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Sebastian Machowski #15 (links) hatte großen Anteil am Ü45-Meistertitel des DBV Charlottenburg in Düsseldorf.

Ü45-Basketball: Charlottenburg holt den Meistertitel – Düsseldorf auf Platz 10

Unter dem Slogan „Zock am Rhing“ kamen am Wochenende Deutschlands beste Basketballmannschaften der Altersklasse Ü45 zusammen, um beim Turnier in Düsseldorf die Deutsche Meisterschaft auszuspielen. Ausrichter waren in diesem Jahr die ART Giants Düsseldorf. Veranstalter und Zuschauer zogen ein positives Fazit. Den Titel sicherte sich das "Senioren"-Team aus der Bundeshauptstadt.

„Zock am Rhing“ ein Erfolg für die Stadt

Zum elften Mal trafen sich am Wochenende die "Basketball-Oldies", um die Deutsche Meisterschaft der Altersklasse Ü45 auszuspielen. Unter den Teilnehmern waren einige ehemalige Bundesliga- und Nationalspieler. Über zwei Tage kämpften die Teilnehmer auf höchstem Niveau um den Pokal. Das Organisationsteam zeigte sich zufrieden mit der Austragung des Turniers: „Wir haben in zwei Hallen unter optimalen Bedingungen spielen können und auch die Schiedsrichterleistungen waren hervorragend“, sagte Frank Naundorf, Spieler der ART Giants.

Aus sportlicher Sicht hatten sich die Gastgeber jedoch eine bessere Platzierung erhofft. Schon im ersten Spiel verletzte sich ihr Schlüsselspieler Robert Shepherd, Düsseldorfer Basketball-Legende und Spielgestalter der ART Giants-Oldies. Außerdem trafen die Rheinländer bereits in der Vorrunde auf hochkarätige Gegner, was den Einzug in die Finalpartien erschwerte. Doch die Düsseldorfer ließen den Kopf nicht hängen und blickten nach vorne: „Im kommenden Jahr müssen wir uns nun erneut für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft qualifizieren“, sagt Klaus Wischnitzki, Trainer der Düsseldorfer und Organisator des Turniers. Das Qualifikationsturnier wollen die ART Giants dann im kommenden Jahr wieder in der eigenen Halle austragen. „Dann werden wir zeigen, dass wir nicht nur organisatorisch, sondern auch sportlich Spitze sind“, sagte Naundorf.

Ü45-Team Düsseldorf

Für das Team der ART Giants Düsseldorf reichte es nur zum zehnten Platz.

Pokal geht in die Hauptstadt

Im Finale sicherte sich der DBV Charlottenburg zum vierten Mal die Deutsche Meisterschaft. In einer spannenden Partie gegen den BBC Bayreuth setzten sich die Hauptstädter knapp mit 57:46 durch. Einen großen Anteil am Sieg hatte Sebastian Machwoski. Der 45-Jährige übernahm in der zweiten Halbzeit viel Verantwortung und führte sein Team zum verdienten Turniersieg. Bekannt ist Machowski eher als Taktikvorgeber an der Seitenlinie, denn der gebürtige Berliner ist Trainer der Eisbären Bremerhaven in der 1. Basketball Bundesliga. Am Wochenende schnürte er in Düsseldorf seine Basketballschuhe und zeigte, dass er auch sportlich noch viel drauf hat.

Siegerteam

Zum vierten Mal sicherten sich die Spieler des DBV Charlottenburg die Deutsche Ü45-Meisterschaft.

Stadtdirektor und Sportdezernent Burkhard Hintzsche ließ es sich nicht nehmen, bei der Siegerehrung persönlich den Pokal zu übergeben. „Es ist schön zu sehen, dass wir hier in Düsseldorf nicht nur hohe, sondern auch alle Spielklassen vertreten haben“, sagt er und sprach Anerkennung für das Niveau aus, dass die Sportler auch in ihrem fortgeschrittenen Alter immer noch in der Lage sind abzurufen. Ein rund um gut organisiertes Turnier fand mit dem DBV Charlottenburg schließlich einen verdienten deutschen Ü45-Meister.

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