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Stark genutzt - die Eissporthalle Paulsmühle. Gegen den Beschluss zum Neubau an der Kappeler Straßé in Düsseldorf Benrath hatten Grüne und FDP Einwände. Die Entscheidung wurde am Mittwoch (23.1.) vertagt, berichtet die "Westdeutsche Zeitung".

Düsseldorf: Beschluss für neue Benrather Eissporthalle vertagt

Grüne und FDP haben nach einem Bericht der „Westdeutschen Zeitung“ am Mittwoch (23.1.) in nicht-öffentlicher Sitzung des Sportausschusses eine Entscheidung zugunsten einer neuen Eissporthalle in Düsseldorf Benrath vertagt. Während SPD und CDU zu einem positiven Beschluss bereit gewesen seien, hätten die kleinen Parteien zahlreiche Fragen zur Finanzierung der neuen Eishalle gehabt. Nun soll der Stadtrat am kommenden Donnerstag, 31. Januar die Entscheidung treffen. Die Zeit drängt. Denn idealerweise soll der Übergang von alter zu neuer Eishalle in Düsseldorf Benrath nahtlos sein.

Die Ausgangssituation: Keine Temperaturdämmung, kein Lärmschutz, eine höchst betagte Eismaschine – das ist die Eissporthalle Paulsmühle. Im Sommer würde sie 40 Jahre alt. Anstatt sie teuer zu sanieren, soll eine moderne Eissporthalle entstehen. Der Bedarf ist da: Vereine, Schulen und private Eisläufer nutzen die Benrather Halle intensiv. Dennoch ist der Betrieb zu heutigen Bedingungen ein Zuschussgeschäft. Die Sparkassen-Stiftung, die bislang den Betrieb sichert, hat ihr Vermögen verzehrt.

Die Umgebung: Hinzu kommt, dass die Halle nicht mehr – so wie früher – allein dasteht. Auf der einen Seite entsteht ein großes Wohnviertel. Nachbar Aldi würde die Filiale gerne vergrößern. Der bisher nachrangige Lärmschutz wird zum Thema, sobald Nachbarn gleich nebenan wohnen. Es gäbe mit Aldi einen solventen Interessenten für das Grundstück.

Neu an der Kappeler Straße

Die Idee: An der Kappeler Straße in Düsseldorf Benrath wird eine bisherige Flüchtlingsunterkunft frei. Auf dieser Fläche könnte die neue Eissporthalle errichtet werden. Die Industrieterrain Düsseldorf (IDR) wäre der Bauträger und – eventueller Betreiber. Bis zur Errichtung der neuen Halle, würde die Stadt eine gute Viertelmillion in die Stiftung zum Betrieb der alten Halle einzahlen. So wäre eine weitere Saison und damit der nahtlose Übergang gesichert.

Betriebskosten und Immobilienerlös

Die Bedenken: FDP-Frau Monika Lehmhaus schrecken die Folgekosten. Über 30 Jahre seien jeweils eine Million Euro pro Jahr für Miete und Betrieb aufzubringen. Da gäbe es noch viel zu klären. Auch der grüne Bürgermeister Wolfgang Scheffler gibt den Bremser. Jetzt schnell einen Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss zu fassen, sei gar nicht notwendig, meint Scheffler. Er will wissen, wieviel der Abriss der alten Halle kostet und was der Verlauf eines Grundstücks in der Paulsmühle bringen wird. Beide schlagen vor, bei der Ratsitzung am 31. Januar lediglich über einen Bedarfsbeschluss abzustimmen. Wenn die Verwaltung Antworten auf die offenen Fragen der Finanzierung zufriedenstellend gibt, könne der Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss einen Monat später folgen. So würde Transparenz erreicht und das sei auch im Sinne der Bürger, denn die Kosten von einer Millionen Euro pro Jahr würden den städtischen Haushalt belasten, betont Monika Lehmhaus.

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