Sport Eishockey

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Es war ein Spiel auf Augenhöhe, mit Play-off-Charakter: Die Düsseldorfer EG verlor am Freitagabend (4.1.) mit 2:3 gegen den Tabellenführer Adler Mannheim.

Düsseldorfer EG ist eine Nasenspitze hinter Tabellenführer Mannheim: 2:3 Heimniederlage

Die Adler Mannheim haben den ISS Dome gerockt. Vor 10.512 Zuschauern gingen sie mit 2:3 (0:2; 2:0; 0:1) als Sieger vom Eis. Verdient. Die Düsseldorfer waren auf Augenhöhe.

Die Adler legen zwei Tore vor

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Es wurde 60 Minuten lang hart gekämpft: Die Düsseldorfer EG unterlag gegen die Adler aus Mannheim - den Tabellenführer.

Manuel Strodel kehrte nach langer Verletzungspause ins Team zurück. Die DEG musste auf Jerome Flaake verzichten. Die Düsseldorfer hätten schon zum Auftakt in Führung gehen können, als Kapitän Alex Barta unverhofft und völlig unbedrängt vor dem von Dennis Endras gehüteten Tor der Gäste an die Scheibe kam. Er scheiterte (2.). Direkt im Anschluss hielt Patrick Köppchen von der blauen Linie drauf und Philip Gogulla verpasste den Nachschuss nur knapp. Im Gegenzug zog David Wolf zwei Mal aus dem rechten Bullykreis ab. Dann gingen die Gäste in Führung. Andrew Dejardins hatte aus zentraler Position abgezogen und Mathias Niederberger den Schuss mit der linken Schulter pariert. Vom Plexiglas hinter dem Tor sprang die Scheibe so unglücklich vor den Kasten, dass sie genau auf den Schläger von Matthias Plachta landete, der den Puck über die Linie drückte (5.). Und Mannheim schlug erneut zu: Ben Smith gewann ein Anspiel vor Niederberger und Phil Hungerecker zog sofort ab. Zunächst rettete Niederberger mit dem linken Schoner, doch Smith eroberte die Scheibe zurück und legte auf für Luke Adam, der aus kurzer Distanz traf (15.). Mit einem Zwei-Tore-Rückstand der Düsseldorfer EG ging es in die erste Pause.

Wende im Mittel-Drittel

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Die DEG gleicht aus: Deschenau trifft zum 2:2.

Im zweiten Drittel fand die DEG zurück ins Spiel. Zunächst blieb Calle Ridderwall mit seinem Schuss aus dem rechten Bullykreis das Erfolgserlebnis noch verwehrt (21.). Wenig später aber rissen alle Düsseldorfer die Arme zum Torjubel in die Höhe. Ryan McKiernan jagte die Scheibe ins linke Eck (21.). Als die DEG erstmals in Überzahl ran durfte, gerieten die Adler unter Druck. Aus spitzem Winkel traf Barta von der rechten Seite den linken Pfosten (30.). Die DEG blieb dran und wurde dafür belohnt: McKiernan zog abermals aus der Distanz ab, der Abpraller landete bei Jaedon Descheneau, der zum 2:2 traf (31.). Der Ausgleich fiel, weil die DEG nun viel besser in die Zweikämpfe kam. Weitere Tore gab es aber keine.

Mannheim dominiert

Der dritte Abschnitt begann verhalten. Dann dominierte Mannheim. Als Adam alleine aufs DEG-Tor zulief, reagierte Niederberger prächtig (44.). Kurz darauf war der DEG-Torhüter machtlos, als Adler Verteidiger Joonas Lehtivuori die Schlägerspitze an einen Schuss von Hungerecker bekam und den Puck ins kurze linke Eck lenkte (45.). Dieses  Duell auf Augenhöhe hatte das bessere Ende für die Adler.

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Die Ostkurve ist sauer: Der Feuerwehrchef von Augsburg hat ihre Choreo für den nächsten Sonntag verboten.

Am Sonntag rollt ein Sonderzug zu den Augsburg Panthern (Spielbeginn 14 Uhr). Die Ostkurve ist schlecht gestimmt. Denn der Augsburger Feuerwehrchef hat trotz Intervention der Fan-Beauftragten beider Mannschaften eine teure Choreo der Düsseldorfer verboten.

Am 12. Januar steigt das DEL Winter Game gegen die Kölner Haie im Rhein-Energie-Stadion (erstes Bully um 16:30 Uhr). Einen Tag später gastiert ab 19 Uhr der deutsche Meister aus München im Düsseldorfer ISS Dome.

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