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Die Benrodestraße in Benrath ist ab Montag zwischen Görresstraße und Erich-Müller-Straße nicht mehr befahrbar

Düsseldorf Benrath: Baustart für den nächsten Abschnitt beim Fernwärme-Ausbau

Die Netzgesellschaft Düsseldorf baut derzeit eine 1.300 Meter lange Fernwärmeverbindung im Düsseldorfer Süden, um diverse Schulen an das Fernwärmenetz anzuschließen. Ab Montag nächster Woche (11.1.) beginnen die Arbeiten im Bereich der Benrodestraße in Benrath. Die Straße ist daher zwischen Görresstraße und Erich-Müller-Straße bis voraussichtlich Ende März nicht zu befahren.

Schulen bekommen Fernwärme

Das Schloss-Gymnasium und die Realschule an der Hospitalstraße, die Städtische Hauptschule an der Melanchthonstraße und die Städtische Gemeinschaftsgrundschule an der Erich-Müller-Straße sollen künftig durch die Netzgesellschaft mit Fernwärme versorgt werden. Nachdem die Arbeiten bereits an der Hauptstraße des Benrather Zentrums durchgeführt wurden, geht es nun eine Straße weiter.

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In rot sind die Straßen gekennzeichnet, auf denen nun die Arbeiten beginnen, die gelbe Markierung zeigt aktive Arbeiten, grün ist bereits fertig, Karte: Netzgesellschaft Düsseldorf

Zwei weitere Bauabschnitte

Ab Montag (11.1.) starten die Arbeiten im Bereich Benrodestraße zwischen Görresstraße und Erich-Müller-Straße. Bis Ende März sollen sie dort abgeschlossen sein. Für die Dauer der Arbeiten ist die Durchfahrt der Benrodestraße nicht möglich. Außerdem entfallen die Parkplätze auf der Straße.

Am 5. Februar werden die Arbeiten dann auf der Hospitalstraße zwischen West- und Marbacher Straße fortgeführt. Sie sind bis Ende Mai terminiert. Auch hier ist die Durchfahrt der Hospitalstraße im Bereich der Bauarbeiten nicht möglich. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Die Parkplätze im Baustellenbereich entfallen.

Maßnahme zum Klimaschutz

Hintergrund der Bauarbeiten ist das Ausbau des Fernwärmenetzes in Düsseldorf, das eine Maßnahme bei der Zielsetzung der Stadt zur Klimaneutralität bis 2035 darstellt. Fernwärmenetz leistet einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung. Berechnung zufolge können so rund 15.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr vermieden werden. Das entspricht den Emissionen von mehr als 4.500 Mittelklasse-PKW mit Benzin-Motor bei einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern pro Jahr. Auch wegen dieser günstigen Wirkung wird die Baumaßnahme teilweise aus Mitteln des Landes NRW und der Europäischen Union (EFRE) finanziert. Die Fernwärme in Garath wird zu über 50 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen (Holzhackschnitzel bzw. Pellets), der Rest stammt aus dem kohlenstoffarmen Energieträger Erdgas.

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