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Ein Großaufgebot an Einsatzkräften auf dem Schaustellergelände in Rath

Düsseldorf Rath: Polizei und Stadt gehen gegen Schaustellergelände vor

Immer wieder war das Schaustellergelände an der Oberhausener Straße in Düsseldorf Rath in der Vergangenheit in den Schlagzeilen. Am Dienstag (17.11.) gingen Stadt und Polizei nun gemeinsam vor. Es gab einen Durchsuchungsbeschluss der Staatsanwaltschaft Aachen und einen Vollzugsbeschluss der Düsseldorfer Behörden. Das Areal wurde durchsucht und soll nun geräumt werden.

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Die illegal errichtete Halle soll nun geräumt und dann abgerissen werden

Ein Großaufgebot an Polizeikräften und städtischen Mitarbeiter*innen begann am Dienstagmorgen mit dem Einsatz. Zunächst wurde das mit Hütten, Schuppen, Verschlägen und einer großen Halle bebaute Areal durchsucht. Schon das gestaltete sich schwierig, denn das Gelände war voll gestellt mit Fahrzeugen, Containern und allerlei Gerät. In der illegal errichteten Halle standen Gabelstapler, verschiedene Fahrzeuge und andere Gegenstände. Sie soll nun zunächst leergeräumt und später abgerissen werden, da sie auf einer Ausbaufläche für eine geplante Straße steht. Unter der Halle befindet sich eine Gasleitung. Die Stadt versucht schon lange den Schwarzbau abzureißen, war bisher aber immer am Widerstand der Bewohner gescheitert.

Das Areal in Düsseldorf-Rath südlich der A44 hat seit vielen Jahren den Namen „Schaustellergelände“, da sich 1999 Mitglieder einer Schaustellerfamilien dort angesiedelt hatten. An die Oberhausener Straße und am Mühlenbroich kamen sie, nachdem sie im Stadtnorden eine Containerbehausung in Lichtenbroich verlassen mussten. Bereits 2013 gab es auf dem Gelände in Rath eine Razzia, bei der mehrere Männer festgenommen und wegen Diebstahls verurteilt wurden.

Bei der Aktion am Dienstag waren auch Vertreter der Aachener Staatsanwaltschaft anwesend. Sie ermitteln wegen Unterschlagung von Leasingfahrzeugen, die man auf dem Gelände vermutete.

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Cornelia Zuschke, Christian Zaum und Stephan Keller machten sich vor Ort ein Bild der Maßnahmen

"Die Bewohner dieses Geländes sorgen mit ihren Aktivitäten, die häufig Gegenstand polizeilicher Maßnahmen waren, nun schon seit Jahren für Probleme. Es ist gut, dass wir hier nun endlich wieder rechtmäßige Zustände und soziale Kontrolle schaffen können", betonte Oberbürgermeister Stephan Keller. Er war gemeinsam mit Cornelia Zuschke, Dezernentin für Planen und Bauen, und Christian Zaum, Ordnungsdezernent, zum Gelände gekommen, um sich einen Überblick über die Maßnahmen zu verschaffen.

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