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D_Baumfaellung_20171028

Pilzerkrankungen setzen den Düsseldorfer Bäumen zu. Zugleich weisen aber auch zahlreiche Bäume "Stammschäden" auf, die durch Bauarbeiten oder Verkehrsteilnehmer zugefügt wurden.

Düsseldorfs großes Baumsterben: 527 Bäume sollen gefällt werden – exakte Liste nach Stadtbezirken

Das Düsseldorfer Gartenamt plant, 527 Bäume abzuholzen. Das sind drei Mal mehr, als im Vorjahr auf die Fäll-Liste kamen. Im Jahr 2016 mussten von Amtswegen lediglich 165 Bäume fallen. Die Stadtverwaltung behauptet, dies sei aus „Gründen der Verkehrssicherheit“ notwendig. Die Motorsägen sollen ab dem 30. Oktober bis zum 28. Februar 2018 rattern. Dann beginnt die nächste Nistperiode der Vögel.

Gemäß den städtischen Informationen sollen von den zu fällenden Bäumen 294 bereits abgestorben oder „abgängig“ sein. Als abgängig gilt ein Baum, wenn er zu mehr als 70 Prozent abgestorben ist. Vor allem Pilzbefall setze den Bäumen zu.
Baumkontrollen hätten gezeigt, dass der Befall der Bäume mit holzzersetzenden Pilzen weiter zunehme. Holzzerstörende Pilze verringern die Festigkeit des Holzes und gefährden die Standsicherheit des Baumes. Zudem können schwere Äste abbrechen. Pilze können bei verletzten oder geschwächten Bäumen mit Sporen über Wunden an Stamm, Krone oder über die Wurzel eindringen.

Pilzerkrankungen und Unachtsamkeit

Einige pflanzenschädigende Pilze kommen nur auf einer bestimmten Baumart vor (wirtsspezifisch zum Beispiel der Birkenporling). Andere Pilze besiedeln ein breites Spektrum an Baumarten wie der Lackporling, der an fast allen heimischen Baumarten auftreten kann. Besonders aggressive holzzersetzende Pilze sind Riesenporling, Lackporling, Hallimasch oder Brandkrustenpilz. Eine Bekämpfung oder Sanierung des Baumes sei bei Pilzbefall nicht möglich.
Eine Erkrankung bei der Roßkastanie ist das "Kastanienbluten" ("Pseudomonas syringae aesculi"), das auch in Kombination mit Pilzbefall die Bäume so massiv schädigt, dass der Erhalt nicht mehr möglich ist.

500 neue Bäume bis zum Frühjahr 2018

Neben den Fällungen werden bis zum Frühjahr 2018 auch bereits mehr als 500 Ersatzpflanzungen für gefällte Bäume aus den Vorjahren vorgenommen. Dabei werden nicht alle Bäume nachgepflanzt. Ausnahmen können, laut Gartenamt, im Einzelfall dann erforderlich werden, wenn eine zu starke Konkurrenz durch andere Gehölze vorhanden ist oder wenn die Gefahr besteht, dass unterirdische Leitungstrassen durch Baumwurzeln geschädigt werden können.
Übersicht zu den Baumfällungen nach Stadtbezirken, zusammengestellt vom Düsseldorfer Gartenamt

