadtrat beschließt ersten Bauabschnitt der U 81

Die Diskussionen über den ersten Bauabschnitt der Stadtbahnlinie U81 beschäftigte die Mitglieder des Düsseldorfer Stadtrates bei seiner Sitzung am Donnerstag (31.1.) lange. Letztlich waren bei namentlicher Abstimmung 37 Vertreter dafür und 35 dagegen. Damit sollen bereits im Sommer die vorbereitenden Arbeiten starten, wenn der rechtskräftige Planfeststellungsbescheid und der Zuwendungsbescheides durch Bund und Land vorliegen.

Der erste Bauabschnitt der Stadtbahn U 81 soll vom Flughafen Terminal über den Verkehrsknoten "Nordstern" bis zum Freiligrathplatz führen. Später ist nach Osten eine Verlängerung zum Flughafen-Fernbahnhof geplant. Außerdem ist nach Westen eine Weiterführung über den Haltepunkt Merkur Spiel-Arena/Messe Nord hinaus eine Rheinquerung mit Anschlüssen in Richtung Neuss, Meerbusch und Krefeld angedacht.

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Bereits im Oktober 2014 hatte der Stadtrat die Verwaltung beauftragt, die Planung der Variante Brücke Nordstern/Oberfläche/Tunnel Flughafenbahnhof sowie eine Kostenberechnung zu erstellen und ein Planfeststellungsverfahren einzuleiten. Schon damals gab es lange Diskusssionen, ob eine Tunnellösung nicht besser wäre, als die Brücke. Besonders die CDU setzte sich auch bei der Ratsitzung am Donnerstag erneut für die Tunnellösung ein.

Im Jahr 2015 folgte die Erarbeitung des Planfeststellungsantrags, der ein Jahr später die Prüfung der Einwendungen durch die Bezirksregierung nach sich zog. Nach einer erneuten Offenlage im Februar 2017 und einem Erörterungstermin mit den Einwendern im April 2018 ist die Prüfung durch die Bezirksregierung inzwischen soweit fortgeschritten, dass die Stadtverwaltung dem Rat eine Kostenberechnung vorlegen konnte. Die Gesamtkosten belaufen sich demnach derzeit auf rund 230 Millionen Euro, wovon die Stadt 61 Millionen Euro zu tragen hat. Es werden Zuwendungen in Höhe von rund 130 Millionen vom Land und Bund erwartet.

Der Planfeststellungsbeschluss wird für Juli 2019 und der Zuwendungsbescheid für Februar 2020 erwartet. Unter dem Vorbehalt dieser Genehmigungen soll bereits im Sommer dieses Jahres mit vorbereitenden Arbeiten begonnen werden. Die Gesamtbauzeit beträgt voraussichtlich fünf Jahre und könnte im Idealfall zur Fußballeuropameisterschaft „UEFA Euro 2024“ abgeschlossen sein. Das Projekt soll durch eine Kleine Kommission begleitet werden, die dem Rat regelmäßig über den aktuellen Stand berichtet.

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