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Offener Schlagabtausch in Nürnberg - mit dem besseren Ende für die Ice Tigers, die das Spiel im Penalty-Schießen für sich entschieden.

DEG Düsseldorf nimmt aus turbulenter Partie in Nürnberg nur einen Punkt mit: 5:6 n.P. (1:0; 3:4; 1:1; 0:0; 0:1)

Die Düsseldorfer EG hat gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 5:6 n.P. (1:0; 3:4; 1:1; 0:0; 0:1) verloren. Fünf Minuten eines kompletten verrückten Mittelabschnitts kosteten die Rot-Gelben schlussendlich die drei Punkte. Allein in diesen fünf Minuten fielen sieben Tore.

Jeder Zähler zählt

Eigentlich wird im Kampf um die letzten Playoff-Plätze jeder Punkt gebraucht. Während die DEG im Fernduell mit Iserlohn, Köln und Wolfsburg kämpft, sind die Playoffs für die Nürnberger bereits außer Reichweite. Personell hat Headcoach Harold Kreis nahezu alles unverändert gelassen, nur Mirko Pantkowski durfte heute zwischen den Pfosten ran. Charlie Jahnke saß als überzähliger Stürmer auf der Tribüne.

Düsseldorf geht in Führung

Die Düsseldorfer starteten gut in die Partie. Die DEG beherrschte das Spiel, fuhr Angriff um Angriff und setzte Nürnberg unter Druck. Aber Nürnbergs Goalie Niklas Treutle hielt sein Team in der Partie. Beispielsweise bei einem 2-auf-1-Konter von Kammerer und Fischbuch, den letzterer vergab. Doch dann passierte es: Die Reihe um Fischbuch, Kammerer und Olimb brach den Bann. Kammerer schnappte sich den Puck und netzte via Bauerntrick zur 1:0-Führung ein (Assists: Fischbuch, Olimb). Zum Ende des Drittels wachten die Ice Tigers auf. Die größte Chance hatte Luke Adam, der nach einem Patzer in der DEG-Verteidigung völlig frei im Slot stand und versuchte, Pantkowski auszutanzen. Dieser blieb ruhig und zeigte eine ganz starke Parade!

Sieben Tore in 20 Minuten

Nürnberg erwischte den besseren Beginn im Mittelabschnitt. Es dauerte keine Minute, da glich Luke Adam mit einem Schlenzer zum 1:1 aus. Und es kam noch schlimmer: Dane Fox und Chris Brown erhöhten nur wenige Augenblicke später auf 3:1 für die Nürnberger. Und nur wenige Sekunden später sicherte sich Dane Fox den Doppelpack zum 1:4 aus Sicht der DEG. Der Schock saß tief. Es war schließlich ein Alleingang von Victor Svensson, der die DEG wieder in die Partie brachte. Der Schwede tunnelte den Nürnberger Schlussmann sehenswert, es war das 100. Saisontor der Düsseldorfer. Und dann wurde es wirklich wild in Nürnberg. Zuerst fälschte Alexander Ehl einen Schuss von Marco Nowak zum 3:4 ab, kurz danach belohnte sich Daniel Fischbuch nach einem Alleingang und erzielte das 4:4.

Penalty und Zusatzpunkt für Nürnberg

Nach fast drei Minuten mussten die Ice Tigers erstmals im Spiel in Unterzahl ran. Die DEG zeigte ein starkes Powerplay und belohnte sich durch Jerome Flaake zum 5:4. Nach 1:4! Beide Teams spielten weiter völlig entfesselt. Die Rot-Gelben mit Chancen zur Vorentscheidung, die Hausherren mit Möglichkeiten zum Ausgleich. Letzteres sollte passieren: Aturs Kulda schlenzte den Puck schließlich in den Winkel, Pantkowski war die Sicht genommen. Zunächst ging es in die Verlängerung und dann ins Penaltyschiessen. Dort sicherten sich die Ice Tigers den Zusatzpunkt.

Für Düsseldorf geht es bereits am Dienstag weiter. Dann trifft das Team auf die Augsburger Panther (18.30 Uhr).

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