Politik Stadtrat

D_Schneider_03052020

Stadtkämmerin Dorothée Schneider sieht in dem Überschuss einen wichtigen Beitrag für die hohen unerwarteten Ausgaben in 2020

Düsseldorf: Stadt erzielte im vergangenen Jahr einen Gewinn von 11,8 Millionen Euro

Bei der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Düsseldorf am Montag (4.5.) wird ein Tagesordnungspunkt der vorläufige Jahresabschluss von 2019 sein. Auf 246 Seiten wird aufgezeigt, dass es einen Überschuss von 11,8 Millionen Euro geben wird.

Der Haushaltsplan der Stadt Düsseldorf sah für das Jahr 2019 eine schwarze Null vor. Durch gestiegenen Gewerbesteuereinnahmen und Gewinnausschüttungen der Beteiligungsunternehmen gibt es jetzt sogar einen Überschuss von 11,8 Millionen Euro. Mit 964,6 Millionen Euro ist die Gewerbesteuer die wichtigste Einnahmequelle der Stadt.

Bei den Ausgaben war die größte Position im vergangenen Jahr mit 1,1 Milliarden Euro die Transferaufwendungen, zu denen Zuschüsse für Kindertagesstätten (192,8 Millionen Euro), Hilfen zur Erziehung (110,0 Millionen Euro) oder die Grundsicherung im Alter (95,3 Millionen Euro) gehören. Investitionen von in Höhe von 49,8 Millionen Euro wurden für Schulen und 18,6 Millionen Euro für den Bau der Bäder getätigt. Weitere Investitionsprojekte, die in 2019 vorangetrieben wurden, waren unter anderem das Schauspielhaus (7,3 Millionen Euro), die Tiefbaumaßnahmen am Kö-Bogen (11,6 Millionen Euro) und die Verlängerung der Linie 701 (4,1 Millionen Euro).

Der Jahresüberschuss von 11,8 Millionen Euro stärkt das Eigenkapital der Stadt, was nach Aussage von Stadtkämmerin Dorothée Schneider auch dringend erforderlich ist: "Die durch die Corona-Krise bedingten wirtschaftlichen Verwerfungen werden sich auch auf die Finanzen der Stadt stark negativ auswirken. Es ist mit Mehrausgaben, aber vor allem mit erheblichen Einbrüchen bei den Einnahmen zu rechnen."

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