Sport Eishockey

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Bis die DEG-Fans ihr Team wieder anfeuern können, wird es noch dauern, Foto: Karina Hermsen

Düsseldorf: Eishockey-Saison startet vielleicht erst im Dezember

Eishockeyfans müssen sich weiter gedulden. Die Clubs der PENNY DEL einigten sich am Freitag darauf, dass die Spielzeit nicht wie geplant am 13. November starten wird. Geprüft wird nun, ob der Saisonstart Mitte Dezember möglich ist. Die Entscheidung stellt viele Clubs vor große wirtschaftliche Probleme.

Mit maximal 20 Prozent der Zuschauer keine Option

Gernot Tripcke, Geschäftsführer der PENNY DEL machte die fehlende Planungssicherheit für die Clubs im Zusammenhang mit den Vorgaben der Politik für die Verschiebung verantwortlich. Derzeit würden maximal 20 Prozent der Zuschauer zugelassen, was für die Clubs wirtschaftlich nicht darstellbar ist. „Wir haben stets sehr deutlich und transparent kommuniziert, dass wir unter den aktuellen Vorgaben sowie mit der Unsicherheit, ob und in welchem Umfang die nötige finanzielle Unterstützung für die Clubs kommt, nicht in die Saison starten können. Daran hat sich bis heute leider nichts geändert. Von daher war diese Entscheidung alternativlos, auch wenn sie uns sehr schwer fällt“, erklärte Tripcke.

Auswirkungen auf die DEG

„Wir alle wollen Eishockey spielen und die Saison endlich beginnen. Das hat höchste Priorität. Aber ein Start ohne verlässliche Perspektive auf Zuschauer ist für die DEG fahrlässig und existenzbedrohend. Ab Saisonstart entstehen sofort hohe laufende Kosten. Wir haben dann fast 100prozentige Ausgaben, aber kaum planbare Einnahmen aus dem Ticket- und Fanartikelverkauf. Selbst mit den vom Bund angekündigten finanziellen Mitteln aus dem Konjunkturpaket (bis zu 800.000 Euro pro Club für das Jahr 2020) – um die wir weiterhin kämpfen müssen und die nicht sicher einzuplanen sind – ist das nicht seriös darstellbar. Zur Veranschaulichung: In der abgelaufenen Saison hatten wir Ticket-Einnahmen von mehreren Millionen Euro. Das derzeitige Szenario würde unsere finanziellen Möglichkeiten daher innerhalb weniger Wochen übersteigen. Das können und wollen wir nicht verantworten,“ erklärte Stefan Adam, Geschäftsführer DEG Eishockey GmbH.

Entscheidung im November

Bis spätestens Mitte November wollen die Clubs weitere Entscheidungen zum Saisonablauf treffen. Erklärtes Ziel sei, unter bis dahin positiveren wirtschaftlichen Bedingungen, den Saisonstart noch vor Weihnachten zu gestalten.
„Alle Beteiligten sind sich über diese außergewöhnlich schwierige Situation bewusst. Wir werden weiterhin alles dafür tun, dass wir in die neue Saison starten können. Es gilt nach wie vor, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um die Clubs in die Lage zu bringen, dass sie verantwortungsbewusst Eishockey spielen können“, so Tripcke.

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