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Beide Mannschaften zeigten ein Viertelfinal-Spiel mit hohem körperlichen Einsatz.

Die Düsseldorfer EG meldet sich zurück - 4:1 im zweiten Playoff-Spiel

Erstes Playoff-Heimspiel seit Jahren in Düsseldorf: 8.387 Zuschauer sahen einen deutlichen 4:1-Erfolg (2:0; 0:0; 2:1) der Düsseldorfer EG gegen die Augsburg Panthers. Nach der deutlichen 1:7-Niederlage vom Dienstag (12.3.) steht es 1:1 zwischen den Viertelfinalisten.

Körpersprache, Zweikämpfe und Spielwitz – die Düsseldorfer waren am Freitagabend wie verwandelt. Die Hausherren bestimmten das Tempo und sorgten früh dafür, dass der Funke auf die Ränge übersprang. Schon in der ersten Minute flog die Scheibe in Richtung Olivier Roy im Tor der Panther. Den Flachschuss von Picard konnte dieser allerdings parieren. Augsburg trat offensiv erstmals durch Thomas Holzmann in Erscheinung, der nach einem Puckverlust von Torp in guter Position zum Abschluss kam (3.). Ansonsten aber dominierte Rot-Gelb über Grün-Weiß.

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Treffer Nummer eins von Jaedon Descheneau.

Jaedon Descheneau stürmte mit viel Tempo nach vorn, verzögerte, täuschte einen Pass an, verzögerte erneut und netzte dann kompromisslos zur Führung ein (8.). Danach holte sich Manuel Strodel hinter dem Tor die Scheibe, zog in Richtung Netz und bezwang Roy im Nachfassen (13.). Dann fanden die Gäste besser ins Spiel, erarbeiteten sich aber keine Großchancen. Nur kurz Schluss wurde es nochmal eng, als die Düsseldorfer EG in eigener Überzahl in einen Konter lief. Mathias Niederberger war gegen Andrew LeBlanc zur Stelle.

Playoff-Schach

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Alex Barta (Mitte) trieb die Düsseldorfer immer wieder nach vorn.

Im Mittelabschnitt gab es Playoff-Schach. Zwei von ihren Trainern taktisch stark eingestellte Mannschaften belauerten sich und kämpften. Augsburg wurde gefährlicher und kam durch Matt White zu einer guten Chance (21.). In der Folge erinnerte die Partie, zumindest was die Arbeitsbelastung der Schiedsrichter angeht, ein wenig an das erste Spiet in Augsburg. Immer wieder ging ein schwarz-weiß gestreifter Arm hoch. Augsburg war oft in der DEG-Zone präsent, wurde von der starken Unterzahl der Hausherren aber in Schach gehalten. Auch der DEG boten sich einige Powerplay-Gelegenheiten. Tore fielen trotz der vielen Strafen auf beiden Seiten nicht.

Descheneau trifft doppelt

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Henrion suchte den Torerfolg.

Mit den ersten Minuten des letzten Abschnitts konnte die DEG gut leben. Klare Torchancen blieben rar. Die Düsseldorfer Führung hielt. Die erste wirklich nennenswerte Aktion vollendete Jaedon Descheneau zu seinem zweiten Treffer. Bei angezeigter Strafe, Niederberger hatte das Tor zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen, wurde das Schlitzohr schön freigespielt. Mit beherztem Antritt zog er Richtung Roy und legte dem verdutzten Keeper die Scheibe zwischen die Beine (48). Kurz darauf folgten aber zwei Strafen für die DEG und eine doppelte Überzahl für Augsburg. Diese nutzte Braden Lamb mit einem Kracher von der blauen Linie für den Anschlusstreffer (49.). Danach beschäftigte die DEG die Panther oft vorne durch aggressives Forechecking. So konnten die Gäste nie zwingend auf die zwei weiteren, noch benötigten Treffer hinwirken. Am Ende machte John Henrion mit einem Schuss in das verwaiste Augsburger Tor den Deckel drauf.
Was für eine Achterbahn! Am Dienstag kräftig verloren und dann am Freitag stark zurückgekommen. Am Sonntag geht es in Augsburg weiter.

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