Stadtbezirk 1: Altstadt, Carlstadt, Stadtmitte, Pempelfort, Derendorf, Golzheim

Im Stadtbezirk 1 sollen insgesamt 58 Bäume gefällt werden, davon seien 35 Bäume bereits abgestorben beziehungsweise abgängig. Hierzu zählen drei Linden auf dem Golzheimer Friedhof, vier Rotdorne auf der Augustastraße, eine junge Eiche auf der Becherstraße, eine junge Kirsche auf der Blumenthalstraße, vier Rotdorn auf der Cecilienallee, eine große Pappel und zwei kleine Birken im Rheinpark Golzheim, eine Kirsche auf der Düsselthaler Straße, zwei Ebereschen auf der Eulerstraße, vier Ebereschen auf der Feldstraße, eine Esche auf der Franklinstraße, eine Scheinakazie an der Schule der Gneisenaustraße, eine Kastanie im Hofgarten, ein Ahorn auf der Homberger Straße, ein Ahorn auf der Jülicher Straße, eine große Ulme am Kaiserteich, eine Eiche am Kolplingplatz, ein Amberbaum auf der Nordstraße, eine Birke an der Schule der Pempelforter Straße, eine Linde auf der Prinz-Georg-Straße, eine Scheinakazie auf der Schwerinstraße und eine Eiche an der Spee’schen Insel.
15 mit Pilz befallene Bäume seien so geschädigt, dass diese weichen müssten. Hierzu zählten eine Scheinakazie auf dem Alten Golzheimer Friedhof, eine Kastanie auf der Cecilienallee, eine Kirsche im Golzheimer Rheinpark, drei Kastanien am Frankenplatz, eine Scheinakazie auf der Franklinstraße, eine große Buche, eine große Pappel und ein Ahorn im Hofgarten, eine Scheinakazie auf der Sommerstraße und vier Scheinakazien auf der Talstraße.
Eine Kastanie auf der Cecilienallee und zwei Kastanien  am Kennedydamm zeigten die Schadsymptome durch die Komplexerkrankung. Die Schädigungen seien so weit fortgeschritten, dass eine Erhaltung dieser Bäume nicht mehr möglich ist.
"Morschungen" im Stammbereich führten dazu, dass die Standfestigkeit der Bäume nicht mehr gewährleistet sei und diese aus Verkehrssicherungsgründen ebenfalls gefällt werden müssten. Hiervon betroffen sei eine große Pappel im Rheinpark Golzheim, eine Pappel an der Schule der Gneisenaustraße, eine Weide an der Hans-Böckler-Straße und eine Pappel an der Schule der Pempelforter Straße. Eine junge Kastanie an der Cecilienallee habe einen so starken Stammschaden erlitten, dass diese entfernt werden muss.

Stadtbezirk 2: Flingern, Düsseltal

Im Stadtbezirk 2 müssten insgesamt 63 Bäume gefällt werden. Bereits abgestorben beziehungsweise abgängig davon seien32 Bäume. Hierzu zählten ein Ahorn auf der Beethovenstraße, eine Stechpalme und zwei Ebereschen auf der Binnenstraße, ein Ahorn auf der Bruchstraße, eine Eberesche auf der Dorotheenstraße, ein Rotdorn auf der Flurstraße, eine Eberesche auf der Goethestraße, eine Kastanie auf der Grunerstraße, ein Ahorn im Hanielpark, eine Birke auf der Harleßstraße, eine Erle auf dem Hellweg, eine Hainbuche in der Grünanlage an der Mathildenstraße, zwei Ebereschen an der Mettmanner Straße, eine Eberesche an der Rubensstraße, ein Ahorn an der Schlüterstraße, ein Ahorn an der Schule der Graf-Recke-Straße, ein Ahorn und drei Kastanien an der Schumannstraße, ein Ahorn auf der Vautierstraße, eine Scheinakazie und eine Esche an der Weseler Straße, eine Scheinakazie an der Wülfrather Straße, zwei Hainbuchen, ein Ahorn, eine Kirsche und ein Trompetenbaum im Zoopark.
Bei 15 Kastanien seien die Schädigungen bereits so weit fortgeschritten, dass eine Erhaltung dieser Bäume nicht mehr möglich sei. Davon befinden sich drei Kastanien auf der Birkenstraße, neun Kastanien auf der Kettwiger Straße und drei Kastanien auf der Ronsdorfer Straße. Insgesamt neun Bäume müssten aufgrund von holzzersetzenden Pilzen gefällt werden. Sie seien schon so weit geschädigt, dass eine Fällung nicht länger aufgeschoben werden könne. Dabei handele es sich um eine Kastanie an der Altenbergstraße, eine Eberesche an der Goethestraße, zwei Ebereschen an der Hubbelrather Straße, einen Ahorn an der Hubbelrather Straße an der Schule, eine kleine Eberesche an der Mettmanner Straße, eine große Scheinakazie an der Weseler Straße und einen Schnurbaum im Zoopark. Fünf Bäume zeigten Stammschäden auf. Hierzu zählt eine Scheinakazie an der Albertstraße, eine Hainbuche am Kinderspielplatz an der Binnenstraße, eine Linde an der Grafenberger Allee und zwei Ebereschen an der Ruhrtalstraße. Sturmschäden erforderten die Fällung einer Esche im Flinger Broich und eine große Weide im Zoopark.

