Sport Eishockey

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Gerome Flake (blaues Trikot) sorgte für Gefahr vor dem Tor von Adler Mannheim.

Düsseldorfer EG kämpft gegen die Adler Mannheim und verliert mit 1:3 (1:0, 0:1, 0:2)

Auf den Derbysieg im Kölner Haifischbecken folgte eine Heimniederlage vor 9.112 Zuschauern. Die Düsseldorfer EG verlor im ISS Dome mit 1:3 (1:0, 0:1, 0:2) gegen die Adler Mannheim. 14 Sekunden Tiefschlaf am Beginn des dritten Drittels machten den Unterschied aus – und brachten einen Doppeltreffer für die Gäste. Am Ende gab es trotz allem viel Applaus für die DEG. Denn es wurde leidenschaftlich gekämpft.

Verhaltener Auftakt

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Harold Kreis, Coach der DEG, sah im ersten Drittel den Führungstreffer seiner Düsseldorfer Mannschaft.

Das Spiel begann mit einer gut zehnminütigen Phase des gegenseitigen Abcheckens. In der zweiten Hälfte des Drittels fasste die DEG dann immer mehr Fuß und kam durch Maxi Kammerer zu einer guten Chance, die Mannheims Goalie Endras aber mit den Schonern parieren konnte (13.). Dies änderte sich nachdem Barta und Zanetti hart geackert hatten und so einen schönen Schuss von Kammerer ermöglichten, der oben rechts hinter Endras zur umjubelten Führung einschlug (17.).

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Reid Gardiner jubelt über den Treffer von Maxi Kammerer.

Die Adler kreisen und schaffen den Ausgleich

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In der kämpferischen Partie gegen die Adler aus Mannheim wurde um jeden Zentimeter, jeden Puckbesitz gerungen.

Die Adler stiegen mit einer Dreifachchance in zweite Drittel ein. Plötzlich hatten die Gäste Platz im Angriffsdrittel, Hungerecker bediente Järvinen, der aber nicht vollenden konnte. In derselben Szene fälschte dann auch noch Raedeke einen Schuss von Bildnis gefährlich ab und am Ende hätte auch noch Rendulic treffen können. Glück für die DEG, die sich anschließend aber wieder ins Spiel hineinbiss und durch Jerome Flaake bald zu einer ersten guten Schusschance kam. Nun lief wieder mehr nach vorne für die Hausherren. Plötzlich dann ein Schockmoment für die DEG, weil Ex-Adler Luke Adam nach einem späten Check von Björn Krupp benommen auf dem Eis liegen blieb. Der Mannheimer Verteidiger wurde mit einer Spieldauerstrafe belegt und in die Kabine geschickt. Die DEG begann gerade, das fünfminütige Powerplay zu entfalten, da schickten die Schiedsrichter sehr zum Unmut der Düsseldorfer Fans gleich zwei Düsseldorfer Spieler auf die Strafbank. Diese Überzahlgelegenheit mit viel Platz auf dem Eis nutzten die Gäste zum Ausgleich. Aus der Ecke spielte Desjardins den Pass auf Rendulic. Dessen Schuss berührte Niederberger, fand dann aber den Weg über die Linie (40.).

Doppelschlag

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Zum desaströsen Auftakt des Schlussdrittels kam das Gefühl hinzu, die Schiedsrichter würden Düsseldorf benachteiligen. Maxi Kammerer in der Diskussion mit den Unparteiischen.

Der Schlussabschnitt begann bitter für die DEG. Nur 18 Sekunden nach Wiederbeginn hämmerte Mark Katic den Puck ins Tor und brachte die Gäste in Führung, Niederberger war chancenlos (41.). Vom anschließenden Bully weg schnappte sich Borna Redulic den Puck, kurvte umher, zog ins Drittel und beförderte die Scheibe erneut ins DEG-Tor (ebenfalls 41.). Anschließend bemühte sich die DEG aufopferungsvoll, den Rückstand wett zu machen. Streckenweise wurde das Spiel hitzig. Doch ein weiteres Tor fiel nicht.

Am kommenden Freitag kommen die die Eisbären Berlin in den ISS Dome, Beginn 19:30 Uhr, Tickets unter www.degtickets.de

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