Politik Stadtrat

D_Keller_Gaslaterne_01122016

Zur Verabschiedung überreichte Thomas Geisel (r.) Stephan Keller eine strombetriebene Gasleuchte, Foto: Sstadt Düsseldorf, Michael Gstettenbauer

Stephan Keller mit Düsseldorfer Gasleuchte nach Köln verabschiedet

Zum 2. Januar tritt Stephan Keller sein Amt als Stadtdirektor von Köln an. Am Donnerstag (1.12.) wurde er offiziell im Düsseldorfer Rathaus verabschiedet. Es passendes Geschenk gab es mit auf den Weg in die Domstadt: eine strombetriebenen Gasleuchte.

Rund 100 Freunde und Weggefährten verabschiedeten Stephan Keller am Donnerstag bei einem Empfang im Jan Wellem Saal des Rathauses. Der gebürtige Aachener kehrt der Landeshauptstadt zum Jahreswechsel den Rücken und kehrt zurück nach Köln. Dort war er bereits von 1999 bis 2005 beim Deutschen Städtetag tätig. Ab 2. Januar wird er das Amt des Kölner Stadtdirektors antreten.

In Düsseldorf war der Familienvater seit 2006 erst als Beigeordneter beim Städte- und Gemeindebund NRW, später als Dezernent für Recht, Ordnung und Verkehr bei der Landeshauptstadt tätig. Oberbürgermeister Thomas Geisel bedankte sich für Kellers Einsatz. In seiner Dienstzeit waren große Projekte wie den Bau der Wehrhahn-Linie gefallen und auch die Aktion Scherbenfreie Altstadt zu Karneval setzte er erfolgreich um. Kritisiert worden war er bis zuletzt von den Gaslaternenbefürwortern in Düsseldorf, die Keller vorgeworfen hatten, die Abschaffung des Gaslichtes voran zu treiben. Ob Keller sich daher über sein Abschiedsgeschenk, eine strombetriebene Gasleuchte, wirklich freuen kann oder ob er eher schlechte Erinnerung damit verbindet – lachen konnte er bei der Übergabe.

Wer die Nachfolge von Keller antreten wird ist noch offen. Diskutiert wird, ob mit der Neubesetzung der Stelle eine Änderung der Ressorts und Zuständigkeiten erfolgen wird.

Zurück zur Rubrik Stadtrat

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Stadtrat

D_Schneider_03052020

Wurde zu Beginn des Jahres noch ein Überschuss im Haushalt der Stadt Düsseldorf prognostiziert, hat das Coronavirus mit seinen Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft für eine deutlich Umkehr gesorgt. Nun muss mit einem Minus von rund 400 Millionen Euro gerechnet werden.

D_Rat_CC_14052020

Es war eine kurze und kühle Ratssitzung, die am Donnerstag (14.5.) in der Düsseldorfer Stadthalle in ungewohnter Umgebung stattfand. Die Klimaanlage der Halle sorgte für frostige Stimmung, die bei einigen Tagesordnungspunkten durch heftige Reden aufgeheizt wurde. Nach vier Stunden war dann Schluss – wegen Corona wollte man die Ratsmitglieder nicht zu lange tagen lassen. Die für März geplante Sitzung war ausgefallen, so war die Tagesordnung lang und einige wichtige Beschlüsse wurden gefasst.

D_Schneider_03052020

Bei der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Düsseldorf am Montag (4.5.) wird ein Tagesordnungspunkt der vorläufige Jahresabschluss von 2019 sein. Auf 246 Seiten wird aufgezeigt, dass es einen Überschuss von 11,8 Millionen Euro geben wird.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D