Stadtbezirk 3: Oberbilk, Unterbilk, Bilk, Friedrichstadt, Hafen, Hamm, Flehe, Volmerswerth

Im Stadtbezirk 3 müssten insgesamt 82 Bäume gefällt werden. Bereits abgestorben seien davon insgesamt 19 Bäume. Hierzu zählten eine Linde Auf’m Hennekamp, ein Schnurbaum und zwei Ahorne an der Bachstraße, eine Scheinakazie an der Bogenstraße, eine Linde an der Flügelstraße, eine junge Eberesche auf dem Fürstenplatz, eine Eberesche in der Höhenstraße, ein Ahorn im Im Dahlacker, eine Eiche im Volksgarten, eine Eberesche auf der Morsestraße, ein Ahorn auf dem Südring und sieben Ahorne auf der Volmerswerther Straße.
Außerdem müssten drei Kastanien aufgrund einer Erkrankung (Kastanienbluten) gefällt werden, da die Schädigungen soweit fortgeschritten seien, dass eine Erhaltung dieser Bäume nicht mehr möglich sei. Eine Kastanie befindet sich an der Friedensstraße an der Schule und zwei Kastanien befinden sich auf dem Fürstenplatz auf der Platzfläche.
Aufgrund von Schädigungen durch holzzersetzende Pilze müssten 30 Bäume gefällt werden. Es müssten an der Chlodwigstraße eine Scheinakazie, an der Dianastraße zwei Ebereschen, im Florapark ein Ahorn und eine große Buche, an der Heerstraße eine Eberesche, Im Liefeld sechs Ebereschen, an der Linienstraße drei Scheinakazien, an der Max-Brandts-Straße im Park eine Scheinakazie, an der Mindener Straße zwei Scheinakazien, auf der Oberbilker Allee eine Scheinakazie, an der Sternwartstraße im Park drei Scheinakazien, im Volksgarten sechs Eichen, eine Hainbuche und eine Scheinakazie gefällt werden.
An der Ellerstraße müssten zehn Scheinakazien gefällt werden, da eine Schräglage aufgrund von einer Wurzelhalsfäule bestehe. Aus demselben Grund müssten zwei Lederhülsenbäume auf der Höhenstraße und eine Scheinakazie Im Liefeld gefällt werden.
Ein Lederhülsenbaum an der Bogenstraße und ein Ahorn an der Brinkmannstraße an der Schule müssten wegen Stammschäden gefällt werden. Ebenfalls müssten zwei Ebereschen an der Dianastraße, zwei Scheinakazien Im Liefeld, eine Hainbuche im Volksgarten, ein Ahorn, eine Pappel und eine große Pappel im Volksgarten wegen Stammschäden entfernt werden.
Insgesamt sechs Bäume müssten gefällt werden, weil der Stammbereich morsch sei und der Stamm deutliche Schäden aufweist. Die Stammschäden führten zu einer Fällung von drei Scheinakazien auf der Linienstraße und von drei Scheinakazien auf der Wilhelm-Tell-Straße.
Zudem müsse eine Eberesche auf der Heerstraße aufgrund einer Baumaßnahme entfernt werden.

