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Schulausschuss: Zuwenig Klassenräume und Lehrer

Schüler und Eltern wissen es seit langem: In Düsseldorfs Schulen ist einiges zu verbessern. Doch bei der Sitzung des Schulausschusses war die Tagesordnung kurz. Punkte wie Neubauten, Erweiterungen und Renovierung oder gar neue Schulen waren nicht vertreten. Einzig über die Verzögerung des Baubeginns der Dreifachturnhalle für das Lessing Gymnasium auf März 2015 wurde kurz berichtet.

Die Anfrage der CDU zum „Lern- und Lebensraum Schule“ beantwortete Dagmar Wandt, Leiterin des Schulverwaltungsamtes, mit einer Stellungnahme, wonach Farbkonzepte und Formen durchaus in die Planungen integriert sind. Hervorgehoben wurde die sogenannte Phase Null der Planung. Dabei haben die Schulen vor Beginn jeder Planung die Möglichkeit, auf die Gestaltung Einfluss zu nehmen.
Fest steht, es gibt Handlungsbedarf und das schnell. Die aktuelle Zahlen, die beim Runden Tisch Asyl vorgestellt worden waren, zeigen eine Steigerung der Asylbewerber bis Ende 2015 auf 4000 Menschen an, davon wahrscheinlich rund 1300 Kinder. Diese sind schulpflichtig, sobald sie der Stadt Düsseldorf zugewiesen sind. Bereits die Planungen der Stadt vom vergangenen Jahr wiesen einen erheblichen Bedarf an zusätzlichen Klassen incl. Räumen und Betreuung aus. Darin waren diese 1300 Kinder aber noch gar nicht enthalten. Nach einem Controllingbericht der Schulbaumaßnahmen vergehen von der Planung bis zur Realisierung gut vier Jahre. Die Gründung einer Firma für Schulbaumaßnahmen könnte diese Zeit vielleicht. Immerhin hat das Land NRW 300 zusätzliche Lehrerstellen angekündigt. Ob auch Düsseldorf davon profitieren wird, steht noch nicht fest.

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