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Düsseldorfs Torhüter Matthias Niederberger lieferte erneut eine ganz starke Partie ab. Einmal rutschte ihmein Puck durch. An der letztlichen Niederlage gegen Tabellenschlusslicht Schwenninger Wildwings konnte er nichts ändern.

Düsseldorfer EG hält gegen Schwenninger Wildwings nur einen Punkt fest: 2:3 n.V. (0:1; 1:1; 1:0; 0:1)

Positiv: Die geschwächte Düsseldorfer EG hielt am Samstag (28.12.) nach einem 0:2-Rückstand gegen den Tabellenletzten Schwenninger Wildwings einen Punkt fest. Dabei liefen die Düsseldorfer Profis dem Gegner sichtbar hinterher. Negativ: In der Verlängerung machte Schwenningen den entscheidenden Treffer: 2:3 n.V. (0:1; 1:1; 1:0; 0:1). Der Zusatzpunkt ging an die Gäste.

Starke Gäste gehen in Führung

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Die Gäste aus Schwenningen starteten stark in die Partie gegen die Düsseldorfer EG im ISS Dome.

8.816 Zuschauer kamen in den ISS Dome. Notgedrungen lief die Düsseldorfer EG mit elf Stürmern und fünf Verteidigern auf. Nicholas B. Jensen und Leon Niederberger bissen (erneut) auf die Zähne und liefen trotz Blessuren auf. Die Gäste aus Schwenningen starteten stark und wurden belohnt. Nach einem Schuss von Yeo sprang der Puck von der Hintertorbande auf den Schläger von Matthew Cary, der mit einem Rückhandheber vollendete (12.). Danach überstand die DEG eine 66-sekündige doppelte Unterzahl, als Luke Adam und Bernhard Ebner zeitgleich auf der Strafbank saßen. Mit dem knappen Vorsprung der Gäste ging es in die Pause.

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Johannsen auf der Düsseldorfer Bank war hochkonzentriert. Im Hintergrund rechts: DEG-Trainer HaroldKreis.

Düsseldorf schafft den Anschluss

Die Düsseldorfer steigerten sich im mittleren Drittel. Doch mussten sie mit einem weiteren Rückschlag klarkommen. Goalie Matthias Niederberger flutschte ein Schuss von Alex Weiß durch. Weiß ging der Scheibe sofort hinterher, Carey arbeitete sie hinter dem Tor frei, wo Weiß sie wieder aufnahm und aus spitzem Winkel versenkte (25.). Die Schützlinge von Harold Kreis fanden sofort die richtige Antwort. Einen Fernschuss von Jensen konnte Keeper Strahlmeier noch entschärfen (26.). Gegen Jerome Flaake war er dann aber machtlos. Johannes Johannesen hatte den Puck aus halblinker Position aufs Tor gebracht. Zuerst ging Charlie Jahnke nach, Flaake versenkte den zweiten Abpraller (27.).

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Jerome Flaake (Mitte) markierte den Anschlusstreffer für die Düsseldorfer EG.

Unentschieden – und dann ein kurzer Prozess

Im teilweise etwas zerfahrenen Schlussabschnitt schwächten sich die Wild Wings in der entscheidenden Phase selbst. Ein Wechselfehler der Gäste bescherte der DEG ein weiteres Überzahlspiel, das sie nach einem Foul von Kyle Sonnenburg für 64 Sekunden mit zwei Spielern mehr ausführen durften. Eine Sekunde, bevor den Wild Wings wieder vier Spieler zur Verfügung gestanden hätten, fackelte Reid Gardiner nach einem Zuspiel von Ebner nicht lange und drosch den Puck in die kurze linke Ecke zum Ausgleich (54.). In der fälligen Verlängerung machten die Gäste dann kurzen Prozess. Caron brachte die Scheibe mit der Rückhand von der rechten Seite vor das Tor, wo Verteidiger Colby Robak zum Einschuss bereit stand. Jensen lenkte den Puck nach 21 Sekunden ins eigene Tor.

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Sieg in der Verlängerung: Verteidiger Colby Robak (weiß) traf bereits nach 21 Sekunden ins Tür der Düsseldorfer EG.

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht. Am Montag (30.12.) gastieren die Grizzlys Wolfsburg zum letzten Spiel des Jahres 2019 in Düsseldorf, Beginn: 19.30 Uhr.

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