Stadtbezirk 4: Oberkassel, Heerdt, Lörick, Niederkassel

Im Stadtbezirk 4 stünden insgesamt 42 Bäume zur Fällung an. Davon seien 22 Bäume bereits abgestorben und müssten entfernt werden, hierunter in Alt-Heerdt eine Hainbuche, eine Eberesche an der Brendamourstraße, zwei Ahorne an der Büderichstraße (Kleingartenanlage), ein Rotdorn und eine Eberesche an der Burggrafenstraße, eine Kastanie auf der Hansaallee, auf der Heerdter Landstraße eine Kirsche, auf dem Lagerplatz am Heerdter Lohweg sechs große Pappeln, zwei Hainbuchen an der Kevelaerer Straße, drei Ebereschen an der Lanker Straße, eine Eiche auf der Prinzenallee und jeweils eine Eberesche an der Quirinstraße und an der Schorlemerstraße.
Aufgrund von Schädigungen durch holzzersetzende Pilze müssten insgesamt elf Bäume fallen. Im Alberichweg ist eine Kirsche von einem Pilz befallen. Ebenso seien ein Tulpenbaum am Heerdter Krankenhaus und eine Blutpflaume an der Arnulfstraße von einem Pilz befallen. Zwei Scheinakazien an der Dominikerstraße, eine Linde an der Eupener Straße, jeweils eine Scheinakazie auf der Löricker Straße, auf dem Niederkasseler Kirchweg und auf der Schanzenstraße und ein Rotdorn an der Wildenbruchstraße seien von holzzersetzenden Pilzen befallen.
Am Alberrichweg müsse ein Ahorn und auf der Hansaallee eine Kastanie wegen Sturmschäden gefällt werden. Zudem würden auf der Hansaallee noch eine weitere Kastanie sowie auf der Werftstraße ein Ahorn aufgrund von Stammschäden gefällt, eine weitere Kastanie an der Hansaallee muss wegen einer Komplexerkrankung gefällt werden. An der Pariser Straße muss ein Ahorn und an der Willstätterstraße eine Esche aufgrund von Unfallschäden gefällt werden. Auf der Düsseldorfer Straße und auf dem Luegplatz müsse jeweils eine Linde gefällt werden. Beide wiesen morsche Stellen im Stammbereich auf.

Stadtbezirk 5: Stockum, Lohausen, Kaiserswerth, Wittlaer, Kalkum, Angermund

Im Stadtbezirk 5 müssten insgesamt 58 Bäume gefällt werden. Davon seien 33 Bäume bereits abgestorben. Es handele sich hierbei um eine große Pappel am Mühlendamm, eine Scheinakazie und eine Kirsche Am Roten Haus, eine Kiefer am Vogelsang, ein Ahorn an der Danzingerstraße, drei Kiefern und eine Hainbuche am Goldregenweg, eine Scheinakazie an der Mörikestraße, eine Linde und zwei Eschen auf der Niederrheinstraße, zwei Weiden, eine Kirsche und zwei Ahorne an den Stockumer Höfen, ein Ahorn und eine Pappel an den Stockumer Höfen in der Kleingartenanlage und zehn Ahorne, eine Kirsche und zwei Pappeln im Verkehrsgrün. Eine riesige Weide (900 Zentimeter Umfang) an den Stockumer Höfen müsse leider aufgrund von Sturmschäden fallen. Zudem müsse eine Kirsche an der Mörikestraße wegen Morschungen im Stammbereich entfernt werden. Eine Kiefer müsse am Goldregenweg, wegen einer Kiefernschütte und eine Scheinakazie an der Kaiserswerther Straße aufgrund einer Neigung, die durch Wurzelschäden aufgetreten ist, gefällt werden.
Im Bereich der Stockumer Höfe müssten außerdem folgende Bäume gefällt werden: ein Ahorn aufgrund der Rußrindenkrankheit, eine Kirsche und ein Ahorn mit Kronenbrüchen, eine Pappel, zwei Scheinakazien und fünf Ahorne mit Zwieselbildung, ein Ahorn wegen Stammschaden. Aufgrund einer Zwieselbildung mit Riss müsse ein Ahorn Am Staad, ein Ahorn Am Eichenbruch, eine Esche am Sandweg, zwei Ahorne am Stadionweg entfernt werden. Eine Scheinakazie am Goldregenweg und ein Ahorn am Stadionweg müssten leider aufgrund Stammschäden gefällt werden.

