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Schwimmen, sporteln, treffen und arbeiten unter einem Dach mit Rheinblick

Düsseldorf Multifunktional: Schwimmbad, Verwaltung, Parken und Fußball – alles auf einer Fläche.

An der Stadtgrenze zwischen Oberkassel und Heerdt soll in den nächsten zwei Jahren ein Paradeobjekt an Multifunktionalität entstehen. Oberbürgermeister Thomas Geisel und die Bädergesellschaft führten am Dienstag (22.5.) den ersten Spatenstich zum Neubau des Schwimm-, Sport- und Stadtteilzentrums im Linksrheinischen aus.

Anschwimmen in zwei Jahren

Das alte Oberkasseler Hallenbad war marode und musste bereits Anfang 2015 wegen baulicher Mängel außer Betrieb genommen werden. Der Verkauf des Grundstücks an der Lütticher Straße wird in die Finanzierung des Neubaus fließen, für den an der Pariser Straße 31 ein neue Standort gefunden wurde. Doch nicht nur ein neues Hallenbad wird errichtet.

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So soll das neue 25-Meter-Becken aussehen

Es entsteht ein multifunktionaler Standort für die Düsseldorfer. Es entsteht eine Sport- und Begegnungsstätte für die linksrheinischen Stadtteile. Neben dem Neubau der Schwimmhalle mit 25-Meter-Becken gibt es ein separates Lehrschwimm- und Kursbecken mit Hubboden, ein Kinderplanschbecken, ein Warmwasserbecken und Räume für eine Physiotherapiepraxis.

Neue Bezirksverwaltungsstelle

Die Bezirksverwaltungsstelle 4 (Oberkassel, Niederkassel, Lörick und Heerdt) wird mit ihrem Büro in den Neubau umziehen und kommt auch in den Genuss des Veranstaltungsraums für bis zu 200 Personen. Ein Treff- und Kommunikationspunkt können die Sportler, die Bürger und die Politiker mit Blick auf den Rhein nutzen.

Eine besondere Lösung haben sich die Architekten für die 131 Parkplätze einfallen lassen. Diese sind ebenerdig und auf dem Dach der Stellplätze wird ein Fußballtrainingsfeld in 50 x 70 Meter Größe entstehen. Aber auch die Anbindung auf Öfentliche Verkehrsmittel ist gut. Für Schulbusse gibt es eigene Haltebereiche, die einen sicheren Ein- und Ausstieg gewährleisten sollen.

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Verweilen mit Rheinblick

Barrierefrei

Der gesamte Neubau wird barrierefrei sein. Alle Zugänge und Räumlichkeiten, die Sanitäranlagen sowie die Umkleiden werden Rollstuhl- und Kinderwagengerecht.

Der Neubau soll im zweiten Quartal 2020 fertiggestellt und eröffnet werden. Die Kosten sind auf 15 Millionen Euro veranschlagt.

Spatenstich und weitere Pläne

Gemeinsam mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Bädergesellschaft, Peter Schwabe, und dem Geschäftsführer der Bädergesellschaft, Roland Kettler, griff Oberbürgermeister Thomas Geisel am Dienstag zum Spaten und vollführten den ersten Spatenstich.

OB Thomas Geisel: "Die Landeshauptstadt Düsseldorf löst derzeit mit dem größten Sanierungs- und Modernisierungsprogramm der neueren Stadtgeschichte den Sanierungsstau bei Schulen und Bädern auf. Mit der Umsetzung des Bäderkonzeptes 2020 werden Schwimmbäder fit für die Zukunft gemacht. Die Düsseldorfer dürfen sich mit dem neuen Gebäudekomplex an der Stadtteilgrenze von Oberkassel und Heerdt auf ein attraktives Schwimmbad in einer wunderschönen Lage freuen. Von dem Neubau und den zusätzlichen Räumlichkeiten für Vereine und Bezirksvertretung profitiert die gesamte Bürgerschaft im Linksrheinischen."

Bäderkonzept Düsseldorf

Im Bäderkonzept 2020 der Stadt Düsseldorf sind neben dem neuen Bad an der Pariser Straße noch drei weitere neue Bäder in Planung. Dabei liegt der Schwerpunkt neben der Barrierefreiheit und der Schaffung weiterer Flächen für den Schulsport auch die Ausrichtung für verschiedene Zielgruppen. zur Grundsteinlegung der neuen Schwimmhalle am Allwetterbadam Flinger Broich hat die Bädergesellschaft bereits für nächsten Freitag eingeladen. Ab dem 1. Quartal 2020 soll das Schwimmen dort im Innen- und Außenbereich wieder möglich sein. In Benrath ist ein Mehrgenerationen-Gesundheitsbad auf dem Bereich neben dem heutigen Freibad geplant. Auch hier wird der Verkauf des Grundstücks des alten Hallenbades in die Finanzierung des Neubaus einfließen. Für den Badneubau in Unterrath prüft die Stadt noch mögliche Standorte.

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