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Die Düsseldorfer EG gewinnt in der Overtime das DEL Wintergame gegen die Kölner Haie in Köln.

Düsseldorfer EG besiegt die Haie im DEL Wintergame

Düsseldorf ist die Eis-Macht am Rhein: Vor 47.011 Zuschauern gewann die Düsseldorfer EG beim 4. DEL Wintergame gegen die Kölner Haie. Sie machten es spannend: Henrion erzielte den Siegtreffer in der Verlängerung - 3:2 (1:0, 1:0, 0:2, 1:0).

Römisches Heerlager und eine Eisfläche im Fußballstadion

Trotz Dauerregens waren die Ränge im Kölner RheinEnergie Stadion nahezu ausverkauft. Die rund 47.000 waren durch ein römisches Zeltlager auf ihren Tribünenplatz gekommen. Große Kulisse im Fußballstadion, indessen Mitte die Eisfläche mit transparenten Banden aufgebaut war. Die Düsseldorfer EG startet mit einem Treffer in der ersten Minute. Jaedon Descheneau passte zu Philip Gogulla - Tor! Gogulla war als Ex-Kölner zuvor vom Publikum heftig ausgepfiffen worden. Nun kam kein Ton mehr über die spitzen Lippen. Die Düsseldorfer dominierten die Anfangsphase. Haie-Goalie Gustaf Wesslau wehrte Torschuss um Torschuss ab. Das immer nasser werdende und damit stoppende Eis und kurios von der Bande abspringende Pucks führten zu einer chancenärmeren Phase.

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Philip Gogulla traf zwei Mal für die Düsseldorfer EG.

Zweites Tor der Düsseldorfer EG

Das zweite Drittel startete mit Verspätung. Die Schnipsel aus den Konfetti-Kanon mussten zunächst müsam aus dem Eis gekratzt werden. Nach der Auftaktsirene drückte die DEG sofort wieder. Kenny Olimb und Leon Niederberger hatten Großchancen. Auf der anderen Seite wurde DEG-Goalie Mathias Niederberger zeigen, blieb allerdings souverän. Das rot-gelbe 2:0 lag in der Luft - erst Recht, als Alex Barta lediglich an der Latte scheiterte. Eine Überzahl hatte grade begonnen, da schlug Philip Gogulla zum zweiten Mal zu - sein vierter Winter-Garne-Treffer überhaupt. Alex Barta war der Assistent. Zum zweiten Mal an diesem Tag gewann die DEG das Drittel mit 1:0.

Kölner Haie beißen im Schlussdrittel

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Lukas Podolski promotete das DEL Wintergame 2019 im Kölner Stadion.

Im Schlussabschnitt fuhren die Haie ihre Zähne aus. In der 45. Minute war es Colby Gerioway, der auf 1:2 verkürzte. Nun kehrte auch auf die Kölner Ränge wieder so etwas wie Stimmung zurück, war die doch angesichts des biederen Auftritts der Haie bis hierhin merklich abgeklungen. Jaedon Descheneau hätte das gleich wieder unterbinden können. Doch der Hattrick-Schütze aus dem Augsburg-Spiel scheiterte denkbar knapp am Pfosten. Dann eine ganz knifflige Szene. Die Schiedsrichter schauten sich minutenlang den Videobeweis an, entschieden dann allerdings, dass sie das vermeintliche 3:1 für Rot-Gelb nicht geben konnten. Zwar war der Puck eventuell über der Linie, das Tor allerdings schon vorher verschoben. Die Kölner warfen alles nach vorne, nahmen Wesslau vom Eis und durften tatsächlich jubeln. Felix Schütz fing einen zu hoch geratenen Schuss ab und verwandelte 78 Sekunden vor der Schlusssirene aus kürzester Distanz zum Ausgleich.
Overtime. Da rettete Mathias Niederberger zunächst in allerallerhöchster Not gegen zwei alleine auf ihn zustürmende Haie. Im direkten Gegenzug zeigte dann John Henrion, wie man das besser macht und ließ Gustaf Wesslau keine Chance.
Am Sonntag (13.1.) kommt der Deutsche Meister EHC Red Bull München zum Spitzenspiel in den ISS Dome (18.45 Uhr). Tickets gibt es an den Abendkassen.

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