Stadtbezirk 6: Lichtenbroich, Unterrath, Rath, Mörsenbroich

Im Stadtbezirk 6 müssten insgesamt 27 Bäume gefällt werden. Davon seien bereits abgestorben beziehungsweise abgängig eine Eberesche an der Eckampstraße, ein Ahorn im Einbrunger Weg, eine Birke an der Schule in der Graf-Recke-Straße, eine Linde in der Heinrichstraße, zwei Ahorne an der Kalkumer Straße, vier Kirschen am Kieshecker Weg, eine Hainbuche am Mühlenbroicher Weg (Kleingartenanlage), jeweils ein Ahorn an der Parsevalstraße und an der Theodorstraße, eine Hainbuche am Thewissenweg und zwei Rotdorne am Volkardeyer Weg. Des Weiteren müsse ein Götterbaum am Mintarder Weg aufgrund fortgeschrittener Schädigungen durch einen holzzersetzenden Pilz fallen. Drei Eschen in der Hamborner Straße könnten auf Grund des Eschentriebsterbens nicht erhalten werden sowie drei Ulmen an der Wannheimer Straße an der Brücke auf Grund eines Ulmensplintkäferbefalls. Ein Ahorn müsse Im Schlank aufgrund einer Weißfäule am Wurzelhals entfernt werden. In der Eitelstraße müsse eine Linde (2,50 Meter Stammumfang) gefällt werden, da die Krone ausgebrochen ist. Außerdem müsse ein junger Ahorn an der Schule in der Graf-Recke-Straße entfernt werden, da dieser Morschungen im Stammbereich aufweist.
Ein Zwiesel im Stammfuß führe zu einer Fällung einer Pappel an der Hamborner Straße.

Stadtbezirk 7: Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg, Hubbelrath

Im Stadtbezirk 7 müssten insgesamt 25 Bäume entfernt werden, davon seien bereits 15 abgestorben. Hierzu zählten zwei Rotdorne an der Gehrtstraße, eine Linde an der Grafenberger Allee, zwei Eichen am Gustav-Kneist-Weg, eine Kastanie an der Hardtstraße, eine Erle am Wohnheim an der Heyestraße, ein Amberbaum an der Limburgstraße, eine Eberesche und zwei Ahorne an der Pfeifferstraße, ein Ahorn am Siedlerweg und ein Trompetenbaum an der Ecke Simrockstraße.
Zwei Kastanien, die die Komplexerkrankung aufzeigten, würden an der Hardtstraße und an der Zweibrückenstraße gefällt. Die Schädigungen seien soweit fortgeschritten, dass eine Erhaltung dieser Bäume nicht mehr möglich sei.
Ebenso müssten vier Eschen, jeweils eine Esche an der Erkrather Landstraße, im Gollenbergsweg, an der Heyestraße und an der Morper Straße entfernt werden, da diese das Eschentriebsterben aufzeigten.
Eine Kastanie an der Hardtstraße, eine Scheinakazie an der Schönaustraße und ein Baum an der Schule in der Graf-Recke-Straße seien durch holzzersetzende Pilze so sehr geschädigt worden, dass diese entfernt werden müssten.
Leider müsse auch eine jüngere Weide am Kinderspielplatz am Stratenweg aufgrund von Vandalismusschäden entfernt werden.

