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Deshaun Cooper (ART Giants Düsseldorf

Neuzugang Deshaun Cooper (links) war gleich erfolgreichster Werfer der ART Giants.

Düsseldorfer Basketball: Neuzugang Cooper führt ART Giants zum Overtime-Sieg (86:81)

Mit dem 86:81-Sieg gegen BG Hagen haben die ART Giants Düsseldorf am Samstag zurück in die Erfolgsspur gefunden. Lange Zeit gestaltete sich die Partie offen, in der Verlängerung machten die Hausherren schließlich den Sack zu. Neuzugang Deshaun Cooper legte in seinem ersten Spiel gleich 26 Punkte auf.

Cooper ist da und trifft

Die Gäste aus Hagen legten ordentlich Selbstvertrauen an den Tag. Mit schnellem Offensivspiel brachten sich die Westfalen zügig mit 9:2 in Führung. Düsseldorfs Neuzugang Deshaun Cooper gelang mit seiner Einwechslung direkt ein Einstand nach Maß. Sofort versenkte er seinen ersten Drei-Punkte-Wurf sicher von weit draußen (7:12). Die Gäste versuchten davon zu ziehen, doch Cooper war es, der seine Mannschaft zum Ende des ersten Viertels mit einem weiteren Distanzwurf im Spiel hielt (19:21). „Deshaun hat sich nach nur zwei Trainingseinheiten toll integriert. Er ist ein dominanter Spieler, der das Spiel leiten und in die Hand nehmen kann. Genau das brauchen wir“, sagte Trainer Jonas Jönke nach dem Spiel über den Neuzugang.

ART Giants gegen BG Hagen

US-Boy Cooper (2.v.r.) fügte sich gut in sein neues Team ein.

Den Giganten fehlte im ersten Durchgang aber der Zugriff in der Defensive. Immer wieder kam Hagen durch die Mitte zu leichten Korblegern und schnellen Punkten (21:27). Wirklich absetzen konnte sich aber keine Mannschaft. Das lag auch daran, dass beide Teams das Tempo etwas angezogen hatten. (27:29). Pünktlich zur Halbzeitpause erzielte Lyuben Paskov mit einem unbedrängten „Dreier“ den Ausgleich (32:32).

Duell auf Augenhöhe

Nach dem Seitenwechsel kam Hagen gleich mit einem 5:0-Lauf aus der Kabine. Paulius Kleiza und Paskov hielten die Giganten mit schnellen Korblägern im Spiel (36:37). Die rund 150 Zuschauer in der überschaubar gefüllten Comenius-Halle sahen ein Duell auf Augenhöhe. Den Gastgebern gelang es jedoch nicht, den Schalter umzulegen und die Führung zu übernehmen. Hagen ließ einige Chancen unter dem Korb liegen und versuchte sein Glück von außen. Mit Erfolg: Hagens Scharfschütze Vytautas Nedzinskas bewies ein ruhiges Händchen von jenseits der Dreierlinie (43:46). Jönke schickte den schnellen Cooper wieder aufs Feld, der aus nahezu jeder Lage traf. Mit 51:57 ging es ins letzte Viertel.

ART Giants Düsseldorf (Korb)

Ein offener Kampf: Beide Teams gaben keinen Ball verloren.

Die erfahrenen Schützen Sebastian Rathjen und Kleiza übernahmen fortan viel Verantwortung. Letzterer verkürzte per Dreier auf einen Punkt (63:64). Es folgte eine spannende Schlussphase. Hagens Verteidigung klebte nun wahrhaftig an Düsseldorfs Cooper – der US-Boy ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen und sorgte zwei Minuten vor Schluss für die erste Düsseldorfer Führung (69:68). Da der Litauer Dainius Zvinklys in der letzten Minute Nerven an der Freiwurflinie zeigte, ging es beim Stand von 74:74 in die Verlängerung.

Overtime: Rathjen überrennt hitzige Hagener

Was folgte waren die Minuten des Routiniers Sebastian Rathjen: Erst war Rathjen von der Dreierlinie erfolgreich, anschließend tankte er sich mit viel Kraft zum Korb durch und legte den Ball durch die Reuse. Bei der knappen 79:76-Führung hielt es keinen der Zuschauer in Oberkassel mehr auf den Sitzen – absoluter Nervenkitzel in der Comenius-Halle. Die Nerven verloren in den letzten Sekunden die Gäste. Mehr als lautstark beschwerten sich die Hagener Akteure über eine Entscheidung der Schiedsrichter kurz vor Schluss. Die Unparteiischen reagierten darauf mit zwei technischen Fouls gegen die Hagener Bank. Kleiza ging an die Linie und machte mit seinen sicheren Freiwürfen den Sieg für die ART Giants klar. „Es ist toll solche erfahrenen Spieler zu haben, die keine Angst haben in den entscheidenden Phasen zurück zu stecken“, sagte Jönke mit einem Siegerlächeln.

Punkte für die ART Giants: Cooper (26), Paskov (10), Kleiza (16), Janoschek (5), Mettner (2), Kehr (5), Zvinklys (5), Dohmen (7) und Rathjen (10)

Sebastian Rathjen (ART Giants Düsseldorf)

Routinier Sebastian Rathjen übernahm in den Schlussminuten viel Verantwortung.

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