Politik Stadtrat

D_Monika_Lehmhaus_FDPa_20150804

Düsseldorf als Marke - Monika Lehmhaus, FDP und Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses, fordert Inhalte ein

FDP-Politikerin Monika Lehmhaus prescht vor: „Düsseldorf – Die Stadt der kreativen Köpfe“

Über das Logo will Monika Lehmhaus, FDP, nicht mehr diskutieren. Aber über das, was Düsseldorf ausmacht. Wofür steht die Stadt? Was sind ihre Stärken? Was kann, was soll man damit im Wettbewerb mit anderen Städten zu erreichen? Die Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Rat, Monika Lehmhaus, packte am Dienstag den Stier bei den Hörnern: „Neue Chancen für das Marketing der Landeshauptstadt Düsseldorf“ heißt ihr Thema.

D_Ortsschild DUS_20150101

Dachmarken-Diskussion - was führt Düsseldorf künftig im Schilde?

Zeitlich positioniert sie sich damit vor allen anderen. Soeben hat die Boston Consulting Group, BCG, die Düsseldorf Marketing und Tourismus, DMT durchleuchtet. Das dabei entstandene Gutachten mit Veränderungsvorschlägen liegt bei OB Thomas Geisel. Und soll in der zweiten Hälfte des August in die Diskussion eingebracht werden.
So lange will Lehmhaus nicht warten. Sie vergleicht Düsseldorf und die Region mit ihren 11,5 Millionen Einwohnern und 3,6 Millionen Beschäftigten mit Paris, London, New York. Dementsprechend sei es nicht hinnehmbar, dass die Heimat von Altbier, Industrie, Senf, Mobiltelefonie, Karneval und Messen bisher nicht unter die Top-Fünf der deutschen Städte vorgedrungen ist. Lehmhaus knackig: Düsseldorf müsse Frankfurt von Platz vier der beliebtesten deutschen Stadt verdrängen. „Das ist schon ein gewaltiger Schritt.“

"Düsseldorf ist schnell, flexibel, kreativ"

Auf einer Art Blaupause hat Lehmhaus schon mal entwickelt, wie das gehen könnte: „Schnell“ sei Düsseldorf, „flexibel“, voll „kreativer Unruhe“. Daraus entwickelt die Liberale als Slogan für eine Dachmarke Düsseldorf dies: „Die Stadt der kreativen Köpfe“. Auf diesen Kernsatz könnten alle einzahlen – derjenige mit der Narrenkappe des Brauchtums ebenso wie ein Patentanwalt, Künstler, Unternehmensgründer oder Modemacher. So bekäme Düsseldorf über eine Dachmarke eine Persönlichkeit, „die zu den Menschen hier und zu der Stadt passt.“

Der Diskussionsbeitrag der FDP

Was sie denn macht, wenn BCG ganz andere Dinge in den Mittelpunkt stellt? Lehmhaus zeigt sich wendig: „Was ich hier vorschlage, ist FDP pur, ist unser Diskussionsbeitrag. Wenn jemand anderes etwas Besseres präsentiert – sehr gut!“ Eine erfolgreiche Dachmarke dürfe ohnehin nicht eindimensionales und schon gar nichts starres sein. Nur so viel sei auch klar: Den Erfolg des Stadtmarketings allein an Übernachtungszahlen festzumachen, dies sei für eine Stadt wie Düsseldorf viel zu wenig.
Das Dorf als Marke? Lesen Sie dazu: Am Rand(e) notiert bei report-D

Zurück zur Rubrik Stadtrat

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Stadtrat

D_Umweltspur_Rat_28112019

Die knappe Ratsentscheidung von 40 zu 39 Stimmen zugunsten der Umweltspuren ist in ersten Reaktionen am späten Donnerstagabend (28.11.) unterschiedlich bewertet worden. Oberbürgermeister Thomas Geisel begrüßte die Entscheidung und kündigte an, Essen werde nun dem Düsseldorfer Beispiel wahrscheinlich folgen und ebenfalls Umweltspuren einrichten, um einem Dieselfahrverbot zu entgehen. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, OB-Kandidatin der FDP, nannte die Umweltspur einen „volkswirtschaftlichen und sozialen Unsinn“. Andreas Hartnigk, Verkehrsexperte der CDU sprach von einem klaren Signal an die Wähler: „Wer in Düsseldorf nicht länger im Stau stehen will, muss Geisel im nächsten Jahr abwählen.“

Im Düsseldorfer Stadtrat ist es am Donnerstagabend (28.11.) zu einem Showdown über die dritte Umweltspur gekommen. Nach rund dreistündiger Diskussion stimmte der Rat ab. Zuvor hatten sich CDU und FDP gegen die Umweltspur ausgesprochen. Auch die Grünen kritisierten, dass noch zu wenig Maßnahmen umgesetzt wurden. Die Kampfabstimmung nach 22 Uhr gewannen Oberbürgermeister Thomas Geisel und die SPD dennoch. Allerdings war das Ergebnis denkbar knapp: 39 Ratsleute stimmten für die Schließung der Umweltspur, 40 stimmten dagegen.  

D_RWE_Aktion_27112019

5.671.380 RWE Aktien lagen im Depot der Stadt Düsseldorf und mehrfach gab es die Anfragen, wann die Stadt sie endlich verkauft. Nun ist es für 155,4 Millionen erfolgt. Gegenüber dem Buchwert erzielte die Stadt damit einen Gewinn von 53,3 Millionen Euro.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D