Stadtbezirk 8: Eller, Lierenfeld, Vennhausen, Unterbach

Im Stadtbezirk 8 müssten insgesamt 37 Bäume gefällt werden. Darunter seien 21 Bäume, die bereits abgestorben beziehungsweise abgängig sind. Hierzu zählten eine Birke Am Dammsteg, eine Scheinakazie Am Hackenbruch im Grünweg, eine Linde Am Hohlen Berg, eine Ulme Am Schönenkamp, ein Götterbaum an der Schule in der Bernburgerstraße, eine Eberesche an der Darmstädter Straße, ein Ahorn und eine Hainbuche an der Ellerkirchstraße am Kinderspielplatz, ein Ahorn an der Schule am Erfurter Weg, ein Ahorn an der Schule in der Fuldaer Straße, eine Weide am Grünweg in Eller, eine Eberesche an der Jägerstraße, eine Eberesche und zwei Scheinakazien an der Karl-Geusen-Straße, eine Kastanie im Kuthsweg, ein junger Ahorn und eine Kirsche an der Schule an der Leuthenstraße, eine junge Scheinakazie an der Schule in der Schlossallee, ein Schnurbaum im Schlosspark Eller und eine Scheinakazie im Tannenhofweg.
An der Bernburger Straße müssten zwei und in Klein Eller eine Scheinakazie gefällt werden. Grund hierfür sei ein holzzersetzender Pilz, der die Scheinakazien bereits massiv geschädigt habe.
Morschungen im Stammbereich machten die Fällung von zwei Scheinakazien am Karlshof erforderlich. Im Bruchgrabenweg (Großer Torfbruch) müssten aufgrund Eschentriebsterben zwei Eschen gefällt werden.
Ebenfalls müssten wegen dem Eschentriebsterben in der Ludwigsstraße vier junge und im Schlosspark Eller eine weitere Esche entfernt werden.
Im Schlosspark Eller müssten ein Schnurbaum und ein Ahorn gefällt werden, da ein Riss im Zwieselbereich vorliegt. Dadurch könne die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet werden.
Bei einem Mammutbaum im Schlosspark Eller könne die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet werden, so dass dieser entfernt werden müsse.
An der Erkrather Straße müsse eine junge Linde wegen eines Unfallschadens gefällt werden.

Stadtbezirk 9: Wersten, Holthausen, Reisholz, Benrath, Urdenbach, Hassels, Itter, Himmelgeist

Im Stadtbezirk 9 müssten insgesamt 64 Bäume gefällt werden, darunter sind 46 Bäume, die bereits jetzt schon abgestorben sind. Hierzu zählten: zwei Ahorne, jeweils einer Am Schönenkamp und einer Am Trippelsberg, ein Rotdorn an der Benrather Rathausstraße, eine Kirsche, vier Buchen und eine Linde im Benrather Schlosspark, ein Rotdorn an der Bockhackstraße, acht Ahorne an der Bonner Straße (davon drei am Kamper Acker), eine Eberesche an der Buchenstraße, ein Rotdorn an der Bücherstraße, ein Ahorn und eine Kirsche im Elbroichpark, eine junge Kirsche an der Franz-Lieder-Straße, eine Linde in der Henkelstraße, zwei Rotdorne an der Kaiser-Friedrich-Straße, zwei Apfelbäume und eine Fichte an der Lüderitzstraße am Kinderspielplatz, eine Kirsche an der Ludolfstraße, sechs junge Ebereschen und ein junger Ahorn an der Nosthoffenstraße, eine Kirsche in der Pannebäckerstraße, eine Linde in der Paulistraße, zwei Ahorne an der Reisholzer Bahnstraße, ein Ahorn an der Schillstraße, zwei Ahorne im Schlosspark Mickeln, ein Rotdorn an der Sophienstraße und eine Kirsche an der Werstener Friedhofstraße. Drei Kastanien, die die Komplexerkrankung aufzeigen, würden am Trippelsberg gefällt. Die Schädigungen seien so weit fortgeschritten, dass eine Erhaltung dieser Bäume nicht mehr möglich ist.
Außerdem müssten zwei Buchen, jeweils eine im Elbroichpark und eine an der Haus-Endt-Straße gefällt werden, da der holzzersetzende Pilz den Bäumen schon massive Schädigungen zugefügt habe.
Am Trippelsberg müsse ein junger Ahorn aufgrund von Unfallschäden entfernt werden. An der Lüderitzstraße am Kinderspielplatz hätten zwei Kiefern die Kiefernschütte, weswegen diese entfernt werden müssten. Ein junger Ahorn in der Lüderitzstraße am Kinderspielplatz und eine Platane an der Potsdamer Straße müssten aufgrund von Stammschäden fallen, da die Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet ist. Des Weiteren müsse eine Linde an der Quadestraße aufgrund von Sturmschäden ebenfalls gefällt werden. Im Schlosspark Mickeln habe eine Scheinakazie Wurzelhalsfäule, weswegen auch diese gefällt werden müsse.
An der Harffstraße müssten drei Rotdorne aufgrund eines Prachtkäferbefalls und eine Esche an der Angermunder Straße aufgrund des Eschentriebsterbens entfernt werden.

