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Die Geschichte der Hubertuskapelle wird in den Buch auf über 100 Seiten mit Bildern und Texten beschrieben

Düsseldorf Angermund: Die Geschichte der Hubertus-Kapelle als Buch

Der Förderverein der Hubertus-Kapelle hat über die Geschichte der Hubertus-Kapelle bei Großwinkelhausen ein Buch herausgebracht. Die traditionsreiche kleine Kapelle, die im 17. Jahrhundert errichtet wurde, ist ein Ort für Gottesdienste und Andachten, kann aber auch für Konzerte und kulturelle Veranstaltungen genutzt werden.

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(v.l.) Sie engagieren sich im Förderverein der Hubertus-Kapelle: Siegfried Hoymann (stellvertretender Vorsitzender), Andreas Auler (Vorsitzender) und Bruno Bauer (Beisitzer), Foto: Förderverein der Hubertus-Kapelle

Die Leser des Buches lernen auf über 100 Seiten in Texten und Bildern die bewegte Geschichte der Hubertus-Kapelle. Denn die Kapelle drohte zu Verfallen, als sich vor fünf Jahren der Förderverein gründete und die Sanierung gelang.

Verfall und Wiederaufbau

Dabei war die in seinen Ursprüngen Winkelshausener Kapelle genannte kleine Kirche traditionsreicher Ort für Fronleichnamsprozessionen, Messen und Hochzeiten. Die Zeit nagte schon damals am Gemäuer und 1906 veranlassten die Nachfahren der Grafen von Winkelhausen die Renovierung. Doch in den 60-er-Jahren war der Zustand erneut so desolat, dass sich die Geistlichen weigerten, dort noch Messen zu halten. Schließlich ging die Kapelle 1981 als Schenkung an die Stadt Düsseldorf.

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Die Hubertus-Kapelle ist als Denkmal deklariert

Ein Förderkreis engagierte sich für die erfolgreiche Sanierung und seit Dezember 1984 wird die Hubertus-Kapelle bei der Denkmalbehörde geführt. Doch erneut verfiel die kleine Kapelle immer mehr, so dass sich 2013 der neue Förderverein der Hubertus-Kapelle gründete. Durch Unterstützung der Bevölkerung und der Stadt gelang erneut die Restaurierung, die rund 400.000 Euro kostete. Im Mai 2017 nahmen 250 Menschen an der feierlichen Eröffnungsfeier teil.

Förderverein betreut die Kapelle weiter

Nun steht die Kapelle für besondere Gottesdienste, Familiengedenktage und Hochzeiten zur Verfügung. Aber auch Besucher im Rahmen von Besichtigungen sind willkommen. Musikalische Veranstaltungen und Kunstausstellungen finden in der Kapelle ebenso Raum, wie Titularfeste, Vereinsjubiläen und die Feier des Hubertustages am 3. November. Die Bruderschaft des Bezirks Angerland nutzte in der vergangenen Woche die Kapelle als Ziel ihres Bußgangs und Pastor Oliver Dregger hielt dort eine Messe für sie.

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Foto: Förderverein der Hubertus-Kapelle

Weitere Informationen rund um die Kapelle und die Kontaktdaten findet man auf der Internetseite https://hubertuskapelle-angermund.de/ .

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