Sport Eishockey

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Ken Adré Olimb (vorn, Nummer 40) markierte mit einem Fernschuss ins leere Kölner Netz den Endstand von 4:1 für die Düsseldorfer EG.

Düsseldorfer EG gewinnt mit 4:1 (2:0; 1:1; 1:0) gegen zahnlose Kölner Haie

Das 227. rheinische Derby zwischen der Düsseldorfer EG und den Kölner Haien stand imZeichen des Tierschutzes. Beide Mannschaften verzichteten auf die Tiere in ihren Logos, um gemeinsam mit dem WWF auf das Artensterben aufmerksam zu machen. Sportlich ist der Hai in großer Not. Das 4:1 (2:0; 1:1; 1:0) der Düsseldorfer EG im mit 13.205 Zuschauern ausverkauften ISS Dome war die 15. Niederlage der Kölner in Folge! Deren Fans warfen am Ende ihre Schals aufs Eis und wollten die eigene Mannschaft nicht zur Ehrenrunde sehen.

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Vor dem 227. rheinischen Derby auf dem Eis: Das Düsseldorfer Prinzenpaar Alex I. und Venetia Jula.

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Die Kölner Fans reklamierten für ihre Stadt den Titel "Karnevalshauptstadt" und verwendeten dies anschließend zum Schmähgesang auf ihr Team. 

Blitzstart in die Partie

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Bereits nach drei Minuten führte die Düsseldorfer EG mit 2:0.

Düsseldorf startete optimal in die Partie. Luke Adam brachte die Rot-Gelben in der zweiten Minute mit seinem ersten Torschuss in Führung. In DEG-Überzahl erhielt er die Scheibe aus der linken Bandenrundung von DEG-Neuzugang Niclas Lucenius quer durch den Slot, zog sofort aus halbrechter Position ab und überwand Köölns Goalie Gustaf Wesslauf im kurzen Eck. 41 Sekunden später jubelten die DEG-Spieler erneut. Einem Schuss von Johannes Johannesen von der blauen Linie verpasste Patrick Buzás vor dem Kölner Tor die entscheidende Richtungsänderung. Und die Haie? Die hatten den Gastgebern wenig entgegen zu setzen.  Die zahlreichen Anhänger der Haie quittierten dies im Verlauf des ersten Drittels mit Galgenhumor und gingen mit ihrer Mannschaft hart ins Gericht.

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Auf dem Eis schenkten sich die Teams nichts.

Anschlusstreffer als Geschenk

Ein Geschenk der DEG holte die Haie zu Beginn von Drittel zwei zurück ins Spiel. Nicholas B. Jensen klärte in Düsseldorfer Unterzahl schlampig. Der Puck landete auf dem Schläger von Justin Fontaine. Der machte vor noch einen kleinen Schlenker und vollendete flach zum Abschlusstreffer 1:2 (22.). Nun waren die Kölner nun besser im Spiel und forderten Mathias Niederberger im DEG-Tor häufiger heraus. Doch mitten im Kölner Sturm und Drang leitete Johannesen mit einem langen Pass einen Konter ein, Maxi Kammerer brachte den Puck unter Kontrolle und versenkte ihn im linken Winkel über die Stockhand von Wesslau hinweg (27.). Die Haie blieben aber dran. Ben Hanowski legte quer zu Jason Akeson, dessen Schuss aus dem rechten Bullykreis Niederberger mit seiner rechten Schulter parierte (34.). Ein Manko der Kölner: Sie agierten reichlich undiszipliniert und leisteten sich ein paar dumme Fouls. Das Drittel endete und Düsseldorf nahm knapp zwei Minuten Überzahl mit ins Schlussdrittel.

Treffer ins leere Netz

Die Entscheidung ließ allerdings auf sich warten. Die Kölner bemühten sich um den Anschlusstreffer. Und durften immerhin drei Mal in Überzahl ran. Doch Goalie Niederberger im Düsseldorfer Tor hielt. Erst 90 Sekunden vor dem Ende zog Stewart seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers. Ken-André Olimb löffelte die Scheibe tief aus dem eigenen Drittel zum 1:4.-Endstand ins Tor.
Mit sieben Punkten Vorsprung im Play-Off-Bereich

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Düsseldorf machte Druck auf das Tor der Kölner Haie.

Mit dem Sieg im 227. rheinischen Derby klettert die DEG auf Rang 5 der Tabelle, weil Bremerhaven am Nachmittag mit 1:2 in München verlor. Der Vorsprung auf Platz 7 ist auf sieben Punkte angewachsen, weil Ingolstadt sich bei 60:00 das 6:7 in Straubing fing. Die Tigers gastieren am Dienstag (18.2.) zum nächsten Spiel im ISS Dome (Spielbeginn: 19.30 Uhr).

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