Sport Eishockey

D_Wunderkerze_20190222

Nun müssen jede Menge Wunderkerzen für jede Menge Wunder sorgen: Der Düsseldorfer EG kommt ausgerechnet im Schlussspurt vor den Play-offs der Schneid abhanden.

Düsseldorfer EG lässt sich eine 2:0 Führung in Nürnberg abnehmen – Sch… Spiel!

Die Düsseldorfer EG hat am Freitagabend (22.2.) eine 2:0 Führung im Schlussdrittel abgegeben. Am Ende stand es 3:2 für den Gastgeber, die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg.

Starke DEG zu Beginn

Die Rot-Gelben vom Rhein begannen das Spiel stark. Direkt im ersten Wechsel tanzte die erste Reihe um Descheneau, Barta und Gogulla die Eistiger aus und auch Olimb erspielte sich zwei gute Chancen. Unglaubliche 5:0 Schüsse nach drei Minuten zählte die Statistik. Flaake, Henrion und Strodel taten das ihre dazu. Die Führung war folgerichtig. Ryan McKiernan schlenzte den Puck aufs Tor und irgendwie rutschte die Scheibe an Nicklas Treute vorbei ins Netz (13.56, Vorlage Marshall). Zwei Konter der Nürnberger scheiterten an Düsseldorfs Keeper Mathias Niederberger. Mit einer insgesamt verdienten Führung gingen die Düsseldorfer in die erste Pause.

Starke DEG in der Mitte

Zu Beginn des Mitteldrittels blieb die DEG dran. Sie wollte das schwache Iserlohn-Spiel vergessen lassen. Bei einem Angriff über links spielte Flaake den Puck im Fallen auf Olimb, dessen Schuss Braden Pimm vor dem Tor abfälschte: Das 2:0 für die DEG in Minute 23.14! Zunächst wurde dem Norweger dieser Treffer gutgeschrieben, Beobachter nannten aber auch Pimm als Torschützen. Unsere 64 erspielte eine weitere Großchance, aber Treutle im Nürnberger Kasten war aufmerksam. Die Ice Tigers wankten zu diesem Zeitpunkt und die Zuschauer forderten „Wir wollen euch kämpfen sehen!“. Törichterweise versäumte es die DEG bei zwei Powerplays, den Torabstand weiter zu erhöhen. Das sollte sich rächen.

Starke Hausherren im Schlussdrittel

Im Schlussabschnitt drehte sich das Spiel komplett. Der Gastgeber drängte auf den Anschlusstreffer. Und dieser fiel unter lautem Jubel der nun erwachenden 5.510 Zuschauer nach wenigen Minuten. Shawn Lalonde zog von der blauen Linie ab und traf an Niederberger vorbei zum 1:2 aus Sicht der Hausherren (43:25). Danach stürmten die Franken, doch Pföderl und Acton wurden von Niederberger gestoppt. Nürnberg war nun am Drücker. Der Ausgleich fiel dennoch eher zufällig. Patrick Reimer schoss einfach mal aufs Tor und dabei an den Helm von Ryan McKiernan. Von dort klatschte der Puck ins Tor. 2:2 bei 53:01. Nürnberg spielte nun wie entfesselt. Max Kislinger machte im Fallen über Niederberger hinweg den 3:2 Siegtreffer (57:09). Kurz darauf dröhnte die Schlusssirene – nach einem verkorksten Spiel.

Der Sonntag ist spielfrei. Am Dienstag kommen die Kölner Haie in den ISS Dome (19.30 Uhr). Es wurden schon mehr als 10.000 Karten für das 223. Rheinische Derby verkauft, es gibt aber noch Stehplätze und Sitzer im Oberrang unter www.degtickets.de. Köln auf Rang vier steht mit einem Spiel weniger punktgleich unmittelbar hinter den derzeit drittplatzierten Düsseldorfern.

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