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Reggie Cameron (ART Giants Düsseldorf)

Spannung pur: Gegen Ibbenbüren erspielen sie die ART Giants erst eine komfortable Führung und müssen dann kurz vor Ende noch zittern. Foto: Norbert Schulz

91:84 gegen Ibbenbüren: ART Giants Düsseldorf machen es spannend

Die ART Giants Düsseldorf trafen am Samstagabend (7.10.) auf das Team der AOK Ballers Ibbenbüren. Die Rheinländer starteten gut in die Partie. Trotz einer schwachen zweiten Halbzeit gelang ein knapper 91:84 Heimsieg.

Teamgeist sorgt für die Führung

Es sollte die Wiedergutmachung für den schwachen Auftritt im Auswärtsspiel bei Citybasket Recklinghausen (60:93) werden. Die Gastgeber legten gut los: Reggie Cameron sorgte mit zwei erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen in Folge für die erste komfortable Führung (11:4). Zwar verlegten beide Mannschaften in der Anfangsphase einige Würfe, doch man merkte den ART Giants an, dass sie aus der bitteren Niederlage im Ruhrgebiet gelernt hatten. Offensiv spielte das Team von Trainer Jonas Jönke besser zusammen – 27:17 hieß es nach dem ersten Viertel.

Die AOK Ballers aus Ibbenbüren aber ließen nicht locker. Düsseldorf packte im Rebound nicht entschlossen genug zu und der Gegner nutzte es aus. Über zweite Chancen kamen die Gäste zum Erfolg. Ibbenbüren stellte die Verteidigung kurz vor der Halbzeitpause um und konnte den Rückstand auf acht Punkte verkürzen (50:42).

Spannung bis zum Schluss

Wie schon im letzten Spiel ließ es Dainius Zvinklys zu Beginn der zweiten Halbzeit mit einem Dunking ordentlich krachen. Gleich im Anschluss versenkte er einen Dreier und holte die rund 200 Zuschauer in der Comenius-Halle zurück in die Partie. In nahezu jedem Angriff fanden die Hausherren in dieser Phase den freien Mitspieler unter dem gegnerischen Korb. Zvinklys und Janoschek waren als Abnehmer zur Stelle (66:55). Doch die Defensive der ART Giants knickte ein: Durch eine Vielzahl an technischen Fehlern begegnete man Ibbenbüren zum Ende des dritten Viertels wieder auf Augenhöhe (72:68).

Schwacher Start ins letzte Viertel: Ibbenbüren kämpfte weiter und glich sieben Minuten vor Ende aus (72:72). Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich keines beider Teams absetzen konnte. Nach unsportlichem Foul und den im Anschluss verwandelten Freiwürfen brachte der starke Paulius Kleiza seine ART Giants wieder mit 81:77 in Führung. Aber es blieb spannend: Zwei Minuten vor Spielende lagen die Gastgeber denkbar knapp mit vier Punkten vorne (86:82). Wieder war es Kleiza, der Verwantwortung übernahm und an der Freiwurflinie Nerven zeigte. Letztlich machten es die ART Giants unnötig spannend, konnten die Partie aber verdient mit 91:84 für sich entscheiden.

Punkte für die ART Giants: Kehr (9), Kleiza (13), Rathjen (8), Cameron (12), Zvinklys (20), Möhring (14), Janoschek (11), Paskov (3), Dohmen (1) und Krvavac (0)

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