Politik Stadtteile

D_Köbogen_Plan_05032018

Beigeordnete Cornelia Zuschke und Ingo Pähler, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement, präsentieren die neue Allee am Kö-Bogen

Düsseldorf: Frühlingssonne und Bänke laden am Kö-Bogen zum Verweilen ein

Lange war die Innenstadt rund um den Kö-Bogen von Bauarbeiten und Beeinträchtigungen geprägt. Jetzt bekommen die Düsseldorfer langsam einen Eindruck davon, welche Möglichkeiten die Flächen bieten werden: 140 Platanen und 28 Bänke prägen zwischen Landskrone und Martin-Luther-Platz das Stadtbild.

D_Köbogen_Zuschke_05032018

Cornelia Zuschke und Projektleiter Andreas Weise in der neuen Platanenallee

Mit der Wehrhahnlinie und dem Verschwinden vieler Bahnen unter die Erde haben die Düsseldorfer an der Oberfläche mehr Platz. Diese Fläche soll zum Verweilen laden; in der Verwaltungssprache heißt das: "viel Aufenthaltsqualität bieten". Die Planungsdezernentin Cornelia Zuschke stellte am Montag (5.3.) die ersten Ergebnisse der Baumaßnahmen vor. Passend zur Präsentation strahlte die Frühlingssonne und ließ erahnen, wie die Fläche zwischen Martin-Luther-Platz und Landskrone mit neuen Bänken zum Verweilen einlädt. Eine Platanenallee für rund fünf Millionen Euro ist entstanden und zur den Straßenbahngleisen hin bilden Bänke und Sitzmauern eine flache Barriere. Allerdings sind die Betonmauern, die zum Sitzen gedacht waren, bereits eine beliebte Piste für die Skater, so dass die Stadt mit Metallwinkeln nachgearbeitet hat. Sie sollen den Skatern das Fahren erschweren und die Kanten schützen, die an einigen Stellen bereits abgeplatzt sind.

D_Köbogen_Stein_05032018

Diese Metallwinkel sollen die Sitzmauern schützen

Die gemütlichen Holzbänke werden von den Passanten gerne angenommen, doch auch die Vögel haben mit ihnen ein neues Ziel ins Auge gefasst. Wie auch an der Kö ist die Awista regelmäßig im Einsatz, um die Verschmutzungen durch Vogelkot zu beseitigen.

D_Köbogen_Bank_05032018

In der Frühlingssonne werden die neuen Bänke ausprobiert

Bereits im Mai 2017 war das Teilstück der neuen Allee mit Platanen und Bänken zwischen dem Libeskind-Gebäude und der Straßenbahntrasse der Öffentlichkeit übergeben worden. Nun wird die Fläche rund um den Joachim-Erwin-Platzes, der U-Bahn-Haltstelle bis hin zum Corneliusplatz noch mit großflächigen Steinen auf einer Fläche von 3.800 Quadratmetern plattiert. Nach dem Abbau der Eisbahn soll der Corneliusplatz noch im Frühjahr fertig werden. Die Arbeiten an den übrigen Flächen sollen bis zum Aufbau des nächsten Weihnachtsmarktes abgeschlossen sein.

D_Köbogen_Cornelius_05032018

Am Corneliusplatz wird fleißig gearbeitet. Allerdings wird auch für den Fahrzeugverkehr wieder eine Spur erstellt, die den PS-Posern eine ideale Schleife bieten wird

Am nördlichen Teil der Hofgartenpromenade, direkt an der Düssel, fehlt noch ein kleines Teilstück. Dort werden die Maßnahmen zur Offenlegung der Düssel und drei Fuß- und Radwegbrücken gebaut. Diese Arbeiten schlagen mit etwa 3,3 Millionen Euro zu Buche.

D_Köbogen_PlanGründgens_05032018

Viele Flächen werden in der Innenstadt optimiert

Der Gustaf-Gründgens-Platz und der Abschnitt Schadowstraße bis zur Bleichstraße sollen bis zum Jahr 2020 fertig gestellt werden. Die Arbeiten sind abhängig vom Investorenprojekt Kö-Bogen II. Nach dem Wegfall des Tausendfüßlers im Frühjahr 2013 haben sich neue Blickbeziehungen auf Schauspielhaus und Drei-Scheiben-Haus eröffnet. Das Gebiet südlich des Gustaf-Gründgens-Platzes wurde von drei Architekten-Büros städtebaulich geplant. Der Rat entschied sich im April 2014 für den Entwurf von "Ingenhoven architects" als Grundlage für die weitere Bearbeitung. Welche Plattierung der Gustaf-Gründgens-Platz erhalten wird, ist derzeit noch in Diskussion. Durch die besonderen Gegebenheiten des Platzes, wird derzeit eine Asphaltdecke für den Platz geprüft, da die Tiefe für eine Plattierung nicht ausreichend ist. Diese soll belastbar sein und durch optische Tricks an eine Plattierung erinnern.

D_Köbogen_Asphalt_05032018

An der Ausfahrt des Kaufhof-Parkhauses am Corneliusplatz wird der Asphalt für den Gustaf-Gründgens-Platz getestet

Zurück zur Rubrik Stadtteile

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Stadtteile

D_Garath_Schild2_15092018

Vor der Freizeitstätte Garath gab es am Samstag ein Openair-Konzert der besonderen Art. Beim „Rap gegen Rassismus“ lud die Initiative „Düsseldorf Stellt sich quer“ (DSSQ) und ihre Kooperationspartner zu guter Musik und gehaltvollen Texten ein. Mehr als 200 Besucher genossen das Konzert, obwohl ein großes Polizeiaufgebot notwendig war, da parallel die Republikaner eine Veranstaltung angemeldet hatten.

D_OBDialog_Itter_Geisel_T_08092018

Es war bereits der 29. OB-Dialog von Oberbürgermeister Thomas Geisel und er führte ihn am Donnerstagabend (6.9.) nach Düsseldorf Himmelgeist und Itter. Der Gemeindesaal von St. Hubertus war mit über 100 Bürgern gut gefüllt und die suchten den intensiven Austausch mit dem Stadtoberhaupt, der bei vielen Fragen nur mit den Schultern zucken konnte.

D_Parkour_2_04092018

Nach der Eröffnung des Bewegungsparks in Garath im Juli bietet die Stadt nun Einführungsworkshops für alle an, die das Parkouring mit Klettern, Springen, Fliegen und Landen lernen wollen. Bis November gibt es fünf Termine für Interessierte ab 12 Jahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D