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Animation des geplanten Neubaus der Feuer- und Rettungswache 7 und des zentralen Betriebshofes Süd am Standort Werstener Friedhofstraße 70/72

Düsseldorf: Wersten soll eine neue Feuer- und Rettungswache bekommen

An der Werstener Friedhofstraße in Düsseldorf Wersten soll auf dem Gelände der Hausnummer 70-72 eine neue Feuer- und Rettungswache gebaut werden. Zur optimalen Nutzung der Fläche sieht der Entwurf vor, gleich nebenan den zentralen Betriebshof des Gartenamtes zu errichten. Das Vorhaben wird jetzt in den Ausschüssen beraten und bei Zustimmung am 18. März von Rat der Stadt Düsseldorf können die konkreteren Planungen beginnen.

Neubau ist wirtschaftlich sinnvoll

Aktuell ist die Feuer- und Rettungswache 7 am Werstener Feld untergebracht. Die Gebäude sind aber in die Jahre gekommen und erfüllen nicht mehr den aktuellen Bedarf der Feuerwehr. Eine Erweiterung und Sanierung auf den Stand der Technik bei laufendem Betrieb ist nicht durchführbar und nicht wirtschaftlich. Sanierungs- und Ausbaubedarf gibt es auch bei den Betriebshöfen des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes. Daher sollen sie an der Werstener Friedhofstraße zentralisiert werden.

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So sehen die Pläne für die Wache und den Betriebshof aus

Zentrales Gelände im Süden

Das für beide Bauten vorgesehene Grundstück liegt zwischen der Werstener Friedhofstraße und der Hügelstraße und ist ein ehemaliges Gelände der Firma Henkel. Auf der 20.000 Quadratmeter großen und verkehrsgünstig gelegenen Fläche wäre ausreichen Platz für beide Zwecke. Im vorliegenden Konzept wurden bereits Schutzmaßnahmen, wie die Ausrichtung der Gebäude, Schallschutzwände, Festlegung der Betriebs- und Einsatzzeiten, gegenüber der bestehenden Nachbarschaft entwickelt. Im vergangenen fand fand dazu – coronabedingt digital – bereits eine erste Bürgerversammlung statt, um den Anwohnern Gelegenheit für Fragen und Anregungen zu geben.

Klimagerechtes Bauen

Damit die Gebäude sich gut in die Gegend eingliedern und das Klimaschutzkonzept der Stadt Anwendung findet, ist eine eine Bepflanzung der Dächer vorgesehen. Außerdem sollen Teile der Fassaden und Schallschutzwände mit mit Kletter- und Rankpflanzen begrünt werden. Die Fläche zwischen den Gebäuderiegeln und den Nachbarschaftsgrenzen (Siebenbürgenweg/Hermannstadtstraße) wird als Grünstreifen angelegt.

Weiteres Vorgehen und Kosten

Nachdem die Planung durch den Rat verabschiedet wurde, soll im 4. Quartal 2022 der Ausführungs- und Finanzierungsbeschlusses herbeigeführt werden. Der Baubeginn könnte dann im 3. Quartal 2023 erfolgen. Neben den Erwerb des Grundstücks für fünf Millionen Euro, werden für den Neubau weitere 35,7 Millionen Euro angesetzt.

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