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Jamal Smith (ART Giants Düsseldorf)

Kaum zu stoppen: Im Lokalderby gegen Grevenbroich legte Scharfschütze Jamal Smith (rechts) insgesamt 24 Punkte auf.

Düsseldorfer Basketball: ART Giants fertigen Verfolger Grevenbroich ab (87:70)

Der Tabellenführer ART Giants Düsseldorf marschiert in der 1. Regionalliga-West weiter vorneweg. Mit einem deutlichen 87:70-Heimsieg gegen den Tabellenzweiten Grevenbroich Elephants fuhren die Giganten ihren 17. Saisonsieg ein. Düsseldorfs Center Sebastian Kehr sprach von einem besonderen Sieg.

ART Giants mit zögerlichem Start im Derby

Eine ausverkaufte Halle, zwei absolute Spitzenteams und Derby pur – die Vorzeichen auf eine spannende Partie zwischen dem Tabellenführer aus Düsseldorf und dem direkten Verfolger Grevenbroich hätten kaum besser sein können.

Doch die Gastgeber taten sich in den Anfangsminuten schwer mit dem aggressiven Auftritt der Elephants. „Wir waren in der Verteidigung nicht aggressiv genug und das hat Grevenbroich genutzt“, so ART Giants-Trainer Jonas Jönke. Nach einem frühen 2:6-Rückstand schickte Jönke seinen Scharfschützen Jamal Smith auf das Parkett und bewies damit ein goldenes Händchen. Der 27-Jährige brach das Eis in der Offensive und sorgte durch seine gefährlichen Drei-Punkte-Würfe für die erste Führung der Giganten. Die Zuschauer in der ausverkauften Comenius-Halle standen Kopf und sahen, wie sich die Hausherren zum Ende des ersten Viertels mit einem 13:0-Lauf weiter absetzten (19:12).

Jonas Jönke (Trainer ART Giants Düsseldorf)

ART Giants-Headcoach Jonas Jönke (links) lobte seine Mannschaft für den wichtigen Sieg.

Das getankte Selbstvertrauen nahmen die ART Giants nur teilweise mit ins zweite Viertel: Düsseldorf leistete sich einige Ballverluste im Angriffsspiel, die von den Elephants im Gegenzug bestraft wurden - beim Stand von 35:28 ging es in die Halbzeitpause.

„Auf diesen Sieg sind wir besonders stolz“

Mit mehr Biss gingen die weiß gekleideten ART Giants in den zweiten Durchgang und liefen den Gästen schließlich davon. Smith war aus der Ferne nicht zu stoppen und auch Teamkollege Jonathan Mesghna stellte seine Treffsicherheit aus der Distanz unter Beweis. „Jamal hatte eine heiße Hand aber auch Jonathan hat ein gutes Spiel gemacht und engagiert verteidigt“, lobte Jönke seine beiden Scharfschützen. Beflügelt von der Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Korb zogen die Giganten auf 61:49 davon. Das hatten die Gastgeber auch ihrem starken Center Sebastian Kehr zu verdanken, der von Headcoach Jönke ein Sonderlob bekam: „Er hat überragend verteidigt und sich unglaublich für die Mannschaft eingesetzt.“

Sebastian Kehr (ART Giants Düsseldorf)

Düsseldorfs Sebastian Kehr (links) gab unter den Körben kein Duell verloren.

Zwar konnten die Elephants im Schlussviertel zwischenzeitlich auf 67:58 verkürzen, wirklich gefährlich wurde es für die Düsseldorfer im Lokalderby aber nicht mehr. In der entscheidenden Phase blieb das Jönke-Team eiskalt und zog angeführt von US-Boy DeShaun Cooper, der insgesamt 15 Punkte und stolze 12 Assists auflegte, weiter davon. Als die Partie bereits entschieden war, tobte Elephants-Trainer Simon Bennett vier Minuten vor Spielschluss an der Seitenlinie: Der Grevenbroicher beschwerte sich lautstark über einige Entscheidungen der Schiedsrichter und wurde daraufhin aus der Halle geworfen. „Ich kann Simon da schon ein Stück weit verstehen. Wenn man Dinge moniert und dann nicht mit einem gesprochen wird, kann man schon mal lauter werden“, meint Jönke. Die Giganten ließen sich davon nicht beirren und siegten gegen einen enttäuschenden Tabellenzweiten verdient mit 87:70. „Die Spiele gegen Grevenbroich sind immer etwas Besonderes, auf diesen Sieg sind wir besonders stolz“, sagt Kehr.

Am kommenden Samstag (2. Februar, 19 Uhr) treffen die ART Giants auswärts auf die AOK Ballers Ibbenbüren.

Punkte ART Giants: Smith (24), Cooper (15), Mesghna (12), Galvez-Braatz (6), Broer (n.e.) Weichsel (10), Krvavac (n.e.), Reminas (3), Zvinklys (4), Agyapong, Kehr (4) und Giddens (9)

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