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Die Düsseldorfer EG spielte gut in Augsburg, überwand aber letztlich nicht ihr Problem der mageren Tor-Ausbeute.

Düsseldorfer EG kämpft leidenschaftlich und bekommt dennoch nur einen Punkt

Mist! Die Düsseldorfer EG verliert – trotz leidenschaftlichem Kampf – mit 1:2 nach Penalty (0:1, 1:0, 0:0, 0:0, 0:1) bei den Augsburger Panthern. Damit hält sich Düsseldorf auf Platz 10 von 14 in der Tabelle. In den Schlusssekunden der regulären Spielzeit überschlugen sich die Ereignisse.

Erst hatte es 57 Minuten gar keine Strafzeit gegeben – dann gab es sie plötzlich haufenweise. Die DEG kämpfte wacker und erreichte das Penaltyschießen. Dieses ging in der Verlängerung verloren.

Die DEG spielt, Augsburg macht das Tor

Die DEG konnte die bislang verletzten Darryl Boyce und Marco Nowak auf dem Eis begrüßen, musste aber auf den erkrankten Lukas Laub verzichten. Die ersten zehn Minuten gehörten der DEG. Die Düsseldorfer hatten Chancen durch Barta, Henrion und Boyce. Auch Dmitriev scheiterte binnen weniger Sekunden zweimal an Panther-Goalie Olivier Roy. Danach wurden die Gastgeber stärker. Niederberger parierte aufmerksam gegen TJ Trevelyan, danach stark gegen Trevor Parkes. Dann fiel das Augsburger 1:0. Simon Sezemsky stand völlig frei und wurde mustergültig bedient. Der Stürmer überwand Niederberger zum 1:0 (15.42).

Comeback ab Minute 25

Nach etwa 25 Minuten dreht die DEG wieder auf. Burlon, Barta und Picard brachten die Scheibe aber nicht über die wichtige Linie. Zur Spielhalbzeit plötzlich ein Torwartwechsel: Mathias Niederberger ließ sich auf der Bank behandeln; Dan Bakala übernahm. Er war nicht perfekt aufgewärmt. Aber die Augsburger hatten nur wenige Chancen. Die DEG drückte und erzielte den Ausgleich! Daniel Weiß gewann ein Bully und Manuel Strodel zog direkt ab – 1:1 (32.43)

Entscheidung im Penaltyschießen

Im Schlussabschnitt ein ähnliches Bild. Das Spiel war eng und spannend und mit einem leichten Vorteil für Düsseldorf. Doch leider konnten die Mannen von Mike Pellegrims ihre Chancen nicht nutzen und in Tore umwandeln. In Minute 54 tauchte Rob Bordson völlig frei vor dem Panther-Kasten auf, doch auch unsere 91 konnte Roy nicht überwinden. Ebenso wie Welsh und Dmitriev. Dann regnete es plötzlich Strafen. Gleich reihenweise mussten DEG-Akteure auf die Strafbank. Zwar erreichten die Düsseldorfer die Verlängerung, aber auch diese bestritten sie mit 3 gegen 5 oder 4 gegen Fünf. Erst in den letzten Sekunden hatte die DEG ihrerseits Überzahl. Aber trotz zahlreicher Chancen fielen keine Tore – auch dank eines sensationellen Bakala und der Moral des gesamten Teams.

So musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Und auch hier ging es in die Verlängerung. Erst der zehnte Schuss brachte die Entscheidung, für die Augsburger Panther. Die DEG zeigte eine leidenschaftliche Leistung – und nahm zu Recht einen Punkt mit nach Hause.

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