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Die Preisträger der Düsseldorfer Umweltpreise im Rathaus, Foto: Stadt düsseldorf, Michael Gstettenbauer

Neun Aktionen zur „Artenvielfalt in der Stadt - erhalten und gestalten" wurden mit dem Düsseldorfer Umweltpreis ausgezeichnet

Unter dem Motto „Artenvielfalt in der Stadt – erhalten und gestalten“ waren Initiativen und Vereine aufgerufen, sich mit ihren Aktivitäten für den Düsseldorfer Umweltpreis zu bewerben. Thomas Geisel überreichte am Mittwoch (5.12.) im Rathaus neun Umweltpreise. Der Verein Ökotop Heerdt konnte sich mit der Auszeichnung über einen Scheck von 2.500 Euro freuen.

Neun Initiativen, die im Naturschutz und bei der Förderung der Artenvielfalt aktive sind, konnten sich über den Düsseldorfer Umweltpreis freuen. Der Ausschuss für Umweltschutz hatte in seiner Sitzung am 8. November über die Preisträger entschieden. "Angesichts besorgniserregender Entwicklungen wie etwa dem Rückgang der Insektenvielfalt war es der Stadt ein Anliegen, Engagierte auszuzeichnen, die sich diesem Trend entgegenstellen. Durch die Ausweitung von naturnahen Flächen sowie Informations- und Überzeugungsarbeit haben die Gewinner des Wettbewerbs Vorbildliches für die Artenvielfalt in der Stadt geleistet", lobte der Oberbürgermeister die Preisträger.

Ökotop Heerdt

Seit Jahrzehntelanges engagiert sich der Verein Ökotop Heerdt für das ökologische Gärtnern und die naturnahe Flächengestaltung. Auf dem 16 Hektar großen Gelände des Vereins findet man Streuobstwiesen, Wand- und Dachbegrünungen oder der Heerdter Busch als Rückzugsraum für Wildtiere. Ein Arbeitsschwerpunkt des Ökotops ist die Umweltbildung. Neben Angeboten für Kinder wurde auch eine selbstorganisierte Altenarbeit entwickelt. Dabei können sich Senioren mit ihrer Lebens- und Berufserfahrung einbringen und entwickelten einen altengerechten Stadtgartens mit Hochbeeten.

VHS Biogarten

Der Arbeitskreis VHS-Biogarten engagiert sich seit der Gründung des Gartens 1983 im Vorfeld der Bundesgartenschau 1987 für das naturnahe Gärtnern. Dafür überreichte der Oberbürgermeister den Verantwortlichen eine Prämie in Höhe von 1.500 Euro. Mit dem "Grünen Klassenzimmer", einem Angebot für Schulen, den Pflanzentauschbörsen und auch ansonsten reger Öffentlichkeitsarbeit vermittelt der Arbeitskreis die Idee vom Erhalt der Natur und der Artenvielfalt.

Kindertagesstätte Marie-Curie-Straße

Eine Urkunde und eine Geldprämie von 1.000 Euro ging an die Kindertagesstätte Marie-Curie-Straße, die für ihr ökologischen Außengelände auf kleinstem Raum ausgezeichnet wurde. Der Garten mit Wildblumen, Pflanzen und Nisthilfen bietet zahlreichen Insekten und Vögeln eine Heimat. Besonders selten ist der Schmetterling „Großer Schillerfalter“, der auf dem Kita-Gelände nachgewiesen werden konnte.

GGS Adam-Stegerwald-Straße

Die Garather Gemeinschaftsgrundschule Adam-Stegerwald-Straße hat eine Garten AG ins Leben gerufen, bei der die Schüler lernen, wie in einer städtischen Umgebung Nutzpflanzen angebaut und Verantwortung für die Umwelt übernommen werden können. Im Schulgarten entstand ein Gewächshaus, ein Hochbeet, ein Kräuterbeet und eine Wildblumenwiese. Der Garten wird auch von der Tablet AG und Koch AG genutzt und bietet Integrationsmöglichkeiten für die Eltern, die sich dort ebenfalls engagieren. Das Projekt der Schule zeichnete die Stadt mit 1.000 Euro aus.

GGS Konkordiastraße

In einer Gemeinschaftsaktion von Schülern, Lehrern und Eltern der Gemeinschaftsgrundschule Konkordiastraße wurde dem seit 2013 bestehenden Schulgarten neues Leben eingehaucht. In einer Projektwoche ging es um das Thema Fledermäuse, zu deren Schutz Nistkästen gebaut wurden. Das Schülerparlament der hat einen Spendenlauf zugunsten der Biologische Station Haus Bürgel initiiert. Das belohnte die Stadt mit 1.000 Euro Preisgeld.

Wim-Wenders-Gymnasium

Das neu gegründete Wim-Wenders-Gymnasium an der Schmiedestraße hat in kurzer Zeit einen vorbildlichen Schulgarten aufgebaut und wurde dafür mit 1.000 Euro Preisgeld belohnt. Gemüsegarten, Obstbäume, Totholzstapel, Steinmauer und Kompostierung sind auf dem Schulgelände zu finden. Der Schulgarten zeigt anschaulich das große Engagement und Fachwissen der Beteiligten.

Saatgutfestival

Das Konzept eines Saatgutfestivals wurde vom Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt entwickelt. Seit dem Jahr 2015 findet das Festival regelmäßig statt und hat sich zur größten derartigen Veranstaltung in Westdeutschland entwickelt. Bei der Organisation arbeiten mehrere Umweltgruppen zusammen. Die vorbildliche Information über die Bedeutung der Sortenvielfalt und den Erhalt alter Sorten war der Stadt 1.000 Preisgeld wert.

Urkunden

Urkunden gingen zudem an Ulf und Anja Heinrich, die ihr Terrasse in der Altstadt mit insektenfreundlichen Pflanzen und Nisthilfen gestaltet haben. Auch der Golfclub Hubbelrath wurde mit einer Urkunde für den vorbildlichen Einsatz im Schutz von Tier- und Pflanzenarten und bei der Förderung der Biodiversität geehrt.

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