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Das war deutlich: Mit 2:6 geht die DEG am vorletzten Spieltag gegen die Eisbären Berlin unter.

Düsseldorfer EG: Playoff-Traum platzt bei Heimpleite gegen Berlin (2:6)

Mit der deutlichen 2:6-Heimniederlage gegen die Eisbären Berlin vergab die Düsseldorfer EG ihre letzte Chance auf die Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Dabei sahen die 13.205 Zuschauer im ISS Dome keinen guten Auftritt der DEG.

Schlechter hätte es wohl kaum laufen können: Mit einem klaren 2:6 fegte Berlin die Düsseldorfer aus der eigenen Halle. Für DEG-Trainer Tobias Abstreiter war die Niederlage mehr als nur eine große Enttäuschung: „Ich kann mich bei den Fans für das Spiel nur entschuldigen, wir wurden vorgeführt und haben Fehler gemacht wie eine Nachwuchsmannschaft“, machte Abstreiter deutlich. Es war das zweite Drittel, in dem die Gastgeber den Faden verloren und die letzte Hoffnung auf die Playoffs verstrichen ließen.

Frühe Rangelei auf dem Eis

Von der ersten Minute an machten die Gäste aus der Hauptstadt das Spiel und setzten sich in der Düsseldorfer Hälfte fest. Nach neun Minuten wurde die Bedeutung dieser Partie für die DEG erstmals so richtig deutlich: Auf dem Eis kam es unter den Spielern zu einer Rangelei und die Fäuste flogen. Die Unparteiischen bekamen die Situation recht zügig in den Griff. Sportlich setzte Berlin das erste Ausrufezeichen im ISS Dome. Nach der riesen Torchance von Brandon Burlon folgte im direkten Gegenzug die kalte Dusche für die Hausherren: Per Distanzschuss ins lange Eck von Louis-Marc Aubry gingen die Eisbären in Führung (0:1). Trotz des frühen Rückstands kämpfte die DEG auf dem Eis weiter um jeden Meter und belohnte sich dafür in der 17. Minute. In Überzahl spielten sich die Rot-Gelben clever vor das gegnerische Tor. Alexander Barta erzielte ebenfalls aus der Entfernung den Ausgleich (1:1). Doch die Düsseldorfer Abwehrreihe gewährte Berlin im ersten Drittel zu viele Räume, völlig frei konnte Jamison MacQueen 19 Sekunden vor der ersten Drittelpause die Scheibe aus wenigen Metern über die Linie schieben (1:2). „Das zweite Gegentor war wohl der Knackpunkt“, so Abstreiter.

DEG völlig von der Rolle

Zum Start in den zweiten Abschnitt mussten die Rheinländer gleich den nächsten Dämpfer hinnehmen. Berlins Aubry legte den Puck quer und Thomas Oppenheimer schob zum 1:3 ein – Eishockey wie aus dem Lehrbuch. Das dritte Tor der Gäste war der Beginn eines Schützenfests: Bis zur 32. Spielminute legten die Eisbären noch drei weitere Treffer auf. Dabei kamen Berlins Torschützen Petersen (1:4), Fischbuch (1:5) und MacQueen (1:6) allesamt ohne Bedrängnis zum Abschluss. Großer Frust war den Rot-Gelben anzumerken, immer wieder kam es zu Auseinandersetzungen mit dem Gegner. Völlig von der Rolle agierte die DEG auf dem Eis und machte keinerlei Anzeichen das Spiel noch irgendwie zu drehen. „Wir haben die Schnauze voll“ schallte es zum Ende des zweiten Drittels aus dem Düsseldorfer Fanblock.

Zwar konnte Düsseldorfs Barta im Schlussabschnitt nochmal auf 2:6 verkürzen (49.), der Rückstand von vier Toren war jedoch zu deutlich um die Partie noch zu kippen. Letztlich lieferte die DEG zu wenig ab, um sich doch noch in letzter Sekunde für die Playoffs zu qualifizieren. Der Schmerz sitzt tief: „So ein wichtiges Spiel aus der Hand zu geben war sehr hart mitzuerleben“, meinte Abstreiter und ergänzte, „Wieder eine Saison ohne Playoffs, das ist eine große Enttäuschung für uns.“

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