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Strodel (rotes Trikot) bejubelt die erneute Führung der Düsseldorfer EG. Auch im Sonntagsspiel mussten die Mannschaften ins Penalty-Schießen - mit dem besseren Ende für Düsseldorf.

Düsseldorfer EG holt wichtige Punkte gegen ERC Ingolstadt - im Penaltyschießen

Schlussspurt in der DEL-Vorrunde: Am Ende eines engen Sonntags-Spiels konnten sich Düsseldorf und Ingolstadt über Zählbares freuen, weil Ingolstadt spät zum Ausgleich kam. Beim 3:2 (1:1; 0:0; 1:1; 0:0; 1:0) nach Penaltyschießen behielt die DEG zwei wichtige Zähler in Düsseldorf.

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Braden Pimm (l.) gefährlich vor dem Ingolstädter Tor.

Die Düsseldorfer Spieler Bernhard Ebner und Ryan McKiernan sind zurück aus dem Lazarett. Dafür musste Patrick Köppchen passen. Zu Beginn des Spiels war die DEG die aktivere Mannschaft. Kurz vor Ablauf der ersten Spielminute zog Jaedon Descheneau von der linken Seite zum Tor. Dabei kam ihm David Elsner in höchster Not regelwidrig in die Quere. Das sich anschließende Überzahlspiel der Düsseldorfer EG brachte keinen Ertrag. Für den sorgte dann Stefan Reiter, als er im Ingolstädter Verteidigungsdrittel einfach mal abzog. Sein Handgelenksschuss war perfekt platziert und sprang vom rechten Pfosten ins Tor, wovon sich beim Videobeweis auch die Schiedsrichter Sirko Hunnius und Marian Rohatsch überzeugten (4.). Die Freude über die Führung währte allerdings nur kurz. Denn 67 Sekunden später schlugen die Ingolstädter Panther zu. Brandon Mashinter staubte zum Ausgleich ab, nachdem Mathias Niederberger ein Schuss von Joachim Ramoser aus spitzem Winkel durch die Schoner gerutscht war (5.). Eine Doppelchance von Jerome Flaake und Braden Pimm hätte gut und gerne zur erneuten DEG-Führung führen können, doch Jochen Reimer im Tor der Panther stand im Weg (7.).

Zähes Ringen im zweiten Drittel

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Zäh im Mittel-Drittel: Barta beim Bully.

Der Mittelabschnitt geriet zu einem zähen Ringen. Beide Mannschaften schossen aus recht ungefährlichen Positionen ab. Mit wenigen Ausnahmen: Der Ingolstädter Elsner ließ aus dem Slot einen satten Flachschuss los, den Niederberger parierte (27.). Aus ähnlicher Position kamen Thomas Greilinger (30.) und Manuel Strodel zu Chancen (34.). Allerdings ohne zu treffen.

Ins Tor gearbeitet

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Hielt formidabel: Gäste-Goalie Reimer.

Das erheblich temporeichere dritte Drittel begann mit einem Distanzschuss von Thomas Greilinger, der knapp über das Tor flog (42.). Wenig später jubelten die DEG-Fans unter den 9.237 Zuschauern im ISS Dome. Der Paradesturm der Düsseldorfer hatte die Scheibe ins Tor gearbeitet: Kapitän Alex Barta spielte den Puck vors Tor. Dort versuchte sich zunächst Descheneau, war aber in Bedrängnis und brachte keinen platzierten Schuss zustande. Dafür drückte Philip Gogulla den Puck über die Linie (42.). Die Gäste verstärkten ihre Offensivbemühungen, ließen aber zwei Überzahlspiele ungenutzt. Die DEG lauerte also auf die Entscheidung. 88 Sekunden vor Schluss holte Panther-Trainer Doug Goalie Shedden Reimer für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Als der Videowürfel noch 72 verbleibende Sekunden anzeigte, nahm er zudem eine Auszeit. All das machte sich bezahlt, weil die DEG den Puck unbedingt klären wollte, ein wenig zu offensiv agierte, was dazu führte, dass Mike Collins 38 Sekunden vor Schluss am rechten Pfosten zu frei zum Schuss kam und den für die DEG schmerzhaften Ausgleich erzielte.

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Erfolgreiches DEG-Duo: Gogulla (l.) und Descheneau.

In der Verlängerung belauerten sich beide Teams. Durchatmen konnte die DEG, als Panther-Topscorer Jerry D'Amigo allein auf Niederberger zulief, den Puck aber nicht im Tor unterbrachte (65.). Das zweite Penaltyschießen des Wochenendes war eine kurze Angelegenheit. Gogulla traf gleich als Erster für die Rot-Gelben. Alle anderen Schützen scheiterten. So blieb auch dieser Zusatzpunkt in Düsseldorf! Damit gelang der erste Saisonsieg gegen Ingolstadt, die die DEG vielleicht demnächst schon als Gegner in den Playoffs erneut in Düsseldorf begrüßen darf.
Am Mittwoch reist die Düsseldorfer EG zu den Iserlohn Roosters (Spielbeginn 19:30 Uhr). In der Tabelle stehen die Düsseldorfer auf Rang drei hinter den nach Punkten enteilten Mannheim und München. Durch den heutigen Erfolg hat die DEG einen Vier-Punkte-Puffer auf Augsburg (Tabellenplatz 4) und Köln (Tabellenplatz 5).

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Kämpferisch geführte Partie - kommen die Ingolstädter bald schon als Play-Off-Gegner wieder?

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