Politik Stadtteile

D_Gruppe_20181213

Post auf dem Bruderschafts-Kanal: 30 dunkel gekleidete Gestalten am S-Bahnhof Eller-Süd. Die Bezirksvertretung 8 ist alarmiert.

Düsseldorf Eller: Deutlicher Appell der Bezirksvertretung gegen Rechtsradikale im Stadtteil

Hat Düsseldorfer Eller ein Rechtsradikalen-Problem? Die Bezirksvertretung 8, BV 08, möchte es gar nicht so weit kommen lassen. Geschlossen – mit allen Parteien - stellte sich das Stadtteilparlament in seiner jüngsten Sitzung gegen das Auftreten der „Bruderschaft Deutschland“, die als rechtsradikale Gruppierung angesehen wird. Ein Mitglied dieser Truppe, die Verbindungen zu ähnlichen Gruppen in Düsseldorf Garath und Essen Steele aufgebaut habe, soll bei der Düsseldorfer Feuerwehr im Rettungsdienst tätig sein. Laut einem Zeitungsbericht wurden bereits Disziplinargespräche geführt.

„Sie versuchen in Eller Fuß zu fassen, genauso, wie sie es in Garath und Hassels versucht haben“, so der Antragsteller der Linken. „Sie veranstalten sogenannte Stadtrundgänge, bei denen sie bedrohlich auftreten und kehren danach in eine Kneipe ein, die sie als ihre Stammkneipe versuchen zu etablieren.“ Diese gibt sich gutbürgerlich.

Zwielicht

Es gibt ähnliche Rotten in Essen und in Dortmund. „Diese Gruppen sind völkisch-rassistisch ausgerichtet“, so der Antragsteller weiter. Kriminelle, Schläger, Hooligans und andere zwielichtige Gestalten hätten sich zusammengetan, so die Aussage in der Bezirksvertretung. Alle Parteien der BV08 folgten dem Antrag der Linken:  „Wir appellieren daher geschlossen an alle Gastronomen im Stadtbezirk, dieser Gruppierung kein Gastrecht in ihren Räumlichkeiten anzubieten“, so die einhellige Meinung aller Mitglieder der Bezirksvertretung. Außerdem soll auf Anraten der SPD Fraktion wieder das Banner der Bezirksvertretung mit dem Dreiklang „Humanität – Respekt – Vielfalt“ aufgehängt werden.

Zurück zur Rubrik Stadtteile

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Stadtteile

D_Kalkum_Auler_18062019

Seit dem Verkauf von Schloss Kalkum an den Investor Peter Thunnissen rumort es in der Kalkumer Bevölkerung. Denn neben der Sanierung des Schlosses mit der Herrichtung zu einer Akademie für Musik und Kultur, gibt es Pläne des Investors auf großen Flächen rund um den Schlosspark Wohnbebauung zu errichten. Das macht die Kalkumer misstrauisch, denn sie befürchten den Verlust des dörflichen Charakters und wie bei Baumaßnahmen in anderen Stadtteilen fehlt es an einem aussagekräftigen Verkehrskonzept. Um Peter Thunnissen die Möglichkeit zu geben, sich den Fragen der Nachbarschaft zu stellen, hatte die CDU am Dienstagabend (18.6.) zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Rund 150 Teilnehmer warteten gespannt auf die Antworten des Investors.

D_Friedrichs_Rikscha_20190615

Zum Auftakt gab es erst einmal den Segen – für Fahrräder und ihre Nutzer: Pfarrer Stefan Pörtner von St. Peter schlug sein Kreuz über die anwesenden Drahtesel plus Treiber. Böse Zungen könnten jetzt lästern: Wer mit dem Fahrrad die Friedrichstraße nutzt, kann göttlichen Beistand gut gebrauchen. Zumal die Großbaustelle den frisch eingerichteten und lautstark von der Stadt gefeierten Radweg nach bester Düsseldorf-Manier belegt. Radler werden brutalst in den Autoverkehr abdrängt. Doch solche Häme war nicht angesagt am Samstag: „Wir haben den Radweg! Wir haben die Läden! Wir haben Musik!“ – lautete das Motto auf dem Kirchplatz.

d_MaghrebFest_Seifenblase_20190615

In der Wolke aus Seifenblasen sind alle Kinder gleich. Sie versuchen die schillernden Bubbles anzustubsen oder zu fangen. Da wird gekichert und gelacht. Alle haben Spaß – am Dreiecksplatz in Düsseldorf Oberbilk. Zum dritten Mal hat am Samstag (15.6.) Kalifah Zariouh das Maghrebfest organisiert. Den ganzen Samstag lang feierten Nachbarn miteinander. Nationalität: Oberbilk.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D