Stadtbezirk 10: Garath, Hellerhof

Im Stadtbezirk 10 müssten insgesamt 71 Bäume gefällt werden, hiervon seien 55 Bäume bereits abgestorben. Dazu zählten zwei Birken Am Kappeler Feld, eine Kirsche an der Arnold-Schönberg-Straße, eine Linde an der Schule in der Carl-Friedrich-Goerdeler Straße, eine Hainbuche und zwei Ebereschen an der Elsa-Brandström-Straße, ein Amberbaum an der Erich-Ollenhauer-Straße, an der Frankfurter Straße eine junge Esche, eine Ulme, eine Pappel, ein Ahorn, eine Felsenbirne und eine Birke an der Frankfurter Straße auf Höhe der Penemünder Straße zwei junge Hainbuchen, zwei Kirschen und eine junge Esche, an der Frankfurter Straße am Recyclinghof zwei junge Linde, ein junger Amberbaum an der Fritz-Erler-Straße, ein Amberbaum und eine junge Eberesche an der Graf-von-Stauffenbergplatz und zwei junge Kirschen an der Hans-Beckers-Straße. Ebenfalls sind zwei junge Kirschen, acht junge Ahorne und zwei Eichen am Hellerhofweg (Schutzwall), ein junger Baumhasel an der Josef-Maria-Olbrich-Straße, eine Scheinakazie an der Kammerrathsfeldstraße, zwei Eichen und sechs junge Hainbuchen an der Koblenzer Straße (BAB-Brücke), vier Ahorne am Bolzplatz an der Koblenzer Straße, eine junge Pappel an der Koblenzer Straße S-Bahnparkplatz, eine Ulme an der Penemünder Straße (Grünanlage), ein junger Ahorn an der Stettiner Straße und zwei Eschen an der Kindertagesstätte an der Stralsunder Straße betroffen.
Holzzersetzende Pilze hätten fünf Bäume so sehr beschädigt, dass diese gefällt werden müssten: zwei Ebereschen an der Emil-Barth-Straße, zwei Scheinakazien an der Kammerrathsfeldstraße (Grünweg) und eine junge Kirsche am Kinderspielplatz an der Lüderitzstraße.
An zwei Kirschen an der Hans-Beckers-Straße, einer Scheinakazie an der Josef-Maria-Olbrich-Straße, einem Ahorn in der Kammerrathsfeldstraße, einer jungen Kirsche am Kinderspielplatz an der Lüderitzstraße und fünf jungen Ahorne am Schutzwall Hellerhofweg seien Stammschäden festgestellt worden. Diese Bäume müssten entfernt werden, da die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet werden könne.
Aufgrund einer Feuerwehrbewegungszone müsse eine Esche an der Adam-Stegerwald-Straße entfernt werden.

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